Amsel-Kontaktgruppenleitung

Romy Wandschneider - Tel: 07244-722192

Mehrtägige Kontaktgruppen-Freizeit in Lermoos 2009

Auf zu neuen "Ufern"...

Mehrtägige Kontaktgruppen-Freizeit in Lermoos/Österreich vom 28. Mai bis 1. Juni 2009

Im Mai diesen Jahres betraten wir Neuland, was das Angebot innerhalb unserer Kontakt-gruppen-Aktivitäten betrifft. Doch Eines nach dem Anderem....

Nachdem sich seit einigen Jahren der jährlich stattfindende Ausflug reger Beteiligung seitens der Kontaktgruppen-Mitglieder erfreut, überlegten wir uns im letzten Jahr, ob wir uns nicht einmal an eine mehrtägige Freizeit heranwagen sollten. Natürlich mussten wir erst einmal nachfragen, ob überhaupt Interesse daran besteht, denn ohne Teilnehmer macht das Angebot einer solchen Aktivität keinen Sinn. Also fragten wir im Frühjahr 2008 an einem Stammtischtreffen nach, wer sich denn vorstellen könnte an einer mehrtägigen Kontakt-gruppen-Freizeit teilzunehmen. Und wer hätte das gedacht: Wir stießen auf riesiges Interesse! Somit war die Frage, ob eine Freizeit organisiert wird oder nicht, sehr schnell geklärt. Und so begann die Vorbereitungsphase für unsere erste mehrtägige Freizeit.

Mein Mann Michael erklärte die mehrtägige Freizeit zu seiner "Chef-Sache" und begann sofort mit der Suche nach einem geeigneten Ziel. Dieses war dann auch recht schnell gefunden. Das Hotel "Zugspitze" in Lermoss in Österreich sollte es sein. Dieses Hotel ist schon seit Jahrzehn-ten immer wieder Ziel verschiedener anderer AMSEL-Kontaktgruppen. Im Herbst 2008 testeten Michael und ich das Hotel auf seine "Tauglichkeit" für die besonderen Bedürfnisse der MS-ler. Wir wurden auf das Herzlichste empfangen und aufgenommen und fühlten uns innerhalb kürzester Zeit fast wie zu Hause. Die Eigentümer, aber auch die Angestellten wussten um die besonderen Bedürfnisse, wenn man als Gehbehinderter bzw. als Rolli-Fahrer unterwegs ist. Alle Zugänge des Hotels waren mit Rampen versehen. Sämtliche Teppiche, ob im Aufenthalts-bereich, dem Speisesaal oder den Gästezimmern, waren weggelgt worden, um Stolperfallen zu vermeiden. Und auch ein neuer, geräumigerer Aufzug war bereits in Planung. Ein Zimmer war bereits vollkommen behindertengerecht ausgebaut und mit einer ebenerdig befahrbaren Dusche ausgestattet. Weitere 5 Zimmer sollten folgen. Das Hotel und auch die Zimmer sind mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet und auch das Essen ist hervorragend.

Als einen geeigneten Termin für die geplante Freizeit hatten wir uns nach Rücksprache mit den Kontaktgruppen-Mitgliedern auf das Pfingst-Wochenende im Jahr 2009 geeinigt. Wir planten, dass wir Donnerstag vor Pfingsten anreisen und Pfingstmontag wieder abreisen würden. Dadurch wollten wir erreichen, dass auch die Berufstätigen unter unseren Mitgliedern die Möglichkeit nutzen können, an der Freizeit teilzunehmen, da sie dafür dann nur 2 Tage Urlaub nehmen müssen. Da das Hotel zu dieser Zeit noch freie Kapazitäten hatte, wurde gleich eine Vorabreservierung vorgenommen. Und somit lief die "Maschinerie" an. Kostenvoranschläge für einen behindertengerechten Reisebus wurden eingeholt, mögliche Ausflugsziele herausge-sucht und mit dem jährlichen Rundschreiben zu Weihnachten schließlich Einladungen mit Rückmeldebögen verschickt. Nach und nach kamen so 32 Anmeldungen zur Teilnahme an der Freizeit bei uns an.

Tja, und eh' wir uns versahen, war es auch schon soweit: Pfingsten 2009 stand vor der Tür.

 

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(Anmerkg. d. Red.: Damit nicht soviel "gescrollt" werden muss, habe ich für jeden Tag eine separate Unterseite angelegt. Klicken Sie also einfach auf das entsprechende Datum und schon erfahren Sie, was wir an diesem Tag so alles erlebt haben.)

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Was ist MS

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Aus bislang noch unbekannter Ursache werden die Schutzhüllen der Nervenbahnen an unterschiedlichen Stellen angegriffen und zerstört, Nervensignale können in der Folge nur noch verzögert oder gar nicht weitergeleitet werden. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen über Seh-, Koordinations- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Lähmungen. Die bislang unheilbare, aber mittlerweile behandelbare Krankheit bricht gehäuft zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus. Weitere Informationen:

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