Wer kennt sowas auch?
Fehlbehandlungen, Versagen von rechtlich zustehenden Unterstützung, finanzieller Ruin, Abgeschnittene Lebenswege nicht wegen der MS selbst, sondern durch unrechtmäßig Verhalten seitens zB Ärzten, Therapeuten, Jobcenter, Krankenkasse, Rentenversicherung, medizinischem Dienst etc ?

Meine Hoffnung ist am Zerbröseln suche Verständnis, biete trotzdem Ermutigungen, habe Erfolgserlebnisse, möchte einfach nur normal leben.

Zeige vertrauensvoll meinen Weg der Überwindung von Scham und zu hohen Erwartungen an mich selbst, wie wichtig Solidarität ist und dass es immer weitergeht.

Meine Situation: WICHTIG: ich musste einen Spendenaufruf starten, um derzeit weiterleben zu können. Ich teile hier den Text, dieses Aufrufes, weil ich es nicht alles nochmal schreibn kann. ICH FORDERE HIER KEINESFALLS SELBSTBETROFFENE DAZU AUF, ZU SPENDEN, bitte nehmt es als Lösungsbespiel an, oder zumindest als mein völlig erschöpfes Kämpfen für mein Leben, gegen Stigmatisierung und einen Aufruf für sich selbst genauso einzustehen wie für eure Liebsten!
Wut und Trauer geben mir die Kraft mich zu wehren.

Unverschuldet bin ich aus gesundheitlichen Gründen und harten Schicksalsschlägen in schwere Not geraten. Trotz gesetzlicher Betreuung, die seit September mit für meine Rechte kämpft, hatte ich in 12 Monaten volle 6 davon bis heute ohne jegliche Lebenshaltungskosten, Streit zwischen Krankenkasse und Jobcenter dauert an, im März will ich mein Studium wieder aufnehmen und weiß nicht wie ohne BaföG-Antrag, der ohne endlichen Bescheid von o.g. Stellen nicht möglich ist! Jeder Euro, jedes Weitersagen hilft enorm. Danke fürs Zeit nehmen, Lesen, Teilen, Unterstützen, schön, nicht allein zu sein damit.

Hier die Links um mich besser kennenzulernen im Profil und darunter mein Spendenaufruf, da ich es alleine nichtmehr schaffe und die positive Grundhaltung sowie Hoffnung und Mut schwerstens am Bröckeln ist. Ich danke Euch!

Stefanie Guenthers GoFundMe-Profil Stefanie Guenther’s GoFundMe Profile

Fundraiser by Stefanie Guenther : Das Leben stemmen trotz MS und Schicksalsschlägen (bearbeitet)

Ich bin von bisherigem Zuspruch und Unterstützung überwältigt und möchte damit einen Lichtstrahl in die Welt der Betroffenen, deren Angehörigen und allen grandiosen herzensguten Unterstützern zeigen, dass es keine Schande ist nach Hilfe zu fragen und vorallem, dass es immer irgendwie weitergeht, auch wenn alles noch so verzwickt und auswegslos scheint! Solidarität ist so wertvoll und wichtig. Sprechenden Menschen kann geholfen werden! Liebe und Freiheit und Sinn und Zufriedenheit, Dankbarkeit und Glück für ALLE!!! JEDER HAT DAS VERDIENT! Schämt euch nicht, hasst euch nicht, ihr ertragt alle soooo viel und macht das ganz ganz toll, denn ihr seid auch hier und sorgt für Austausch und Beistand!

Hochachtungsvoll Steff

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Hey, was willst du uns damit sagen?

1.sei dankbar, dass eine KV da ist, die vieles zahlt

  1. ist dein status geklärt?
    Krank geschrieben oder nicht
    Bürgergeld und Wohngekd berechtigt ja neun?
    Notfonds von sozialen Beratungsstellen
    Oder bist du Studierende auf eigene Kosten oder Bafög als komplettes Darlehen

3.ich will nicht streiten
Lebst du in häuslicher Gemeinschaft Partner, Eltern. Dann wird natürlich gegengerechnet

4.wenn du das alles gewuppt hast, dann werde deine Betreuung los und nehme die Verantwortung wieder in deine eigenen Hände.

