Hallo. Ich habe heute mit meiner ärztin von der uniKlinik gesprochen wegen den neuen Medikamenten bei MS. Sie sagte mir Tolebrutinib hat jetzt eine Zulassung erhalten in Europa. Ist eine Tablette. Muss täglich genommen werden. Ist aber in den Apotheken aktuell noch nicht verfügbar. Aber man muss mindestens die ersten 3 Monate wöchentlich beim Hausarzt die Leberwerte kontrollieren lassen. Sie hat mir erst mal abgeraten. Ich soll bei ppms bei ocrevus bleiben. Sie klang so als ob sie von diesem Medikament nicht überzeugt ist.
Ich warte daher auf Fenebrutinib, Zulassung wird im ersten Halbjahr nächstes Jahr erwartet
Ich rate ein Gespräch mit der KI darüber anzufangen und gelegentlich nach einem Update zu fragen: Ob es neue Daten gibt zu diesen neuen Medikamenten. KI macht das erfahrungsgemäß gut.
Wie immer wenn ein neues Medikament kommt, wird die Risikoabschätzung mit jedem neuen Schwall Daten einfacher.
Die meisten an einem Wechsel interessierten MS-Patienten sind ja auf B-Zell-Depletierern (Ocrevus, Kesimpta, Briumvi, Rituximab). Da lohnt es sich immer auch zu wissen, dass nach dem Absetzen dieser Arzneistoffe sehr wahrscheinlich einige Zeit vergeht, bis das Risiko für herdförmige Entzündungen bzw. Schübe wieder zu steigen beginnt.
Recht sicher scheinen inzwischen eineinhalb Jahre zu sein. Wahrscheinlich sogar noch länger. Wie schnell die B-Zellen zurückkommen, hat übrigens keine Aussagekraft diesbezüglich!
Der Punkt ist: Den positiven Effekt einer B-Zell-Depletion verliert man bei Wechsel auf btki wahrscheinlich für geraume Zeit nicht.