Ich dachte Ocrevus per Infusion als jeweils halbe Dosis wäre standardmäßig, um den Körper an das Medikament zu gewöhnen. Gleich 920 mg auf einmal ist halt schon viel. Auch bei der Ocrevus subkutan Injektion gibt es doch einen Medikamentenstandard.

Mich haben die beiden halben Dosen damals, per Infusion, aus den Socken gehauen.

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Vor Ocrevus subkutan habe ich morgens Zuhause nur 1 Tablette Deslora (Antiallergikum) und 1 Prednisolon genommen.
Früher, als ich Ocrevus als Infusion bekommen habe, sollte ich noch Paracetamol nehmen.

Ich hatte nie Probleme.

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Genau, ich muss die Medikamente auch 2 Tabletten Paracetamol vor der subkutan Injektion zuvor zu Hause einnehmen.
Im November 24 und Mai 25 war ich nur müde, aber jetzt Ende November 25 ging es mir drei Tage schlecht, sofort Schwindel, Gleichgewicht und Gehen war ne Katastrophe und ich war drei Tage wie erschlagen. Warum?

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Mir geht’s jedesmal so drei Tage nicht so richtig gut.
Schwindel, Müdigkeit und null Hunger.

Aber wenn das überstanden ist, geht es mir so gut wie lange nicht.
Laufen ausgenommen.

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Manchmal lässt sich nicht eindeutig feststellen, woran etwas liegt.

Wenn ich mich richtig erinnere, hattest du kurz vorher Botox bekommen? Vielleicht war das innerhalb kurzer Zeit etwas viel für deinen Körper verbunden mit dem Stress?

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Ja, der Gedanke kam mir natürlich auch.
Ich habe mich zuvor abgesichert, dass die beiden Substanzen sich nicht ins Gehege kommen, lt. Neurologin und Neurourologie,

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Ich hab nachgefragt und so wollen sie es machen , aber kann halt auch sein das mein neuro mir so schnell wie möglich soviel Schutz wie möglich durch das Medikament geben will , man darf nicht vergessen das meine MS seit september 3mal Cortison und einmal plasmapharese erfordert hat ,das ist rechnerisch eine monatliche Schub Behandlung,maybe ist das also ne Abwägung von kosten und nutzen ähnlich wie das wir die impfen auf den Monat vor der zweiten Gabe legen um keine Zeit mehr bzgl Schubprophylaxe zu Verlieren,aber ich fühle mich dort gut aufgehoben,wenn er sagt es geht so und macht Sinn dann glaube ich ihm einfach und drück mir die Daumen :sweat_smile:

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Lass dich nicht verunsichern, es ist alles genau richtig :+1:t3:

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Ich muss hier jetzt mal reingrätschen.
Bei Ocrevus subkutan gibt es immer! nur eine Dosis.
Das ist der ganz normale Ablauf bei der Injektion

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Cool :smiley: @Paule dann ist das jetzt auch geklärt :+1:. Ich hatte nie Ocrevus und kenne auch nur die Infusionsschemata von O. durch andere.

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Ja die Infusion Schemata hatte ich auch gelesen und deswegen einfach auf lieb mal nachgefragt,mein Neurologe sagt :“ja das war früher aber so macht man das jetzt” und klang sehr überzeugend, aber voll lieb von euch das ihr euch bissi sorgen im mich macht ,ich sag bescheid wie ich es vertragen habe obwohl die Schwester wie auch der Arzt sagen das wird normalerweise sehr gut vertragen und ich müsse keine Angst oder Sorge haben :slightly_smiling_face:

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Ihr Lieben !

Ein kleines Update: ich nehme ja seit Oktober 25 Kesimpta und es hat ein Weilchen gedauert, bis es gewirkt hat. Eine Weile war selbst die leichte Knieschwäche linksseitig verschwunden. Das halbseitige Körperbrennen und Missempfinden von Temperaturen sowie ein zeitweises Gefühl von Eiseskälte sind geblieben. Nun hatte ich in den letzten drei Wochen extremen Stress, der ja bekanntlich nie gut ist. Und so kam es wie es kommen musste: die Knieschwäche ist wieder da und glgt auch linksseitig. Dazu habe ich ein Bandage Gefühl um das linke Knie. Die leichte Taubheit und ein Gefühl als ob die Tiefensensorik in den Fingern der rechten Hand nicht richtig funktioniert( sporadischevTaubheutsgefuhle) waren im letzten Frühjahr unter Cortison weg, und sind aber allmählich wiedergekommen. Sie sind bewegungsabhängig und im Ruhrzustand nicht da. Nun habe ich schon seit einem halben Jahr kein Cortison mehr genommen und bin sehr zurückhaltend, meine Neurologin noch eher. Diese neuen/ alten Symptome machen mir Angst und ich bin hin und her gerissen zwischen erneut um Cortison betteln oder aussitzen. Jede Antwort von Euch ist hilfreich und nimmt mir auch ein Stück weit die Angst, falsch zu handeln. Wenn ich zurück blicke, habe ich den Eindruck, dass meine frühen Symptome vor 10 Jahren und länger schon der Beginn der Erkrankung waren, jedoch nie in die Richtung untersucht wurden. Die Diagnose bekam ich letztes Jahr. Soweit von mir, liebe Grüße. Ich wünsche Euch allen beschwerdefreien und - arme Zeiten. LG von Beate

Cortison wirkt hinter der Blut-Hirn-Schranke (BHS), Kesimpta und andere Anti-CD20-Antikörper nicht. Daher kann Cortison Symptomatik bessern, die von Entzündungsaktivität hinter der BHS herrührt. Kesimpta, Ocrevus oder Briumvi können das nicht.

