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Neuling mit ein paar Fragen und großer Verunsicherung

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Kopfsalat

16.10.2019, 18:51

Neuling mit ein paar Fragen und großer Verunsicherung
Hallo,

Ich möchte einfach nochmal Rückmeldung geben.

Nach zwei Wochen nervenzehrender Unsicherheit habe ich heute endlich die Auswertung des neuen MRT bekommen:

Keine Veränderung, keine neuen Läsionen, keine aktuellen Entzündungen, kein MS!!

(den Zusatz in 0,5-1 Jahren Kontroll-MRT hätte ich aber trotzdem gerne ausgelassen, aber das kann ich mir ja dann immer noch überlegen, ob ich das machen möchte)

Ich bin natürlich erleichtert, aber tatsächlich v.a. sehr müde.

Da ich ja wie weiter oben angedeutet auch so schon chronisch krank bin und genug Probleme habe und MS nun zum Glück nicht noch ein weiteres ist, wünsche ich hiermit uns allen Kraft zum Durchhalten in den schlechten Zeiten und gute Freunde, sowohl in in den guten wie den schlechten Zeiten!

Liebe Grüße und danke für die Unterstützung hier im Forum,
Kopfsalat
Antworten

Renate S.

03.10.2019, 17:30

Neuling mit ein paar Fragen und großer Verunsicherung
Hallo Kopfsalat,

das verstehe ich gut! Mir hilft das Aufschreiben auch gut, meine Gedanken zu ordnen. Ich hoffe, du findest noch jemanden, der dich ernst nimmt. Ich habe immer am meisten gelitten unter Möchtegern-Ärzten, die mich nicht ernst nahmen, sondern behaupteten, meine Beschwerden seien "alle nur psychosomatisch".

Alles Gute und LG!
Renate
Antworten

Kopfsalat

03.10.2019, 15:54

Neuling mit ein paar Fragen und großer Verunsicherung
Hallo Renate,

ich habe ja doch recht wirr geschrieben, deshalb hast du das vielleicht überlesen.

Diese "Anfälle" (ich weiß keinen anderen Begriff dafür), waren vor ca. drei Jahren (!) und nur wenige Tage. Wäre es keine Wochenende gewesen, wäre ich damals auch gleich zum Arzt gegangen, Krankenhaus schien mir doch sehr übertrieben.
Nachdem ich dann von dem dem Arzt (übrigens in der psychiatrischen Ambulanz der Uniklinik in die ich auch sonst gehe), dermaßen blöd angemacht wurde bzw. ich nicht mal die Gelegenheit hatte überhaupt die Symptome zu schildern, habe ich nicht weiter versucht heraus zu finden, was los war, sondern bloß gehofft, dass das nicht wieder kommt.

Und um das nochmal zu betonen: ich habe keine Ahnung ob dieser Verdacht MS durch auffällige MRT Bilder in irgendeinem Zusammenhang mit diesen "Anfällen" steht.

Viele Grüße,
Kopfsalat

P.S. ich hoffe hier nicht auf eine Diagnose oder ähnliches, aber vielleicht kann jemand verstehen, dass ich eigentlich gerade Redebedarf hätte und verunsichert bin, nur leider niemand da ist. Deshalb habe ich das hier im Forum versucht und tatsächlich hilft es mir ein wenig meine Gedanken zu sortieren.
Antworten

Renate S.

03.10.2019, 15:32

Neuling mit ein paar Fragen und großer Verunsicherung
Hallo Kopfsalat,

wenn du so "krasse" Schmerzen im Kopf hast, solltest dich ins Krankenhaus einweisen lassen und gründlich neurologisch untersuchen lassen. Wir hier sind Laien, und selbst wenn wir Ärzte wären, würdest du von einem seriösen Arzt keine Ferndiagnose bekommen.

Wer weiß, was die Ursache deiner Beschwerden ist. Vielleicht ist es etwas, was keinen Aufschub duldet. Ein Hirntumor, oder sowas. Da sind die Überlebenschancen desto besser, je früher er erkannt und behandelt wird.

Alles Gute und liebe Grüße
Renate
Antworten

Kopfsalat

03.10.2019, 12:44

Neuling mit ein paar Fragen und großer Verunsicherung
Hallo Idefix,

danke, dass du dir die Mühe gemacht hast dir das durch zu lesen. Erstmal werde ich nicht zu anderen Ärzten gehen, vielleicht kommt ja bei dem neuen MRT raus, dass alles genauso wie vor ein paar Jahren aussieht und dann scheint es ja keine Bedeutung zu haben (so habe ich das zumindest verstanden). Da ich momentan in teilstationärer Behandlung bin, kann ich auch gar nicht selbst zu einem anderen Arzt gehen.

Muss mir halt überlegen, ob ich vor dem MRT nochmal versuche der Ärztin von diesem Wochenende damals zu erzählen. Aber das ändert ja eigentlich eh nichts wirklich.
Ich hoffe nur sehr nie wieder solche Symptome wie da zu bekommen (woher auch immer die kamen) und vor allem dann nicht an so einen komplett bescheuerten Arzt zu geraten.

(chronisch krank bin ich sowieso schon, auch mit EM-Rente, aber bisher halt nur psychisch, noch ne weitere Diagnose brauch ich nicht wirklich ;-)

Danke, dass ich hier schreiben konnte, habe seit der Aussage gestern einfach keine Möglichkeit gehabt mit irgendjemandem darüber zu sprechen. Und da mir ein Bekannter vor wenigen Wochen erzählt hatte, dass er neu die Diagnose MS bekommen hatte, hatte ich mich danach halt über die Krankheit ein bisschen schlau gemacht, weil ich verstehen wollte, was er hat. Dass das jetzt plötzlich mich auch betreffen könnte, überfordert mich emotional...

