Amsel-Kontaktgruppenleitung

Bettina Beck - Tel: 07131-573885

Die Kontaktgruppe Heilbronn besteht aus ca. 225 Mitgliedern, mehreren freiwilligen Helfern und ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Sie trifft sich monatlich zu Gesprächen, Vorträgen, sowie kleineren Ausflügen oder anderen Unternehmungen. Einmal jährlich findet ein in der Regel mehrtägiger Ausflug mit Seminar statt.

Die monatlichen Treffen finden normalerweise samstags jeweils von 14 bis 17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Heilbronn-Böckingen, Holunderweg 52, statt!

 

Zur Kontaktgruppe Heilbronn gehört auch die aus der jungen Initiative im Jahr 2011 hervorgegangene Initiative Zaberamseln.

Dies ist eine Gruppe junger und jung gebliebener MS-Betroffener von ca. 20 Personen zwischen 30 und 65 jahren, die sich regelmäßig jeden letzen Dienstag im Monat treffen.

Außerdem treffen sich die Zaber-Amseln in unregelmäßigen Abständen zu Bastel-, Spiel-, oder Kegelabenden.

 

Wer Interesse hat, kann einfach anrufen oder vorbeikommen. Auch Menschen, die sich nur informieren möchten, sind herzlich eingeladen. Der jeweilige Treffpunkt ist hier unter Termine oder telefonisch unter den bei Kontakt angegebenen Nummern, sowie den Email-Adressen zu erfahren.


Kindgerechte Geschichte über MS

Waldemar

Gregor und Elke spielten Tag für Tag miteinander, sie tranken zusammen Milch mit Honig und spielten viele Spiele und redeten sehr viel. So kamen sie einmal auf Waldemar zu sprechen, der zwei Klassen über ihnen zur Schule ging.

"Sag mal Gregor", fragte Elke, "kennst Du Waldemar, der Bär der so schlecht laufen kann und auch manchmal so undeutlich spricht?" "Klar", sagte Gregor, "ich glaube der trinkt zuviel oder er nimmt Drogen." Da mischte sich Gregors Mutter ein: "Wisst ihr eigentlich, dass er sehr krank ist? Er hat eine unheilbare, heimtückische Krankheit, sie nennt sich Enzephaleomyelitis Disseminata oder auch Multiple Sklerose".

Da merkten Elke und Gregor, dass sie ihm sehr unrecht getan hatten mit ihren Reden und fragten Gregors Mutter aus, was die Krankheit bedeutet und auslöst. Sie erklärte ihnen: "Waldemar kann oft nicht so schnell laufen, er schwankt manchmal dabei und spricht auch oft undeutlich. Ihr müsst Euch eure Gedanken, wenn ihr z. b. denkt, ihr wollt laufen, wie einen Schluck Wasser im Mund vorstellen und die Nervenbahnen, die diese Information zu Euren Beinen bringen, wie einen Strohhalm, einen dicken.

Wenn ihr jetzt das Wasser durch den Strohhalm pustet, kommt es in einem Strahl heraus und trifft genau das was ihr wollt. Bei Waldemar ist dieser Strohhalm sozusagen mit einer Nadel durchlöchert, und ein Finger hält vorne das Loch zu und das Wasser kommt, wie bei einer Gieskanne, überall heraus und vorne nur ganz wenig, nur ein feuchter Punkt.

Gregor und Elke luden Waldemar ein, doch mal zu einem ihrer Treffen zu kommen und er freute sich sehr darüber, denn sonst wollte niemand mit ihm spielen. Sie spielten Spiele, die sich Waldemar heraussuchen durfte, die Actionspiele waren ja auch für Gregor nicht das Richtige und so war es kein Problem für alle.

Sie sprachen auch über ihre Behinderungen und lernten so besser damitzurechtzukommen.

von Uwe Geiger

 

Ich versuchte die Multiple Sklereose sozusagen kindgerecht zu erklären ohne grossartige Fremdwörter. Die Geschichte ist eine von mehreren, die über chronische Krankheiten berichten und immer versuchen kindgerecht zu bleiben Hauptpersonen sind Gregor, der kleine Bär und Elke, seine Sandkastenfreundinund auch Gregor´s Mutter. Hoffe es ist mir gelungen, Rückmeldungen wären nett.


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Was ist MS

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Aus bislang noch unbekannter Ursache werden die Schutzhüllen der Nervenbahnen an unterschiedlichen Stellen angegriffen und zerstört, Nervensignale können in der Folge nur noch verzögert oder gar nicht weitergeleitet werden. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen über Seh-, Koordinations- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Lähmungen. Die bislang unheilbare, aber mittlerweile behandelbare Krankheit bricht gehäuft zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus. Weitere Informationen:

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