Amsel-Kontaktgruppenleitung

Romy Wandschneider - Tel: 07244-722192

Kontaktgruppenausflug am Samstag, den 16. Juli 2005

 

Auch im Jahr 2005 wollten wir nicht auf einen Kontaktgruppenausflug verzichten, hatte doch unsere "Premiere" im Jahr 2004 allen Teilnehmern gefallen und viel Spaß gemacht. Doch wo sollte es hingehen? Nach langem Hin- und Herüberlegen wurde dann endlich ein Ausflugsziel gefunden: Die "Dorotheenhütte". Diese im schönen Schwarzwalddörfchen Wolfach gelegene Glashütte bot alles, was wir als Voraussetzung für einen Ausflug mit unseren "AMSEL-ern" brauchten: Viel zu entdecken (und dies alles ebenerdig und damit für Rollstuhlfahrer überhaupt kein Problem), ein gemütlich eingerichtetes Restaurant und natürlich nicht zu vergessen, eine behindertengerechte Toilette.

Mit der Firma Eberhardt-Reisen war dann auch schnell ein Busunternehmen gefunden, welches uns Ausflügler zu unserem Ziel in Wolfach fahren sollte. Bietet das Unternehmen doch einen vollklimatisierten und behindertengerechten Bus mit Bordküche, Bordtoilette und Hebe-plattform für Rollstuhlfahrer an.

Da wir eine Fahrzeit von ca. 2,5 bis 3 Stunden mit dem Bus vor uns hatten, mussten wir am Samstag Morgen recht früh starten. So stiegen die ersten Ausflugsteilnehmer bereits um 7.15 Uhr in Bretten in unseren Bus ein. Nach zwei weiteren Zwischenstopps in Bruchsal und in Weingarten waren alle Ausflugsteilnehmer "eingesammelt" und so machte sich dann eine Truppe von 30 Personen auf, die Tradition des Glasblasens zu entdecken. Trotz des frühen Aufstehens - manche mussten bereits um 4.30 Uhr ihr warmes Bett gegen das kalte Bad eintauschen - waren alle Teilnehmer gut gelaunt und so war die Stimmung im Bus sehr gelöst und voller Vorfreude auf das, was uns erwartete. Gegen 10.30 Uhr erreichten wir die Glas-hütte. Wir waren dann doch alle froh, uns mal wieder die Beine, bzw. die Räder vertreten (verfahren?) zu können.

Zwei Mitglieder unserer Kontaktgruppe stießen erst in Wolfach zu uns, da sie mit dem eigenen Auto angereist waren. Nun waren wir vollzählig und konnten unsere Erkundungstour starten. Nachdem wir dann alle den Eingang der "Dorotheenhütte" passiert hatten, bot sich jedem Teilnehmer die Möglichkeit, die Glashütte auf "eigene Faust" zu erkunden. Es gab auch einiges zu sehen und zu lernen: Wie lange gibt es die Glasbläserei schon, was war in welchen Zeitepochen modern, welche Behandlungsmöglichkeiten des Glases gibt es, etc. etc. und vor allem, wie entsteht aus einem groben Klumpen Glas überhaupt eine filligrane Vase oder Schale. Diesen Prozess konnte man sogar "life" beobachten, war doch ein Glasbläser vor Ort, der am 1.400° C heißen Ofen mit handwerklichem Geschick, fast wie am Fließband, die schönsten Vasen formte. Beeindruckend! Die Besucher hatten sogar die Möglichkeit, das Glasblasen selbst einmal auszuprobieren - was jedoch keiner von uns tat. An die Glasbläserwerkstatt selbst war noch ein Gläserland und ein Weihnachtsdorf mit ange-gliedert, welche zum Bummeln einluden. Man konnte die verschiedensten mundgeblasenen Werke, z. B. Glasvasen und - schalen in den verschiedensten Formen und Farben, aber auch Weihnachtskugeln und anderen Christbaumschmuck bewundern. Alle Ausstellungsstücke wurden auch zum Verkauf angeboten und die meisten von uns nutzten die Gelegenheit, das eine oder andere Kunststück zu erwerben.

Gegen 13.00 Uhr trafen wir uns dann alle im angegliederten Restaurant, um uns mit einem leckeren und reichhaltigen Essen zu stärken, bevor wir gegen 15.30 Uhr die Heimfahrt antraten. Der doch recht anstrengende und lange Tag hinterließ seine Spuren - und so war es im Bus erst einmal ziemlich ruhig, da einige der Teilnehmer die Zeit für ein kleines Nickerchen nutzten. Obwohl alle ziemlich k.o. waren verlor keiner der Ausflugsteilnehmer seine gute Laune und so wurde die Heimfahrt durch die malerische Landschaft des Schwarzwaldes ein gelungener Abschluss unseres Ausfluges im Jahr 2005.

Hier nun ein paar bildliche Eindrücke des Tages:

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Was ist MS

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Aus bislang noch unbekannter Ursache werden die Schutzhüllen der Nervenbahnen an unterschiedlichen Stellen angegriffen und zerstört, Nervensignale können in der Folge nur noch verzögert oder gar nicht weitergeleitet werden. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen über Seh-, Koordinations- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Lähmungen. Die bislang unheilbare, aber mittlerweile behandelbare Krankheit bricht gehäuft zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus. Weitere Informationen:

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