Amsel-Kontaktgruppenleitung

Sigrid Wagner - Tel: 0721-403558

Beispiele der Übungen im Gedächtnistraining

Namensgedächtnis

Der Moment, der darüber entscheidet, ob wir uns einen Namen behalten, ist oft der, in dem wir ihn zum erstenmal hören. Allzu oft hören wir nicht richtig hin, verstehen ihn nicht richtig (besonders am Telefon) oder werden durch weitere Vorstellungen abgelenkt.

  • Vergewissern Sie sich, ob Sie den Namen richtig verstanden haben.
  • Fragen Sie ggf. nach und lassen Sie sich die Schreibweise bestätigen. Wenn Sie dadurch den Namen einmal selbst ausgesprochen und vielleicht ein weiteres Mal gehört haben, lässt er sich leichter verankern.
  • Sprechen Sie Personen mit ihrem Namen an, damit Sie den Namen einüben.
  • Überlegen Sie sich assoziative Brücken, um den Namen besser zu verankern! Kennen Sie jemand der genauso oder so ähnlich heißt? Ist es ein Name, der sich visualisieren lässt wie Becker, Müller, Grünwald usw.
  • Wenn immer es möglich ist, notieren Sie sich den Namen. Das Aufschreiben ist eine zusätzliche Merkhilfe. Oft hilft es auch, sich den Namen geschrieben vorzustellen

Übung mit Brückenwörten

Gesucht sind Wörter, die an das erste angehängt und dem zweiten vorangestellt neue Begriffe ergeben. z.B.: Haus - Brief Die Lösung ist Meister: Hausmeister - Meisterbrief

  • Dach Rahmen
  • Pferde Ball
  • Taschen Zeiger
  • Lampen Ständer
  • Fuß Junge

Zahlengedächtnis

Nummernspeicher führen dazu, dass man sich immer weniger Zahlen merken muss, ohne dass man auf Adressbücher und andere schriftliche Notizen angewiesen ist. Damit verlieren wir die Übung, uns schnell Zahlen und Daten einzuprägen. Aber trotz Speichermöglichkeiten sollten wir uns nicht völlig abhängig machen. Es gibt eine Reihe von Tricks, sich Zahlen und Daten einfach einzuprägen:

  • Längere Zahlen, wie z.B. Telefonnummern in Gruppen bündeln und ihnen einen Rhythmus geben.
  • Die Zahlen miteinander verknüpfen; durch Regelmäßigkeiten, Quersummen, auf- oder absteigende Reihen etc.
  • Nach Verknüpfungen mit anderen Zahlen oder Daten suchen, die wir uns fest eingeprägt haben.
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Was ist MS

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Aus bislang noch unbekannter Ursache werden die Schutzhüllen der Nervenbahnen an unterschiedlichen Stellen angegriffen und zerstört, Nervensignale können in der Folge nur noch verzögert oder gar nicht weitergeleitet werden. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen über Seh-, Koordinations- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Lähmungen. Die bislang unheilbare, aber mittlerweile behandelbare Krankheit bricht gehäuft zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus. Weitere Informationen:

MS verstehen

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