Außerdem depletieren Anti-CD20-Antikörper nur vorhandene und neu nachommende B-Zellen, keine bereits ausdifferenzierten, autoreaktiven Plasmazellen (die besitzen kein CD20-Oberflächenprotein mehr). Solche können bis zu ihrem natürlichen Tod Jahre bis Jahrzehnte überdauern und immer wieder einmal autoreaktive Antikörper produzieren (möglicherweise z. B. in Stresssituationen). Deshalb wirken Anti-CD20-Therapien nicht zu 100 %, sondern “nur” zu 80 %.

Eine Cortisonstoßtherapie ist nur bei einem aktiven Schub angezeigt. Definiert durch akute Beschwerden, die mindestens 24 Stunden ununterbrochen anhalten. Ansonsten soll man i. d. R. nur abwarten, da Symptome immer mal auftreten können. Sprich aber ggf. mit Deiner Neurologin, wir sind hier alle keine Ärzte. :wink:

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Liebe Beate,
ich habe die Diagnose auch noch nicht lange, damals als ich Cortison hatte waren meine Beschwerden sehr viel besser. Allerdings kamen zu 90% meine Einschränkungen zurück. Ich habe Taubheit an beiden Händen und Füßen, mein Bauch ist auch unterhalb vom Bauchnabel komplett taub (sensiblerer Querschnitt) und ich habe vor allem dort und an Händen und Füßen ein starkes Kälteempfinden. Bei mir ist es das gute Knie was schmerzhaft ist, vermute Überlastung durch die Verlagerung, vom linken Bein. Stress verstärkt alles noch zusätzlich.
Leider ist weder Cortison noch Ocrevus ein Wundermittel.

Alles Gute :four_leaf_clover:

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Ich danke Dir, Cosmo. Na klar, das ist mir bewusst, dass Ihr keine Ärzte seid. Manchmal helfen Eure Erfahrungswerte und Ungehensweisen mit Symptomen, um eine Art Balance zwischen nutzloser Überreaktion und rechtzeitiger Intervention zu finden. Danke Dir …

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Danke, liebe Sonnenschein!

Nach einer längeren Zeit der, ich will mal sagen, Ignoranz der leichten Symptome, einfach aus dem Grund, ein normales Leben führen zu wollen, holt es einen doppelt ein, wenn alte Symptome, wieder in leichter Form auftauchen. Dieser Wunsch nach " Normalität" ist umso größer, als ich auch mit einigen Vorbelastungen( grossen Operationen und die Konsequenzen ) zu kämpfen hatte. Vielleicht ist mir da Einiges nicht aufgefallen. Aber wem erkläre ich das hier? Ihr seid Profis im Umgang mit der Situation. Liebe Grüße

Ich gehe mal davon aus, dass es sich hierbei um keinen Schub handelt. Alte Symptome kommen bei Anstrengung, Stress, Krankheit und Zyklus etc. gerne wieder und verschwinden dann. Da hilft nur Ruhe und Entspannung.

Das ist nur meine Erfahrung. Dr. Fujur verordnet dir daher einen kuscheligen Tag im Bett und einem guten Buch oder Film und schau mal wie es dir kommende Woche ergeht.

Falls du Probleme mit den Knien und Gelenken haben solltest, kann ich Kollagen empfehlen. Mir hat das sehr geholfen, meiner Mutter ebenfalls.

Du findest hier endlose Threads zum Umgang mit der MS und den Strategien der Anpassung/ Einschränkung der Lebensführung.
kesimpta und Co schützen im besten Fall halt nur vor neuen Großbaustellen.
Die bestehenden Schäden darf man behalten und in seinem Leben berücksichtigen.
Deshalb ist es ja ein Marathon, man merkt erst mit der Zeit, wie man sein Leben gestaltet, damit es einem besser geht. Alles Gute

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Liebe Fujurfujur, liebe Hekate! Danke für den lieben Tipp mit dem Einkuscheln, den ich prompt befolgt habe…und es geht mir schon besser!!:heart_eyes::heart_eyes::heart_eyes::relaxed:und es ist richtig, ich muss mir immer wieder bewusst machen, was Kesimpta kann( und das ist eine Menge). … den Rest lassen wir weg. Ich wünsche Euch eine gute Zeit. Ganz liebe Grüße und danke für die beruhigenden liebevollen Worte, Eure Beate.

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