vom 7. bis 12 September 2025 verbrachten wir mit der Gruppe schöne und nasse Tage am Rhein
Unsere diesjährige 6-Tages-Reise führte uns dieses Mal nach Oberwinter nahe Remagen an den schönen Rhein, zusammen mit 35 Teilnehmern aus den Kontaktgruppen Wernau, Filderstadt und Böblingen-Sindelfingen. Mit dem Reisebus der Firma Fischer („Der Zwingenberger“) und dank den Planungen von Willi Holub wagten wir uns in neue Abenteuer.
Nach der Ankunft in unserem Quartier im Ringhotel in Oberwinter bestaunten wir nach einem reichhaltigen Buffet die totale Mondfinsternis.
Unsere erste Tour führte uns nach Andernach. Von dort aus fuhren wir mit dem Schiff zur Halbinsel Namedyer Werth, auf der wir einen Kaltwassergeysir bestaunen durften, der zur vorhergesehenen Zeit ca. 50 Meter in die Höhe sprudelte. Zuvor hatten wir in Andernach das Geysir-Zentrum besucht, ein Museum mit anschaulichen Informationen, Modellen und Mitmachstationen rund um die Entstehung des Geysirs. Anschließend besichtigten wir in Eigenregie die Stadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern und Skulpturen. Abends beobachteten wir erneut den Mond, der sich in einem leuchtenden Orange zeigte.
Den nächsten Tag verbrachten wir bei schönstem Regenwetter in der Karnevalshauptstadt Köln. Die Stadtführung mit dem Bus mit Ulli Reck als Stadtführerin (ene eschte Köllsche Mädsche) war herrlich erfrischend und unterhaltsam. Sie erklärte, dass es wichtig ist, auf welcher Rheinseite man lebt, und warum es letztendlich doch egal ist, wo man wohnt.
Die Stadt ist bekannt für ihre Altstadt mit ihrem historischen Rathaus und natürlich dem Kölner Dom mit seiner gotischen Bauweise, der zum UNESCO-Welterbe zählt, die Hohenzollernbrücke, das Schokoladenmuseum und vieles andere mehr. Vor allem ist sie bekannt für ihre Toleranz in der LGBTQ+-Szene.
Im Anschluss an die Stadtführung hatten wir die Gelegenheit zu einem Stadtbummel und natürlich auch um den Dom von innen zu besichtigen.
Um den Rhein ein Stück weit mit dem Schiff zu fahren, starteten wir am Mittwoch in Rüdesheim, bekannt durch die Firma Asbach, die Weinbrand herstellt (empfehlenswert ist es, den Rüdesheimer Kaffee einmal zu probieren). Die Altstadt ist geprägt von vielen Fachwehrhäusern und gemütlichen Gasthäusern, umgeben von einem Weinbaugebiet.
Das Schiff fuhr auf der bekannten Mittelrhein-Strecke nach St. Goarshausen. Der Rhein hat weltweit die größte Burgendichte, davon konnten wir etliche Burgen bestaunen, unter anderem Rheinstein, Reichenstein, Sooneck, Fürstenberg, Gutenfels, Pfalzgrafenstein und natürlich auch die Loreley.
Am vorletzten Tag der Reise fuhren wir nach Koblenz. Mit der Seilbahn (die man gut mit Rollstühlen nutzen kann) überquerten wir den Rhein und konnten die Festung Ehrenbreitstein besuchen, die nicht nur ein Museum barg, sondern auch einen wunderbaren Ausblick auf das Deutsche Eck bei Sonnenschein bot. Koblenz selbst hat natürlich außer dem Deutschen Eck noch eine schöne Altstadt und eine Uferpromenade zu bieten.
Ein großer Dank geht an unseren Busfahrer Sven, der uns sicher, geduldig und mit Humor überall hingefahren hat, sowie an Harry für den Gepäcktransport und die tatkräftige Unterstützung vor Ort!
Der größte Dank geht an Willi Holub, der die Reise so großartig organisiert hat!
Autorin: Michaela Obst






























































