Grillfest und Corona - Geht das überhaupt?

Klar, und wie das geht!

Allerdings nur mit der richtigen Organisation im Vorfeld.

Der Termin, Sonntag, 5. September 2021, stand schon lange fest. Bis ca. acht Wochen vor dem Termin war allerdings nicht klar, ob die Grillstelle des Grillplatzes auch tatsächlich genutzt werden durfte oder ob man, wie bereits im vergangenen Jahr, auf einen Caterer hätte zurückgreifen müssen, der das Grillgut vor Ort in seinem eigenen Grillwagen hätte zubereiten können. Doch als das ersehnte „Okay“ der Gemeindeverwaltung Rinklingen kam, setzte sich die Maschinerie der Kontaktgruppe Bretten/Bruchsal in Gang, mit Erfolg: 36 MS-Betroffene und Angehörige verbrachten einen tollen Grillnachmittag zusammen, selbstverständlich unter Einhaltung der Corona-Regeln.

 

Und die Corona-Regeln machen alles noch aufwendiger: es gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensregeln, 3G (geimpft, genesen oder getestet) und die A-H-A-Formel (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske) sind einzuhalten, Formulare sind von den Teilnehmern auszufüllen, in denen sie jegliche Kankheitssymptome und Kontakte zu Covid-19-Erkrankten ausschließen, die unterschriebenen Einverständniserklärungen müssen zum Zwecke einer möglichen Nachverfolgung von Infektionsketten vier Wochen aufbewahrt werden – was Gott sei Dank nicht zum Tragen kam, und etliche Hygienevorschriften müssen vor Ort umgesetzt werden. Im Vorfeld des Grillfestes wurden die Teilnehmer in mehreren Schreiben darauf hingewiesen.

 

Nichts geht über das persönliche Miteinander

Am Tag des Grillfestes traf das Helferteam der Kontaktgruppe bereits zwei Stunden vor Beginn ein, um alle Tische, Ablageflächen etc. zu desinfizieren. Um hygienisch die größtmögliche Sicherheit für alle Teilnehmer zu gewährleisten, wurden außerdem Handdesinfektionsmittel in den Toiletten und an mehreren markanten Stellen des Grillplatzes platziert. Beim Eintreffen der Teilnehmer wurden dann zuerst die Impf- bzw. Genesungs- und Testnachweise kontrolliert und die mitgebrachten Einverständniserklärungen eingesammelt, bevor die Gäste den Grillplatz betreten und sich ein Plätzchen zum Sitzen suchen durften. Die mitgebrachten Salate und Kuchen wurden in der Küche abgegeben und von der „guten Fee“ Debora in Empfang genommen, die auch die Essens- und Getränkeausgabe übernahm, alle mit Kaffee und Kuchen versorgte und das Spülen des benutzten Geschirrs und das Aufräumen in die Hand nahm.

 

Jeder hielt sich vorbildlich an die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen und genoss die gemeinsame Zeit in vollen Zügen. Und auch Petrus freute sich mit: Er brachte herrliches Wetter mit viel Sonne und sommerlichen Temperaturen. „Ein bürokratischer und organisatorischer Kraftakt, der sich aber gelohnt hat“, resümiert Kontaktgruppenleiterin Romy Wandschneider. „Alle Teilnehmer waren froh und glücklich, sich endlich mal wieder persönlich sehen und miteinander austauschen zu können. Dieser Tag hat einmal mehr gezeigt: Persönliche Treffen können durch nichts ersetzt werden – die digitalen Möglichkeiten für Begegnungen untereinander können eine sinnvolle Ergänzung sein, mehr aber auch nicht.“

 

Corona hin oder her: Es waren vor allem auch die Helferinnen und Helfer, die das Grillfest möglich gemacht haben. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an sie!

 

Romy Wandschneider

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