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MS und Führerschein - mobil bleiben (2:05)

Fahrerlaubnis, Fahrtauglichkeit- und Mobilitätschecks, Fahrzeugumrüstung sowie Kostenzuschüsse beim Autofahren mit Multipler Sklerose.

Tom findet sein Auto einfach toll. Julia liebt ihre Freiheit. Beide haben MS

Sie fragen sich: Darf man mit MS Autofahren? Grundsätzlich ja! Viele MS-Kranke sind in der Lage, ein Fahrzeug verkehrssicher zu führen. Auch im Falle einer Behinderung.

Doch Vorsicht: MS-Symptome oder Medikamente können die Fahrtauglichkeit einschränken!
Das sind zum Beispiel: Sehstörungen, motorische Störungen, schnellere Ermüdung oder verlangsamte Reaktionsgeschwindigkeit. 

Führerscheininhaber sind für ihre Fahrtauglichkeit selbst verantwortlich und sollten mit dieser Frage sehr gewissenhaft umgehen. Wer sich bei eingeschränkter Fahrtauglichkeit ans Steuer setzt, dem drohen rechtliche Folgen und der Verlust des Versicherungsschutzes.

Was können Tom und Julia tun, um sich abzusichern? Sie lassen ihre Fahrtauglichkeit untersuchen, z. B. von:  Neurologen, Verkehrsmediziner, speziell geschulten Fahrlehrern oder im Rahmen einer stationären Reha.

Auch der TÜV bietet an einigen Standorten freiwillige Mobilitätschecks an. 

Tom braucht eine Sehhilfe, ist aber sonst uneingeschränkt fahrtauglich. Bei Julia wurde eine verlangsamte Reaktionsgeschwindigkeit der Beine festgestellt. Sie lässt ihr Auto mit einem Handgas-Bremssystem umrüsten. Als Berufstätige kann sie dafür bei der Rentenversicherung einen Kostenzuschuss beantragen.

Ein Eintrag in den vorhandenen Führerschein ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. 

Erfährt die Führerscheinstelle von der MS-Erkrankung, muss man damit rechnen,  seine Fahrtauglichkeit regelmäßig auf eigene Kosten nachweisen zu müssen.
Ob in Beruf oder Freizeit - Tom und Julia bleiben mobil. Trotz MS.

Redaktion: AMSEL e.V., 26.01.2017

MS-Erklärfilme

MS-Erklärfilme

Multiple Sklerose (MS) ist eine sehr komplexe Erkrankung, die viele Fragen aufwirft. Die Erklärfilme der AMSEL beantworten die wichtigsten Fragen zur MS wertneutral, leicht verständlich, kurz und kompakt.

In einer leicht verständlichen Sprache und auf die wesentlichen Fakten komprimiert aufzuklären und zu informieren, ist seit jeher das Ziel der AMSEL. Mit den Erklärfilmen kommt ein weiteres Aufklärungsangebot dazu.

Die zwei- bis dreiminütigen Filme geben Antworten auf Fragen zu:

  • Mechanismen der Erkrankung und Therapiemöglichkeiten
  • Wege der Krankheitsverarbeitung
  • Berufstätigkeit
  • Antragstellung von Leistungen, Widerspruchsmöglichkeiten und Klage
  • Fahrerlaubnis und Fahrtauglichkeit
  • MS und PML-Risiko
  • Vorteile regelmäßiger Bewegung
  • Fatigue
  • Rehabilitation bei MS
  • Familienplanung mit MS
  • Selbsthilfe bei MS
  • und zur Therapieentscheidung.

Sie bieten wertvolles Wissen rund um die MS und geben Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung.

MS Kindern erklären

Die Kinder-MS-Erklärfilme der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft (SMSG) klären altersgerecht über Multiple Sklerose auf und helfen Ängsten zu begegnen. Sie richten sich an Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren, Eltern und Schulklassen.

MS-Erklärfilme ist ein Projekt von

Mit freundlicher Unterstützung der

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