Liebe MonnemerInnen was soll ich sagen zu diesem Wochenende? . 

 

Es war heiß, heiß, heiß, heiß.

Gibt es dann noch etwas zu schreiben?

Nein, denn normalerweise wollen Sie sich alle nur im Kühlschrank verkriechen.

Aber!

Ja genau. Denn unsere fast Hitze erprobte Gemeinschaft mit 19 Mutigen trotzte der Hitze und hatten Spaß.

Nachdem alle mehr oder weniger staufrei zu uns gestoßen sind, begannen wir offiziell unser schönes Freiburger Wochenende in dem tollen Restaurant namens Süden.

Beweise. Nun seht ihr anhand der Fotocollagen (s.u.), dass es die vielfältigsten tollen, auch das Auge ansprechenden Essen gab.

Das Auge isst bekanntlich auch mit. (Persönliche Anmerkung. Ich habe sogar meine Petersilie überlebt)

Den Ausklang machten wir in unserem Hotel in einer wunderschönen grünen Lobby mit maigrünen Sitzgelegenheiten, Sesseln und einer tollen Bar.

Wunderbar, dass unser Hotel Fuß bzw “rolliläufig” ganz in der Nähe war. Wir wohnten im Queen City Hotel Vaubahn. (Französisch ausgesprochen) Mir persönlich war das egal deutsch hört sich viel schöner an "V" und “die Bahn" hinterher.

Wie man es eben auch bei der Deutschen Bahn so kennt. (Grins)

Nach einem äußerst leckeren, reichhaltigen Frühstücksbuffet, sogar mit Spiegelei, war es langsam Zeit, dass wir uns zusammenfanden, um mit der Straßenbahn rein in die Stadt zu fahren, wo uns unser Stadtführer begrüßt. Dieser Stadtrundgang sollte extra für Rollifahrer ausgelegt sein, nur wusste unser Stadtrundführer davon nichts. 

Na super. 

Dieser war aber so charmant und höflich, dass er gelegentliche Pausen einlegte, schattige Plätzchen aufsuchte und uns alles wunderschön auf normale Weise erklärt hat. Besonders beeindruckt hat mich persönlich seine Rücksichtnahme bezüglich des Pflasters, so gut es eben ging, und dass wir eben langsamer vorankamen, um unsere lieben Rollies zu schützen.

Das nächste fand ich perfekt, als wir dann endlich am großen Münster ankamen und wir uns zuerst diese eingekratzten Maße außen ansahen. Das eine waren verschiedene Brote und das andere ein Längenmaß. Die haben damals öfters geschummelt und die Story fand ich fantastisch. Die, wo ihre Brotlaibe nicht angepasst hatten, diese Bäcker wurden schwer, schwer bestraft. Die waren ruckzuck in einen Käfig drinnen nachdem das Marktgericht geurteilt hatte und verschwanden im Wasser. Mal gucken, wie lange sie die Luft anhalten können. 

Sollten wir das auch mal in unser Verbrauchersystem einführen? Ja, jede Menge Mogelpackungen kennen wir ja zu häufig. Richtig?

Verschiedene von uns haben auch mal diese Form versucht zu schätzen, was das heute wäre. Karin sofort. Das ist eine 26er vor. Ich. Nein, mindestens eine 28er Form. Der Ralf: Nein, eine 32er Form. Und zum Schluss wurde hightechnisch mit dem Handy nachgemessen. Was ist herausgekommen? Ralf hatte Recht! Bravo! 

Innerhalb des Münsters waren unzählige Lichtsensoren zu sehen, die überall aus den hohen Decken hervorquollen. 

Auflösung: Nein, es sind Bindfäden, von der Kunstinstallation was diese sichtbar und unsichtbar machen. Auch bei jedem Wetter simuliert es das Licht, was die Künstlerin Elke Maier entworfen hat. ( Meine Überlegung: Hat es damals nicht ständig reingeregnet? )

Danach machten wir uns über Trinkbrunnen her, bei denen wir unsere Flaschen füllten und unsere Kühltücher tränkten. Da waren fast Schlangen weil jeder bei diesem heißen Wetter, gefühlte über 40°, seine Wasserflaschen auffüllen wollte. Tücher war man ständig am einweichen. Und kaum ist das Kühltuch auf der Haut, war das Wasser ruckzuck auch schon wieder verdunstet

Danach machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel über eine geschwungene Brücke. Hallo, sind wir bei der Hitze in den Alpen? Hoch runter, hoch runter, das war mal anstrengend. Aber wie sich dann herausstellte, eigentlich eine Abkürzung zu unserer Straßenbahnhaltestelle.

Wer kennt nicht Google Maps noch dazu Street View für die Fussgänger? Wir haben uns danach leiten lassen. Nach rechts, links, nein doch geradeaus, nein rechts, rechts, links, links, nein! Ja, was denn nun??? Also diese App war nicht gerade das Wahre. (Sollen wir diese Wegfindung dem Strafgericht vorführen, war mein Gedanke. Hmmh. Grübel)

Das Abendessen verbrachten wir nochmals wie am Vortag zuvor im Restaurant Süden, denn wir haben einstimmig beschlossen, dem Kaffee Restaurant an der Bergbahn abzusagen. (Ich frage mich jetzt noch, wo da der Berg war, geschweige denn eine Bergbahn. Ich habe keine gesehen. Haha)

Wir beschlossen gemeinsam uns noch einmal im Restaurant Süden die Bäuche vollzuschlagen, mit der Prämisse bitte nur halbe Portionen und es wurde absolut eingehalten, war wirklich wunderbar.

Zurück im Hotel hatten wir da wie am Abend zuvor einen wunderbaren Ausklang mit netten Gesprächen, viel Gelächter, alles was dazu gehört. Ich bin raus mit Renato und habe mich auf die wärmenden, das Sonnenlicht,(ups) nein die Sonnenwärme abgebenden Steine gesetzt. Und es hat sich angefühlt wie bei einer Massage mit Hot Stones. Herrlich in der Nacht.

Leider war es am nächsten Morgen nach dem Frühstücksbuffet schon Zeit, sich zu überlegen, ob wir den letzten geplanten Ausflug noch machen, aber wegen der Hitze haben wir das leider dann bleiben lassen. Dann ging es auf die Rückfahrt und jeder kam wohlbehalten zu Hause wieder an. 

 

Mein Fazit für dieses Wochenende: ich denke, dass alle so denken wie ich. Wir haben eine tolle, tolle Gemeinschaft. Wir sind zusammengerückt, wie wenn man an einem Strang ziehen würde.

Ich fand es fantastisch. 

So kann es in Zukunft immer weitergehen und ich freue mich tierisch, und ich weiß es geht den anderen auch so, auf den nächsten Stammtisch. Dann bin ich mal gespannt, was es da alles von jeder Seite noch zu erzählen gibt.

Nun gibt es nur noch zu sagen, schaut euch die Impressionen von den Bildern an, die eben diesen Text auch wiedergeben, Ihr werdet alles zuordnen können. Ich wünsche euch viel Spaß dabei und bleibt mir gesund 

 

Eure Petra

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