Naja, schönen Feiertag noch!
Antworten

Idefix

03.10.2019, 11:58

Neuling mit ein paar Fragen und großer Verunsicherung
Hallo Kopfsalat an Deiner Stelle würde ich zum Neuro bzw. einer MSambulanz gehen.Wir sind alle Laien, die dann auch noch evt viel gelesen haben.
Ich bin chronisch progredient und lebe mit meiner MS....
Sie ist ein Teil meines Lebens ja, aber deshalb richte ich nicht sicher alles nach ihr aus...

Geh zu einem Profi der kann am besten beurteilen und weitere Schritte veranlassen...

Idefix
Antworten

Kopfsalat

03.10.2019, 09:44

Neuling mit ein paar Fragen und großer Verunsicherung
Hallo liebe Forianer,

Ich schaffe es einfach gerade nicht mich abzulenken nachdem mir das gestern Nachmittag meine Psychiaterin so "hingeknallt" hat (wobei ich natürlich noch geantwortet habe, das wäre mir ganz egal).

Vor vier Jahren gab es mal zwei MRT kurz hintereinander beim ersten Mal ohne und beim zweiten Mal mit Kontrastmittel. Erklärt hat mir niemand was. (War eigentlich eine Routineuntersuchung innerhalb eines stationären Aufenthalts in der Psychiatrie). Damals hieß es nur zwischen erstem und zweiten MRT hat sich nichts verändert, daher Empfehlung in einem Jahr weiteres MRT bzw. bei auftretenden Symptomen. Was für Symptome eigentlich hat mit auch niemand gesagt. Und den Befundbericht verstehe ich natürlich auch nicht.

Jetzt mal wieder stationärer Aufenthalt, neues MRT routinemäßig geplant. Daraufhin habe ich ihnen den Befund von damals gegeben inkl. Bilder. Und jetzt hat sie mir gestern erklärt, dass die "zwei kräftigen Läsionen im Marklager" (Zitat Befundbericht von damals) ein Hinweis auf MS sein könnten. Wenn beim nun geplanten MRT alles unverändert ist, dann ist davon auszugehen, dass nichts ist oder es könnte MS sein.


Nun meine Frage, weil mein Kopf rattert natürlich doch die ganze Zeit und erst dachte ich, ich hatte doch auch nie Symptome:

Aber vor ca. drei Jahren hatte ich ein sehr krasses Wochenende (ca. 2,5 Tage) für die ich keine Erklärung hatte, sehr beängstigend fand, damals nach dem Wochenende auch zum Arzt gegangen bin und auch die Menschen, die das an den Tagen mitbekommen haben, meinten ich soll unbedingt zum Arzt.
Problem war als ich am Dienstag beim Arzt war, hatte ich keine Symptome mehr, der Arzt hat mich nicht mal ausreden lassen, was eigentlich das Problem war. Und redete irgendwas von Föhn und anderem Quatsch (ich bin Null wetterfühlig und habe auch fast nie Kopfschmerzen).

Somit hatte ich nie eine Erklärung was in diesen Tagen los war.
Das mir das hier im Internet erst recht niemand sagen kann, ist mir klar. Aber ich kann frühestens wieder am Montag mit der Ärztin sprechen, wie lange es dauert bis ich einen MRT Termin bekomme, kann ich nicht einschätzen und irgendwie weiß ich noch gar nicht, ob ich mich traue ihr zu erzählen, von dem Wochenende damals.

Also versuche ich es zumindest erstmal hier:
Ich hatte immer wieder so "Anfälle" konnte nicht mehr sehen, musste schnell auf den Boden setzen und dabei noch festhalten, manchmal dazu Pfeifen auf den Ohren und das schlimmste, die mit Abstand krassesten Schmerzen hinter der Stirn ganz vorne am Kopf, die ich mir vorstellen kann. Das ganze immer nur für wahrscheinlich einige Sekunden. Nach einer halben Minute (geschätzt) war es halbwegs ok, nur das pfeifen hielt manchmal auch noch eine viertel Stunde an und manchmal konnte ich auch die nächste viertel Stunde selbst wenn ich den Zettel direkt vor Augen hatte, nicht mehr lesen, weil alles verschwommen war.
Also alles immer nur relativ kurz, aber dafür das ganze am Samstag einige Male (da waren die Schmerzen noch nicht so extrem) und am Sonntag hatte ich diese "Anfälle" bestimmt ein dutzend Mal. Ich kann mir unmöglich vorstellen diese Schmerzen länger als wenige Sekunde auszuhalten, so extrem waren die (und ich bin kein sonderlich schmerzempfindlicher Mensch).
Aber vor allem war das ganze für mich sehr beängstigend, weil ich überhaupt keine Vorstellung hatte, was da los war. Und das teilweise im halbstunden Takt.

Nun seitdem hatte ich sowas nie wieder, aber nach der Aussage der Ärztin gestern, frag ich mich natürlich schon, ob das nicht was miteinander zu tun hat.


Ich hoffe, ihr könnt verstehen, dass ich im Moment einfach verunsichert bin und mich nur schwerlich ablenken kann.

Und irgendwie möchte ich der Ärztin am Montag bzw. morgen am Freitag einem der Pfleger gar nicht so gerne von diesem Wochenende erzählen...möchte gar nicht zugeben, dass mich das doch mehr beschäftigt, als ich gestern gesagt habe. Aber plötzlich habe ich doch mehr Angst vor dem MRT.

Viele Grüße,
Kopfsalat
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