Fasse Fuß in der sozialen Arbeit als Hilfskraft gegen Geld. Finde die emotionale Distanz zur Arbeit, oder sonstwo, sonst wird das nicht der richtige Weg. Versuche weiterzuarbeiten, stundenweise und ggf. studierst du später weiter. Wenn das nicht geht, dann weiter krankschreiben lassen und in stationäre Behandlung.

5.der Erfolg liegt im loslassen, innerlich aufräumen und deine Rucksäcke abgeben

Tut mir leid, ist halt meine Meinung, harte Worte.

Ich arbeite mit EDSS 6.0 für 30 Std. Ich habe keinen Pflegegrad, ich bin behindert, ja und?

Nicht falsch verstehen, dass sollst du gar nicht machen.
Aber glaubst du allen Ernstes, dass hier die meisten nicht kämpfen müssen?

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Oh, Hekate, da haste aber ganz schön drauf gehauen.
Grundsätzlich gebe ich Dir Recht, aber nicht jeder ist so taff und blickig. Als Studierende steht man in der Regel noch am Anfang, woraus soll sich dann z. B. Krankengeld berechnen. Selbst einfache Arbeit setzt ein wenig Erfahrung und derzeitige Kraft voraus, woher soll die bei ganz jungen Betroffenen kommen?
Ich weiss einfach zu wenig über Steff, und wäre mit solch harten Empfehlungen etwas vorsichtiger.
Ist einfach richtig Käse, dass diese Erkrankung grad auch ganz junge Menschen am Anfang ihres selbständigen Lebens trifft. Die habens hinsichtlich Lebensgestaltung, finde ich, deutlich schwerer als Betroffene, die schon auf gefestigte soziale Umfelder und ein berufliches Vorleben zurückgreifen können.
Ich schätze den Spruch „verurteile Niemanden, bevor Du nicht in seiner Situation warst“.
Grüsse MiaH

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Hallo,

Einer muss zahlen! Das Jobcenter kann/muss in die Vorrauszahlung gehen und holt sich das Geld dann von KK, Renträger etc. zurück.

Deine rechtliche Betreuung kann über einstweilige Verfügung die Behörden hier Jobcenter in Bewegung bringen!!!

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Danke, und mich persönlich trifft die erste Antwort kaum, weil ich meine Rechte kenne. Jedoch gibt sie mir einen echt traurigen ersten Eindruck davon wie hier mit Anfragen für ähnlich erlebtes umgegangen wird.
Ich hab dazu das Gefühl, dass etwas ganz anderes hinter dem empörten Gefauche steckt. Bin der letzte der nicht wüsste, dass nichts in unserem gut durchdachten Sozialsystem ist. Tatsächlich bin ich kein naives kurzsichtiges Küken, das nicht demütig und dankbar wäre für jedess winzigste Krümelchen an materiellem und immateriellem “Reichtum”, der für mich, als ehemalige Wandergesellin, die 6 Jahre mit 5€ freiwillig obdachlos aus einem Bündelchen gelebt hat und auch in Ländern war, wo Menschen an einer Allergie/ einfachen Infektion, Diabetes oder.ä. ohne medizinische Versorgung am Straßenrand verrecken und man einfach dran vorbeigeht als seien sie Müll…

Erstmal richtig lesen und versuchen zu verstehen finde ich erstrebenswerter um gegenseitig Beistand leisten zu können durch eigene Erfahrungen und erlernte Lösungswege, als sich durch die Erwähnung ungerechter Behandlung von Ohnmacht, Abhängigkeit und Erschöpfung, die bis zur Suizidalität reicht,
Aufeinander loszugehen mit Unterstellungen, die allein beim Lesen meines Textes extra vorweggegriffen entkräftet werden, gerade weil ich nicht missverstanden werden mochte. Man kann jedem das Wort im Mund rumdrehen und sich irgendeinen Murks zwischen den Zeilen rausinterpretieren.
Ich habe erstmal abgewartet, was die Antwort mit mir macht um nicht reflexartig unkonstruktiv zurückzubeißen,
Wenn ich Anfeindungen suchen würde, fällt mir was anderes ein, als mich Hilfe-Verständnis- und Ratsuchend um sich neuen Mut zu machen gegenseitig mal probeweise hier zu Wort zu melden.

