Hallo Nalini,
ist ja alles noch nicht zu lange her bei mir, ich versuche also mal eine zeitliche Abfolge:
Mitte Februar Schubbeginn mit tauben Füssen beidseits
Innerhalb von 2 Tagen bis unter Brusthöhe aufsteigend
Krankenhausstart, ab Tag 3 Korti (5x1000)
Ab Tag 5 komplett lahmgelegt ab Hals (Tetrasyndrom), inkl. besagtem MS-Hug
MRT: mind. 3 neue Herde Kopf, 2 neue HWK 2/3
Keine Verbesserung unter Korti, Tag 8 erste Dosis Ocrevus, danach Verlegung in Früh-REHA
Dort noch ca. 2 Tage Ausweitung Sensationell bilitätsstörungen Richtung Hals/Hinterkopf
Dann Plateau für ca. 3 Wochen, danach beginnende Rückbildung
Ostersonntag Beginn 2. Schub mit gleicher Reihenfolge und Symptomem wie erster Schub plus Lähmung rechtes Bein rechts und Blase ausg stiegen, dafür Arm/Handataxie beidseits nicht so übel ausgeprägt.
Während KH-Aufenthalt keine Verbesserung unter 5x1000 Korti, wieder Tetrasyndrom und Rolli.
Hallo m Anschluss zurück in Früh-REHA
Allerdings keine weitere Verschlechterung, offensichtlich Schub-Stopp
Nach ca. 4 Wochen erstmals Rollator wieder möglich.
Derzeit noch Sensibilitätsseinschränkungen beidseits komplett, Gantunsicherheit, Propiozeption gestört, Schwäche alle 4 Extremitäten.
Also ich kann nicht sagen, ob Korti was gebracht hat, gefühlt war eh alles ausgestiegen, was bei Herd HWK 2/3 aussteigen kann.
Ich „schmunzel“ immer, wenn User hier ganz stolz auf „xx Jahre schubfrei, nie Medikamente, Fussgänger“ verweisen…
War ich auch. Das sind 18 Jahre nach Diagnosestellung meine ersten beiden Schübe - mit 61! Ich wünsche dem quakenden Fussgänger weiterhin viel Glück, möge es so bleiben. Eine Garantie ist es leider nicht.
VG MiaH




Meine Güte, da hast du ja ganz schön was mitgemacht. Ich hatte auch schon solche “Eskapaden”. Wenn ich das sage, will ich nichts relativieren, sondern nur meine Solidarität bekunden: Ich weiß, was das bedeutet 
