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MS und Bewegung - aktiv leben! (3:08)

Körperlich aktiv sein kann und sollte man auch mit Multipler Sklerose (MS)! Welche Vorteile das bringt, erfahren Sie in diesem Film.

Welches Mittel kostet wenig, kann individuell dosiert werden und trägt zu einem besseren Gesundheitszustand bei?  Ganz einfach: regelmäßige Bewegung! 

Sie denken, das ist bei einer MS-Erkrankung sinnlos oder zu anstrengend? 

Im Gegenteil: Studien zeigen, wer regelmäßig körperlich aktiv ist, profitiert in mehrfacher Hinsicht. Bewegung:

  • verbessert die Mobilität, 
  • wirkt positiv bei Fatigue, Stress und Depressionen 
  • und unterstützt die Alltagsbewältigung.

Wichtig zu wissen: Körperliche Aktivität löst nachweislich keinen Schub aus.

Dabei müssen Sie keine sportlichen Höchstleistungen erbringen. Im Alltag gibt es viele Möglichkeiten, sich zu bewegen. Schon regelmäßige Garten- und Hausarbeit bringt Vorteile. 

Ohne körperliche Beeinträchtigungen können Sie jeden Sport ausüben, der Ihnen Spaß macht.
Mit Beeinträchtigungen hilft ein gezieltes Training den MS bedingten Beschwerden entgegenzuwirken. 

Sportarten wie Yoga oder Tai Chi fördern allgemein Koordination und Gleichgewicht und können individuell angepasst werden. Liegt eine Muskelschwäche vor, ist gezieltes Krafttraining sinnvoll. Z.B. bei der MS typischen Fußheberschwäche. Schmerzhafte Bewegungs-einschränkungen, z.B. bei Spastiken, können durch Bewegen, Krafttraining und Dehnübungen gebessert werden. Sogar mit starken Beeinträchtigungen lohnt es sich zu trainieren, um z.B. die Gehfähigkeit zu erhalten.

Nicht mehr gehfähige Erkrankte sollten täglich im Stehtrainer stehen. Das stärkt das Gleichgewicht, fördert die Beweglichkeit und regt den Herz-Kreislauf, die Atmung und die Verdauung an.

Bei Fatigue hat sich ein Intervall-Ausdauertraining, wie z.B. Gehen oder Radfahren bewährt. 

Viele Übungen können Sie einfach und zuhause durchführen.

Dabei gilt: Regelmäßigkeit zählt! Lieber öfter kurz trainieren als gar nicht.

Damit ein Training wirkt, darf es anstrengend sein und schrittweise gesteigert werden. Achten Sie aber auf Ihr eigenes Empfinden und regelmäßige Pausen. Im Zweifel berät Sie bei allen Übungen Ihr Therapeut oder Trainer.

Im Falle einer akuten Infektion sollten Sie besser pausieren. Auch während eines Schubes ist es ratsam die Belastung herunterzufahren. 

Ändert sich der körperliche Zustand, kann man viele Sportarten daran anpassen. 

Und den inneren Schweinehund kennt wahrscheinlich jeder. Lassen Sie ihn nicht zu oft gewinnen, und bleiben Sie aktiv – es lohnt sich!

Redaktion: AMSEL e.V., 29.09.2017

MS-Erklärfilme

MS-Erklärfilme

Multiple Sklerose (MS) ist eine sehr komplexe Erkrankung, die viele Fragen aufwirft. Die Erklärfilme der AMSEL beantworten die wichtigsten Fragen zur MS wertneutral, leicht verständlich, kurz und kompakt.

In einer leicht verständlichen Sprache und auf die wesentlichen Fakten komprimiert aufzuklären und zu informieren, ist seit jeher das Ziel der AMSEL. Mit den Erklärfilmen kommt ein weiteres Aufklärungsangebot dazu.

Die zwei- bis dreiminütigen Filme geben Antworten auf Fragen zu:

  • Mechanismen der Erkrankung und Therapiemöglichkeiten
  • Wege der Krankheitsverarbeitung
  • Berufstätigkeit
  • Antragstellung von Leistungen, Widerspruchsmöglichkeiten und Klage
  • Fahrerlaubnis und Fahrtauglichkeit
  • MS und PML-Risiko
  • Vorteile regelmäßiger Bewegung
  • Fatigue
  • Rehabilitation bei MS
  • Familienplanung mit MS
  • Selbsthilfe bei MS
  • und zur Therapieentscheidung.

Sie bieten wertvolles Wissen rund um die MS und geben Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung.

MS Kindern erklären

Die Erklärfilme der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft (SMSG) klären altersgerecht über Multiple Sklerose auf und helfen Ängsten zu begegnen. Sie richten sich an Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren, Eltern und Schulklassen.

MS-Erklärfilme ist ein Projekt von

Mit freundlicher Unterstützung der

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