Offenbar fühlt sich da jemand selbst dadurch angegriffen… “denkst du andere haben es hier nicht schwer” … bin ich hier in nem MS-Betroffenen Forum für Austausch oder täusche ich mich?

Ich lasse mir nicht absprechen für mich selbst gradezustehen, zu kämpfen für meine Selbstbestimmung, meine Rechte und das Streben nach Glück und Sinn und dem Wunsch es damit anderen zu erleichtern und trotz allem Mut machen zu können indem ich meinen ganz persönlichen Weg teile und Seelenstriptease mache.

PS alle löchernden Verhörfragen und übergriffige Rechtfertigungsforderung findet ihr umfänglich und zutiefst aufrichtig berichtet, und völlig transparent offengelegt! Wenn ihr den Aufruf lesen würdet!

Dazu muss man weder cookies akzeptieren, noch Werbung erhalten, noch irgendetwas investieren außer Interesse und Zeit. Und das verlange ich auch von keinem, aber wer offen und vertrauensvoll preisgegebene Details mit allen Erklärungen ignoriert und rumpöbelt, obwohl er selbst offenbar es sehr schwer hat und ebenso Rat und Hilfe sucht, der sollte doch mal überlegen, wo nun das eigentliche Problem liegt… klingt für mich stark nach “mir geht’s auch schlecht, aber beschwer dich völlig nicht, guck mal was ich leiste, hast du das Recht Unterstützung zu bekommen, hast du es dir verdient?” Ja dann frage ich zurück: "Wer hat sich das bitte nicht verdient? Was glaubst du selbst übermenschliches leisten zu müssen, dass du auf anderen, die das selbe wollen wie du rumhackst? Fühlst du dich bedroht? Was brauchst du, damit es dir besser gehen kann? Du machst das doch schon ganz toll, indem du dich traust zu fragen. Was mache ich da jetzt anders? Ein Fremder ist ein Freund, den du noch nicht kennst. Ich nehme keinem etwas weg und möchte einfach nur leben ohne anderen zu schaden. Ganz im Gegenteil! Sonst empfinde ich das Lebensgeschenk als verschwendet, wenn ich nicht versuche mein Bestes zu geben. Wenn auch das dir oder sonstwem nicht genug ist, hoffe ich nur, für jedermanns Gesundheit, mögest DU zur Einsicht kommen und deine Härte gegen dich und andere begraben.
Ich lebe seit 1 Jahr unter echten Bedrohungen und daraus resultierendem Dauerstress und Kampf mit aller Kraft, allen Mitteln und bin nun “tief genug” gesunken, als dass ich nicht laut um Hilfe rufen dürfte. Jeder sollte hier fair und als potentieller Verbündeter gesehen statt wie einen Feind verurteilt zu werden.
“Sorry halt meine Meinung.”
Ich sende dir Mitgefühl und Verständnis und Beruhigung deiner verbalen Aggressivität. Welchen Wunden Punkt habe ich denn bitte und warum getroffen? Was triggert dich so? Wer kann denn bitte alleine 7Monate im selben Jahr ohne jegliche Lebenshaltungskosten überleben?
Meine Wut ist berechtigt und doch liegt mir hier nix ferner als ein "wem geht’s immer noch schlechter, wer hat den Längsten (Gesundheits- und Sozialbericht)
Packt doch bitte die Ellbogen ein, wenns um Schicksalsgenossen geht.
Wenn das hier so weiterläuft, kann ich auf so ein Forum gern verzichten.
Liebe Grüße, ich hab einfach keine Kraft mehr!!!
Und halte mich übrigens für sehr taff und umsichtig, weil ich genau das ständig höre von Menschen, die mich wirklich kennen.

