Amsel-Kontaktgruppenleitung

Ulrike Kleemann - Tel: 0751-99558358

40 Jahre AMSEL KG

40. Jahrestag der AMSEL Kontaktgruppe Ravensburg-Weingarten

 

Am 6. Juli 2019 feierte die AMSEL Kontaktgruppe Ravensburg-Weingarten den 40-jährigen Jahrestag der Gründung der Gruppe. Trotz großer Wärme machten sich über 90 Personen auf, um an unserer Feier teilzunehmen und mitzugestalten.

 

Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die Teilnehmer mit Reden, musikalischer Unterhaltung durch den A-Cappella Chor GehörGäng, Ehrung von Ehrenamtlichen und einem sehr interessanten Fachvortrag über das recht neue Forschungsthema „Darm und Gehirn“.

 

Zu den Rednern gehörten Herr Michael Hägle von der AMSEL Regionalstelle Süd, Frau Konya, Abteilungsleiterin Familie und Soziales der Stadt Weingarten, und Frau Raedler, Dezernentin Arbeit & Jugend, zusammen mit Frau Bracciale von der Kontaktstelle Selbsthilfe für Bürgerschaftliches Engagement vom Landratsamt Ravensburg. Wir erhielten von allen viel Lob für unsere Arbeit in der Kontaktgruppe. Eine besondere Überraschung waren die beiden Spenden von der Stadt Weingarten (€150) und dem Landkreis Ravensburg (€200), die uns zu diesem Anlass überreicht wurden!

 

Frau Christine Freudig trug lustige und interessant Anekdoten vor aus ihren vielen Jahre der Zusammenarbeite mit der Kontaktgruppe als Koordinatorin der Schüler, die uns lange Jahre bei unseren monatlichen Treffen unterstützten. Wie erhofft, unterhielt sie uns auch dieses Mal wieder mit einem fröhlichen Gedicht! Wir fühlen uns ganz besonders mit Frau Freudig verbunden und hoffen, dass sie auch weiterhin gerne an unseren Feiern teilnehmen wird!

 

Ein Ohren- und Augenschmaus wurde von der A-Cappella Gruppe GehörGäng aus Tettnang beigetragen mit einer bunten Liedermischung, untermalt von den verschiedensten Kostümen.

 

Bevor die Teilnehmer sich mit köstlichem Fingerfood etwas erholen konnten, erzählte Frau Kleemann über die Aufgaben und Arbeit der vielen Ehrenamtlichen, die jedes Jahr das Programm und alle Veranstaltungen dieser Kontaktgruppe auf die Beine stellen, die Webseite auf dem Laufenden halten, Geburtstagskarten verschicken und dafür sorgen, dass unsere Veranstaltungen in den Zeitungen im Landkreis veröffentlich werden.

 

Nach dem Essen kamen wir zum zweiten Teil der Feier, dem Fachvortrag von Dr. Dieterle vom hiesigen Neurozentrum über das Thema „Darm und Gehirn“. Dieses neue Forschungsgebiet wird sicher in den nächsten Jahren noch zu so manchen neuen Erkenntnissen und hoffentlich auch Behandlungsmöglichkeiten führen. Einleitend erklärte Dr. Dieterle aber noch einige Schwachpunkte und derzeitige Herausforderungen in unserem Gesundheitssystem, die alle MS-Betroffene angehen.

 

Abgerundet wurde der Nachmittag mit einer weiteren Kostprobe der GehörGäng!

 

Diese Veranstaltung war ein schönes Beispiel dafür, wie wir in unserer Gruppe zusammenarbeiten, um Programme auf die Beine zu stellen. Da an unserem Wunschdatum keines der barrierefreien Hotels einen Raum zur Verfügung hatte, mussten wir auf einen Speisesaal des hiesigen KBZO ausweichen. Das bedeutete zwar, dass wir unser Wunschdatum beibehalten konnten, aber auch, dass wir viel mehr selber organisieren mussten. Das ganze 6-köpfige Leitungsteam fällte alle wichtigen Entscheidungen gemeinsam (wo, was wird gegessen, Redner & Thema u.ä.). Zwei Personen übernahmen dann die Buchung des Saales und die Organisation von Verpflegung, Raumgestaltung und Technik und die Rekrutierung der Redner und Musikanten und Hilfe für die Dekoration und Bedienung. Andere übernahmen das Design, Drucken und Versenden des Flyers. Der Antrag bei einer Krankenkasse, Einkaufen von Geschenken für die Ehrenamtlichen und Redner und ähnliche Aufgaben wurden von der Leiterin erledigt. Unsere Kassenwärterin war dafür verantwortlich, dass wir finanziell im Rahmen blieben. Es war eine große Aufgabe, aber dadurch, dass so viele jeweils einen einzelnen Aspekt verantwortungsvoll übernahmen, kam eine schöne Feier zustande, ohne dass einzelne von der Arbeit überwältigt wurden.

 

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Was ist MS

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Aus bislang noch unbekannter Ursache werden die Schutzhüllen der Nervenbahnen an unterschiedlichen Stellen angegriffen und zerstört, Nervensignale können in der Folge nur noch verzögert oder gar nicht weitergeleitet werden. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen über Seh-, Koordinations- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Lähmungen. Die bislang unheilbare, aber mittlerweile behandelbare Krankheit bricht gehäuft zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus. Weitere Informationen:

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