Ich bin seit letztem Jahr beim Lohnsteuerhilfeverein. Mit Teilerwerbsminderungsrente, mußte ich jährlich 2000€ nachzahlen. Es ist wohl gesetzlich so geregelt, das der Arbeitgeber weniger Steuer überweisen darf/muß, damit am Jahresende eben der “Fehlbetrag” übrig bleibt. Man hat es mir mal erklärt und ich habe es vergessen…
Die EMR ist ja steuerfrei und ich als Single darf meinen prozentualen Anteil(ca. 16%) dann brav nachzahlen, da ich mit fast 2000€(netto) monatlich zu viel verdiene…
Fazit…warum einfach, wenn es auch so " schön" kompliziert geht.
Letztes Jahr konnte ich dank Lohnsteuerhilfeverein ca. 1400€ “sparen”. Da war es mir auch zu kompliziert mit den ganzen Rückzahlungen beim Übergang von der Teilerwerbsminderungsrente in die Ganze.
Der Jahresbetrag sind nicht ganz 130€ beim Lohnsteuerhilfeverein.
Irgendwann mach ich es wieder selbst, weil ich das gern mache.
Übrigens kann man sich für NEM vom Hausarzt eine Art Attest geben lassen. Dann lassen sie sich steuerlich absetzen. Das Ergebnis kommt erst in 2027 für mich.

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EMR steuerfrei ? Nicht wirklich, die wird auch versteuert . Habe gerade extra nochmal in den Bescheid von mir geschaut. Jahresbetrag der Rente x, ab steuerfreien Teil der Rente y ( bei mir etwa 20% der Gesamtrente ) und dann kommt der steuerpflichtige Teil der Rente z …

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Es muss heißen wird steuerfrei gezahlt. Danke.

Dazu passt der Beitrag gut.

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2000 € Nachzahlung? Ach du Sch****! :scream: Das ist Horror.
Seit ich im Radio mal von einer Frau hörte, die 8000 € nachzahlen sollte, beunruhigt mich dieses Thema total. Da läuft doch was absolut schief. Wovon soll denn ein Rentner das bezahlen und warum fällt das nicht früher auf, wo doch sämtliche Daten übermittelt werden?
Ob der Steuerhelfer da so viel retten kann, keine Ahnung. Der kann ja auch nur die Sachen eintragen, die man ihm mundgerecht vorsetzt. :thinking:

Das hängt doch auch von der Steuerklasse ab und vom Gesamteinkommen.
Und wenn eine summarische Nachzahlung eingeht weil z.b. Rentennachzahlung kommt (nach Widerspruch gegen Teil-EM die nach 1 oder 2 Jahren in volle EM umgewandelt wurde) [so war das bei mir] dann wird das halt entsprechend verrechnet.

Ohne genaue Kenntnis der Verhältnisse kann man das nicht beurteilen.

Ja, das ist schon klar, dass die Fälle stark variieren. Trotzdem entstehen da halt schnell Summen, die einem das Genick brechen können, wenn da im Vorfeld nicht drauf hingewiesen wird. :woozy_face:

Man weiß ja im Grunde nie so recht, was man bei Investitionen tatsächlich hat und droht leicht, sich zu verschulden.

Ich bin ja bei der Steuerklärung, durch das Krankengeld, über den Progressionsvorbehalt gefallen und war tierisch erschrocken.

also meine Steuerberaterin fragt auch nach, warum ich dieses oder jenes nicht nachgewiesen oder angemeldet hab. Sie kennt mich seit Jahren und weiß um meine Situation

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Es besteht auch die Möglichkeit einer freiwilligen mtl. Steuer Vorauszahlung, dann freut man sich über eine Rückerstattung. :grin:

Es gilt:
Kosten kosten eben.
Keine Steuerzahlung ohne Gewinne/ Einnahmen nach Freibeträgen😎.

Schlagt mich ruhig, ich würde gerne hohe Steuern zahlen.

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Ist schon so,
Wer zahlen muss hat ein Einkommen

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Die haben wir auch.
Und da kommt regelmäßig ein Brief, der die nächste Zahlung einfordert.
1x pro Quartal

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Was für ein Brief?

Aus Papier (Vorläufer von Email :wink:)
Wir bekommen jährlich einen Steuerbescheid, quasi als Abrechnung. Darin steht aus unseren Einkommen ausgerechnet die prognostizierte Steuerschätzung für das kommende Jahr mit Terminen zur Vorauszahlung.
Die stell ich dann im Konto als Terminüberweisung ein.

Dazu gibt es aber vor jedem Steuertermin einen Erinnerungsbrief, so wie bei Gewerbe- oder Umsatzsteuervorauszahlung.

In der Regel passt die Berechnung meiner Steuerberaterin exakt mit den Berechnungen des FA überein.

Durch die quartalsweise Zahlung gibt es keine “dicken Brocken” die uns “umhauen” würden.

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Musstest du das extra beantragen, dass das in Happen vorab kommt?
Shitti, ein richtiges Cleverle. :smiley: :+1:
Hmmm, vielleicht sollte ich ja doch nochmal über ein Helferlein nachdenken. :thinking:

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Nö.
Hat das vielleicht damit zu tun dass meine Herzallerliebste und ich gemeinsam veranlagt sind?

Ich kenn das so auch erst seit meiner EM-Rente.

Frag doch mal beim FA nach

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Das hatte ich die 2 Jahre, als ich 40% gearbeitet habe und eine Teilerwerbsminderungsrente bekam.
Das waren damals um die 2200€ Netto. Find ich jetzt kein Wahnsinns Betrag.
Für mich ist es ein gemachtes Problem, wenn der Arbeitgeber dazu genötigt wird, weniger Steuern abzuleiten, damit dann am Ende ein großes Defizit entsteht. Das ist unabhängig von der Steuerklasse und ist unabhängig vom Übergang Teil in volle EMR.
Die Rentennachzahlung wurde bei mir mit dem Krankengeld(Brutto Rückzahlung) verrechnet und das Ergebnis war eher negativ.
Da ich das Ganze nicht verstehe, bin ich eben beim Lohnsteuerhilfeverein.
Bei der letzten Nachzahlung vom Finanzamt wollte man mich mit vierteljähriger Vorauszahlung von 500€ “belohnen”. Da habe ich nicht mehr gearbeitet…Das ergab einen von meinen mittlerweile 8 Widersprüchen.

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So, der Beleg ist nun da und es steht auch dabei, dass der jetzt jährlich automatisch kommt. :+1:

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