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Kopfsalat

03.10.2019, 09:44

Neuling mit ein paar Fragen und großer Verunsicherung
Hallo liebe Forianer,

Ich schaffe es einfach gerade nicht mich abzulenken nachdem mir das gestern Nachmittag meine Psychiaterin so "hingeknallt" hat (wobei ich natürlich noch geantwortet habe, das wäre mir ganz egal).

Vor vier Jahren gab es mal zwei MRT kurz hintereinander beim ersten Mal ohne und beim zweiten Mal mit Kontrastmittel. Erklärt hat mir niemand was. (War eigentlich eine Routineuntersuchung innerhalb eines stationären Aufenthalts in der Psychiatrie). Damals hieß es nur zwischen erstem und zweiten MRT hat sich nichts verändert, daher Empfehlung in einem Jahr weiteres MRT bzw. bei auftretenden Symptomen. Was für Symptome eigentlich hat mit auch niemand gesagt. Und den Befundbericht verstehe ich natürlich auch nicht.

Jetzt mal wieder stationärer Aufenthalt, neues MRT routinemäßig geplant. Daraufhin habe ich ihnen den Befund von damals gegeben inkl. Bilder. Und jetzt hat sie mir gestern erklärt, dass die "zwei kräftigen Läsionen im Marklager" (Zitat Befundbericht von damals) ein Hinweis auf MS sein könnten. Wenn beim nun geplanten MRT alles unverändert ist, dann ist davon auszugehen, dass nichts ist oder es könnte MS sein.


Nun meine Frage, weil mein Kopf rattert natürlich doch die ganze Zeit und erst dachte ich, ich hatte doch auch nie Symptome:

Aber vor ca. drei Jahren hatte ich ein sehr krasses Wochenende (ca. 2,5 Tage) für die ich keine Erklärung hatte, sehr beängstigend fand, damals nach dem Wochenende auch zum Arzt gegangen bin und auch die Menschen, die das an den Tagen mitbekommen haben, meinten ich soll unbedingt zum Arzt.
Problem war als ich am Dienstag beim Arzt war, hatte ich keine Symptome mehr, der Arzt hat mich nicht mal ausreden lassen, was eigentlich das Problem war. Und redete irgendwas von Föhn und anderem Quatsch (ich bin Null wetterfühlig und habe auch fast nie Kopfschmerzen).

Somit hatte ich nie eine Erklärung was in diesen Tagen los war.
Das mir das hier im Internet erst recht niemand sagen kann, ist mir klar. Aber ich kann frühestens wieder am Montag mit der Ärztin sprechen, wie lange es dauert bis ich einen MRT Termin bekomme, kann ich nicht einschätzen und irgendwie weiß ich noch gar nicht, ob ich mich traue ihr zu erzählen, von dem Wochenende damals.

Also versuche ich es zumindest erstmal hier:
Ich hatte immer wieder so "Anfälle" konnte nicht mehr sehen, musste schnell auf den Boden setzen und dabei noch festhalten, manchmal dazu Pfeifen auf den Ohren und das schlimmste, die mit Abstand krassesten Schmerzen hinter der Stirn ganz vorne am Kopf, die ich mir vorstellen kann. Das ganze immer nur für wahrscheinlich einige Sekunden. Nach einer halben Minute (geschätzt) war es halbwegs ok, nur das pfeifen hielt manchmal auch noch eine viertel Stunde an und manchmal konnte ich auch die nächste viertel Stunde selbst wenn ich den Zettel direkt vor Augen hatte, nicht mehr lesen, weil alles verschwommen war.
Also alles immer nur relativ kurz, aber dafür das ganze am Samstag einige Male (da waren die Schmerzen noch nicht so extrem) und am Sonntag hatte ich diese "Anfälle" bestimmt ein dutzend Mal. Ich kann mir unmöglich vorstellen diese Schmerzen länger als wenige Sekunde auszuhalten, so extrem waren die (und ich bin kein sonderlich schmerzempfindlicher Mensch).
Aber vor allem war das ganze für mich sehr beängstigend, weil ich überhaupt keine Vorstellung hatte, was da los war. Und das teilweise im halbstunden Takt.

Nun seitdem hatte ich sowas nie wieder, aber nach der Aussage der Ärztin gestern, frag ich mich natürlich schon, ob das nicht was miteinander zu tun hat.


Ich hoffe, ihr könnt verstehen, dass ich im Moment einfach verunsichert bin und mich nur schwerlich ablenken kann.

Und irgendwie möchte ich der Ärztin am Montag bzw. morgen am Freitag einem der Pfleger gar nicht so gerne von diesem Wochenende erzählen...möchte gar nicht zugeben, dass mich das doch mehr beschäftigt, als ich gestern gesagt habe. Aber plötzlich habe ich doch mehr Angst vor dem MRT.

Viele Grüße,
Kopfsalat
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