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Darm und Gehirn bei Multiple Sklerose (F2)

Welche Verbindungen gibt es zwischen dem Darm und dem Gehirn? Sind immunologische Prozesse im Darm für die Krankheitsentstehung der Multiplen Sklerose bedeutungsvoll? Lässt sich die Erkrankung durch diätetische Maßnahmen beeinflussen? Diese Fragen stoßen zunehmend auf das Interesse auch wissenschaftlicher Untersuchungen.

Welche Verbindungen gibt es zwischen dem Darm und dem Gehirn? Sind immunologische Prozesse im Darm für die Krankheitsentstehung der Multiplen Sklerose bedeutungsvoll? Lässt sich die Erkrankung durch diätetische Maßnahmen beeinflussen? Diese Fragen stoßen zunehmend auf das Interesse auch wissenschaftlicher Untersuchungen.

 

Im Nervensystem des Darmes gibt es so viele Ner- venzellen wie im Rückenmark. Deshalb wird der Darm auch als zweites Gehirn bezeichnet. Die Ner- venzellen im Darm und im Gehirn nutzen dieselben Überträgersubstanzen. Neben der Nahrungsauf- nahme sind immunologische Prozesse im Darm von großer Bedeutung. Der Darm ist von etwa 2 kg Bakterien besiedelt. Diese repräsentieren mehrere Millionen Gene. Immunologische Reaktionen sind deshalb unvermeidlich.

 

Auch eigene Erfahrungen der Betroffenen sollen diskutiert werden.

Der Fachvortrag findet in Kooperation mit der AMSEL- Kontaktgruppe Friedrichshafen statt.

 

Referent: Dr. med. L. Dieterle, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Neurozentrum Ravensburg, Ärztlicher Beirat der AMSEL

 

Weitere Details

  • Mittwoch, 4. März 2020, 18:30 Uhr
  • Ort: Kultur- und Kongresszentrum Graf-Zeppelin-Haus, Olgastraße 20, 88045 Friedrichshafen
  • Teilnehmerzahl: maximal 70 Personen Teilnahmekosten: keine
  • Anmeldung: bis zum 2. März 2020 beim AMSEL-Landesverband, Carola Brucherseifer,
  • Tel. 0711 69786-0,
  • E-Mail: carola.brucherseifer@amsel-dmsg.de
Von:
Bis:
04.03.2020 - 18:30 Uhr
04.03.2020 - 20:30 Uhr
Ort:
LV – "Kultur- und Kongresszentrum Graf-Zeppelin-Haus Friedrichshafen"
Olgastraße 20
88045, Friedrichshafen
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Was ist MS

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Aus bislang noch unbekannter Ursache werden die Schutzhüllen der Nervenbahnen an unterschiedlichen Stellen angegriffen und zerstört, Nervensignale können in der Folge nur noch verzögert oder gar nicht weitergeleitet werden. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen über Seh-, Koordinations- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Lähmungen. Die bislang unheilbare, aber mittlerweile behandelbare Krankheit bricht gehäuft zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus. Weitere Informationen:

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