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Der/die Betreuerin kann eine Zuständigkeitsklage beim Sozialgericht im Eilverfahren einreichen - bitte auch nutzen!!!

Das Gericht stellt dann fest wer zahlen muss.

Das dauert kein halbes Jahr.

Bei Studium zahlt das Jobcenter wenn das Bafög nicht reicht auch noch was dazu.

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Hab auch Soziale Arbeit studiert :heart_eyes:
ein großartiger Studiengang :+1:
Weißt du schon in welches Berufsfeld du im Anschluss möchtest? Hattest du schon dein Praxissemester?

Drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass du dein Studium im März wie geplant wieder aufnehmen kannst und sich gesundheitlich und finanziell alles fügt :crossed_fingers:

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Ich lese mir das hier nicht alles durch, aber das Problem scheint dein Status ,Studentin" zu sein, Wer offiziell studiert, bekommt weder Wohngeld noch Bürgergeld. Im vielen Fällen nicht einmal Bafög.

Ich war in der Situation und musste von 450 Euro im Monat leben (davon musste ich alles bezahlen). Ich hatte einen Schub und war deswegen über der Regelstudienzeit. Ich denke, dass dir eine Nachzahlung vom Bürgergeld zustand, wenn du nicht offiziell als Studentin gemeldet warst. Das kann ziemlich kompliziert werden und wenn ich du wäre würde ich mich an einen Anwalt oder ev. ein Verbraucherzentrum (die haben auch Anwälte die dich beraten können).

Aber: die Spendeneinnahmen musst du angeben. Eine Rückzahlung des Bürgergelds ist daher eher unwahrscheinlich.

Du schreibst du ,streitest" dich mit der Krankenkasse etc. Mit denen streitet man sich nicht. Die haben Regelungen, an die sie sich halten müssen. Sollte es zu Fehleinschätzungen kommen, muss dies sachlich geklärt werden. Sonst erreichst du nichts.

Du scheinst emotional sehr angegriffen zu sein - suche dir Spezialisten die dir in rechtlichen Fragen helfen. So ungewöhnlich ist deine Lage nicht und sie ist lösbar. Du musst einen klaren Kopf bewahren und einen guten Plan aufstellen. Diesen arbeitest du Stück für Stück ab. Bei dir herrscht das reinste Chaos, nimm ein wenig Abstand und bleibe ruhig. Das finanzielle Problem ist ja erst einmal (fast) gelöst. Sie zu, dass du Bafög bekommst und lasse dir die verlorenen Semester irgendwie anrechnen, ansonsten bist du über die Regelstudienzeit und du bekommst nichts mehr.

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Guten Abend,
joy, ich komme gerade aus meinem Abend-unterrichtet mit BAföG und KfW Darlehen.
Nein, ich greife niemanden an. Ich habe speziell zu diesem Thread reagiert, weil ich den
Fundraiserbericht gelesen habe.
@Steff : herzlichen Glückwunsch zu den Freiheiten, die du dir gegönnt hast. Mich hat der Gegensatz getriggert, dass ich mich seit 17 jährig mich durch mein Leben gearbeitet habe. Ich bin wohl nicht so weitsichtig, dass ich bisher außerhalb unseres Sozialsystem unterwegs war.
Lese gerne andere Beiträge von mir. Ich denke, dass ich auch zuhören kann und schon was vom Leben gesehen habe.
Nimm mich bloß nicht als Korrektiv, aber meine Meinung darf ich schreiben. :pray::rainbow:

@MiaH: ja, ich war am Kochen, dass war mein Fehler. Danke, dass ich trotzdem weiter schreiben darf. :egg:

@alle: ab morgen schreibe ich wieder gemäßigter. :innocent::no_mouth:‍:fog:

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Ich empfinde die Antwort von @Hekate nicht als draufhauen oder schlimm. Deshalb verstehe ich die Diskussion nicht.
Ich habe die verlinkten Texte nicht gelesen. Wahrscheinlich bin ich für sowas zu alt😉
Um Hilfe bitten/fragen ist richtig und wichtig.
Wie und wen, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein.

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