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MS und Diabetes

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MSDS

13.04.2020, 10:04

MS und Diabetes
Hallöchen, sorry d ich jetzt erst antworte, mein Handy hat nicht mitgemacht..... du hast ja auch schon vieles durch, bei uns ist die ganze Familie chronisch krank, mann Dialyse, Tochter hat collitis ulserosa, Schilddrüse,mit den Augen, Nieren und chronische blasenerkrankung..... es reicht,
die Tabletten d ich jetzt nehme geht es zur Zeit mit den Nebenwirkungen, hoffe dir geht es auch soweit ganz gut, lg Kerstin
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Renate S.

06.04.2020, 18:34

MS und Diabetes
Hallo Kerstin,

ich habe die meisten meiner Autoimmunerkrankungen seit der Pubertät: Asthma, Allergien, Psoriasis, Neurodermitis. Damals hatte ich kurz hintereinander - fast gleichzeitig - zwei schwere Herpes-Infektionen: Pfeiffersches Drüsenfieber und Windpocken (Erstmanifestation mit 14!).

Außerdem hatte ich dazu auch noch eine Masern-Spätfolge, eine chronische Mittelohrentzündung. Der anthroposophische Hausarzt, dem meine Mutter mich damals auslieferte, behandelte mich nur mit Rudolf-Steiner-Milchzucker in den weißen Pappröhren (von Weleda). Mir lief jahrelang der Eiter aus den Ohren.

Der Arzt von der Steiner-Sekte fand das ganz in Ordnung, es sei eine Art "Reinigung". Zum Glück gab er die Praxis auf und eröffnete weit genug weg ein "Eurythmie-Zentrum". Den Magenkrebs meiner Mutter behandelte er mit dem anthroposophischen Mistelpräparat "Iscador". Mistel wirkt außerhalb der Anthroposophie krebserregend. Meine Mutter starb daran, als ich 20 war.

Meine Schwester lehnte, wie unsere Mutter, die "Schulmedizin" ab, und ließ ihren Brustkrebs nur von ihrer Heilpraktikerin behandeln. Sie starb daran, voller Metastasen und im Endstadium unter Morphium, mit 73.

Ihr Sohn, mein Neffe, lehnt den lebensverkürzenden Alternativmist ebenso ab wie ich. Wir lassen unsere Krebserkrankungen so früh wie möglich operieren. Ich hatte ein gerade beginnendes Endometriumkarzinom und habe mir die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernen lassen, und mein Neffe die Prostata (mit 55).

Wenn ich Brustkrebs kriege, lasse ich mir diese Dinger auch noch wegschneiden. Ich brauche sie nicht mehr, ich kann ja schon seit vielen Jahren nicht mehr schwanger werden.

Zu deiner Frage, seit wann ich MS habe: ich vermute, angelegt ist sie in mir schon mit 14 gewesen, also seit über 50 Jahren, seit mein Immunsystem durch EBV und Zoster durchgeknallt ist. Wehleidigkeit habe ich aber immer verabscheut, daher habe ich meine MS-Sympto me erst ernst genommen, als ich schon sekundär progredient war - mit 50.

Davor war ich 30 Jahre lang bei keinem Arzt gewesen, da ich keinem von ihnen traute. Die meisten, die ich als Kind und Minderjährige erlebt hatte, waren keine richtigen Ärzte gewesen, nur von meiner Mutter auserwählte "Alternative", die einen mit Homöo-, Anthropo-, Psychosomatiker- und dergleichen Scharlatanerie-Unfug chronisch krank quälten. Nichts für mich!

Liebe Grüße
Renate
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MSDS

06.04.2020, 10:44

MS und Diabetes
Hallo Renate, betaferon habe ich auch schon bekommen......ging aber nicht gut )-: seit wann hast du MS? LG Kerstin
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Renate S.

06.04.2020, 00:06

MS und Diabetes
Hallo MSDS,

hast du schon mal daran gedacht, ein Interferon zu spritzen? Ich dürfte Cop nicht spritzen, da ich Allergikerin bin. Viele Neuros machen sich keine Gedanken über die Kontraindikationen ihrer MS-Therapeutika, und drehen einem irgendein Zeug an, das man nicht vertragen kann.

Ich habe mir wegen meiner diversen Vorerkrankungen Betaferon ausgesucht, und habe damit keine Schübe und keinen Behinderungsfortschritt. Mit dem 25 Jahre alten Stoff sind keine unangenehmen Überraschungen mehr zu erwarten. Die meisten Neuros wollen es nicht mehr verordnen, da sie daran nichts mehr verdienen. Die Monatsdosis ist jetzt für unter 1000 Euro zu haben. Mir hat es geholfen.

Liebe Grüße
Renate
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MSDS

05.04.2020, 20:28

MS und Diabetes
Hallo, ich weiß nicht was ich tun soll 😥 ich habe MS und Diabetes Typ 1,hatte jahrelang immungloboliene bekommen ( 3×10g) ist mir sehr gut bekommen,hatte keine großen Schūbe und ich war zufrieden.....jetzt bezahlt Krankenkasse nicht mehr, bin beim VdK, haben schon Widerspruch eingelegt.....mein Neurologie hatte mir dann copaxone gegeben, ich hatte das am anfang nach imurek bekommen aber leider nicht vertragen, jetzt wollte ich es nochmal versuchen da ja sehr viele Jahre vergangen sind.... keine Chance.....schlimmere Nebenwirkungen als beim 1.mal😥 jetzt steht zur Auswahl tecfidera oder aupachio,ich habe so einiges gelesen, nebenwirkungen sind ja doch einige, kann mir jemand einen Ratschlag geben, ich bin am verzweifeln,

Bleibt bitte alle gesund🍀🍀🍀🍀&#127808
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