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Hannah87

01.03.2019, 09:18

Einordnung von Symptomen
Hallo,
seit ein paar Tagen spuken mir Gedanken zu MS im Kopf herum und ich würde hier gerne eine Einschätzung dazu erhalten. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.

Es geht nicht um mich, sondern um meine beste Freundin (31). Wie es in guten Freundschaften so ist, tauscht man sich ab und an auch über die Gesundheit aus. Sie hatte über die Jahre des Öfteren mal mit ganz unterschiedlichen Sachen gesundheitliche Probleme. Bisher habe ich alles was sie mir geschildert hat, immer als einzelne und für sich stehende „Wehwehchen“ und Symptome aufgefasst.

Seit Anfang des Jahres bin ich recht zufällig immer wieder auf das Thema MS gestoßen (Informationen darüber im Fernsehen und Radio; eine neue Kollegin, die MS hat; Bücher, in denen Charaktere mit MS eine Rolle spielen) und habe mich das erste Mal bewusst mit der Krankheit auseinander gesetzt. Und plötzlich geht mir nicht mehr aus dem Kopf, dass die ganzen vielfältigen Symptome, die meine Freundin hat, vielleicht doch zusammenhängen.

Es fing damit an, dass sie mit Anfang 20 kurzsichtig wurde und seitdem eine Brille benötigt. Ihre Sehkraft hat sich in den letzten 10 Jahren verschlechtert, sodass sie inzwischen ohne Brille nur noch schwer etwas sehen kann. Außerdem hat sie schon öfter erwähnt, dass sie andauernd „helle Punkte“ vor den Augen sieht. Ihr fällt es immer schwer das genau zu beschreiben, da sie es wohl anders wahrnimmt als die häufig beschriebenen „Mouches volantes“. Laut Augenarzt ist mit ihrer Netzhaut auch alles in Ordnung.

Eine weitere Sache, von der sie mir erzählte ist, dass sie auf der Arbeit immer eiskalte Füße und Beine bekommt, wenn sie im Büro lange am Schreibtisch sitzt. Sie hatte den Verdacht, dass dies Durchblutungsstörungen sein könnten, das wurde vom Hausarzt nach einer Untersuchung allerdings ausgeschlossen.

Sie hat auch seit ein paar Jahren regelmäßig leichte Muskelzuckungen – zum einen nicht sichtbare an den Augenbrauen; zum anderen sichtbare und spürbare an den Händen. Diese entwickelten sich erstmals in einer ziemlich stressigen Zeit und treten auch heute meistens auf, wenn sie angespannt und besorgt ist.

Ein weiteres Symptom, dass sie auf eine „stressige Zeit“ schiebt, sind Konzentrationsprobleme Sie kann sich dann beispielsweise nicht auf einen Text konzentrieren, sondern schweift mit ihren Gedanken ständig ab.

Wie schon geschildert – ich bin in letzter Zeit ein wenig für das Thema MS „sensibilisiert“ worden und habe nun wirklich Sorgen, dass es sich bei den Symptomen um erste Anzeichen einer MS handeln könnte. Ich kann nicht einschätzen, ob ich überreagiere und möchte meine Freundin mit einem solchen Verdacht auch nicht beunruhigen. Sie selbst hat die ganzen Symptome noch nie in einen Zusammenhang gesetzt (abgesehen von Stress als Auslöser).
Sind meine Sorgen gerechtfertigt und ich sollte sie darauf hinweisen, dass sie sich diesbezüglich mal „durchchecken“ lässt oder gibt es keinen Grund zu Sorge und ich sollte einfach den Mund halten?

MfG Hannah
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