Amsel-Kontaktgruppenleitung

Sabine Gwarys - Tel: 07822-448171

Rollstuhltraining in Ettenheim

Rollstuhlfahren üben, das war das große Thema bei einem Rolli und Mobilitätstraining der AMSEL Ortenaukreis in Ettenheim.Unüberwindbare Barrieren, oft Kleinigkeiten, sind für

viele Rollstuhlfahrer nicht zu meistern: Bordsteine überwinden, vom Boden in den Rollstuhl kommen, bergab fahren, balancieren und bremsen. Dies und vieles mehr wurde im Seminar in Ettenheim geübt. Zuerst wurde in der Halle geübt. Dazu wurden Matten als Schutz bei

Stürzen verwendet und ebenso als simulierte Hindernisse eingesetzt. Ohne viel

Kraftaufwand immer in Bewegung zu bleiben, war ein Tipp der von den Teilnehmerin-nen

gerne angenommen wurde. Das Balancieren auf den Hinterrädern stellte eine neue Heraus-forderung dar, wird aber gebraucht um Hindernisse wie z.B. Bordsteine zu überwinden.

 

Die Trainerin, Anja Majer, zeigte viele Tricks und Kniffe die einem Rollifahrer im Alltag

behilflich sein können. Fehleinstellungen blieben ihrem Fachmännischen Auge nicht

verborgen. So wurde bei den Rollstühlen die Sitzposition, die Rückenlehne etc. angepasst.

 

Ebenso erklärte sie den Teilnehmerinnen auch, auf was bei der Rollstuhlversorgung zu

achten ist. Nach der Mittagspause ging es als Höhepunkt des Tages, an die frische Luft

zum Üben an realen Hindernissen. Treppen mit dem Rollstuhl überwinden, mit Hilfe

möglich, wie von Anja Majer gezeigt wurde. Bergabfahren und bremsen ohne aus dem

Sitz zu rutschen war die nächste Übung auf der Straße. Anschließend konnte man noch

das Überwinden von Bordsteinen üben, vorwärts hoch zu kommen und auch vorwärts

wieder runter.

 

Der Abschluß fand dann noch mal in der Halle statt. Dabei wurden Übungen

weiter vertieft und bei einem Kaffee über offene Fragen gesprochen.Bei allen

Teilnehmerinnen konnte man zum Schluss die gestiegene Sicherheit im Umgang mit dem Rollstuhl feststellen, was auch von allen bestätigt wurde. Deshalb ist dieses Rollstuhltraining uneingeschränkt weiterzuempfehlen.

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Was ist MS

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Aus bislang noch unbekannter Ursache werden die Schutzhüllen der Nervenbahnen an unterschiedlichen Stellen angegriffen und zerstört, Nervensignale können in der Folge nur noch verzögert oder gar nicht weitergeleitet werden. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen über Seh-, Koordinations- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Lähmungen. Die bislang unheilbare, aber mittlerweile behandelbare Krankheit bricht gehäuft zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus. Weitere Informationen:

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