Amsel-Kontaktgruppenleitung

Romy Wandschneider - Tel: 07244-722192

Jahresausflug der Kontaktgruppe Bretten/Bruchsal 2007

Rolli-Fahrer auf den Spuren der "etwas größeren Fahrzeuge mit 4 Rädern".

Am Samstag, den 23. September 2006, war es endlich wieder soweit: 27 Mitglieder der AMSEL-Kontaktgruppe Bretten/Bruchsal brachen zu ihrem Jahresausflug auf.

Dass der Ausflug auch tatsächlich stattfand, war gar nicht so selbstverständlich, wie es jetzt vielleicht klingt. Der Ausflug hätte nämlich eigentlich schon im Juni stattfinden sollen, doch die Suche nach einem geeigneten Ausflugsziel gestaltete sich in diesem Jahr nicht ganz so ein-fach. Nachdem sich nämlich das ursprünglich ins Auge gefaßte Ausflugsziel nach persönlicher Erprobung durch unsere Kontaktgruppen-Leitung auf seine Rollstuhltauglichkeit hin als total ungeeignet für Rolli-Fahrer erwies, sollte zunächst auf "Plan B" zurückgegriffen werden. Doch auch das Ausflugsziel von "Plan B" erwies sich bei genauerer Betrachtung als nicht geeignet für uns "AMSEL-er".

Tja, nun war guter Rat teuer, rückte doch der Termin im Juni unaufhaltsam und unerbittlich immer näher und kein geeignetes Ausflugsziel war in Sicht. Also wurde der Termin für den Ausflug, in der Hoffnung durch den Zeitgewinn doch noch etwas Geeignetes zu finden, kurzer-hand auf Ende September verschoben. Die Hoffnung wurde, Gott sei Dank, auch nicht ent-täuscht. Mit dem neuen "Mercedes-Benz-Museum" in Stuttgart/Bad Cannstadt konnte dann endlich ein Rolli-geeignetes Ziel für unseren Jahresausflug gefunden werden.

Zwar mussten die Ausflugsteilnehmer "nur" mit einer Fahrzeit von ca. 2 Stunden mit dem Bus rechnen, doch aus organisatorischen Gründen von Seiten des Museums sollten wir bereits um 9.00 Uhr vor Ort in Stuttgart/Bad Cannstadt sein.

Im Klartext hieß das: die ersten Ausflugs-teilnehmer mußten schon um 6.30 Uhr in der Früh am ersten Zustiegsplatz für den Bus anwesend sein. Als Organisatorin des Ausfluges dachte ich mir nur: "Oh Gott, die "killen" mich wenn sie hören, wie früh ich sie alle aus den Betten jagen muss." Doch weit gefehlt: Alle hatten Verständnis für den frühen Starttermin. Im Nachhinein stellte es sich sogar heraus, dass es gut war, dass wir so früh im Museum ankamen. So waren wir mit die Ersten, die das Museum betreten bzw. befahren durften. Dementsprechend "leer" war es noch und so konnten wir uns alles in Ruhe und ohne Gedränge anschauen.

Schon das Gebäude, in dem sich das Museum befindet, entlockte dem einen oder anderen Ausflugsteilnehmer ein begeistertes "ah" oder "oh". Ist das Gebäude doch eine architekto-nische Glanzleistung.

Am Eingang des Museums erhielt jeder Besucher noch einen so genannten Audio-Guide. Mit diesem konnte man sich die verschiedensten Informationen zu den ausgestellten Fahrzeugen und Exponaten anhören oder, wenn einem etwas nicht interessierte, es einfach auslassen. "Bewaffnet" mit diesen Audio-Guides ging es dann mit futuristischen Aufzügen in 43 Meter Höhe hinauf und plötzlich befand man sich im Jahr 1886 - dem Jahr, in dem das Automobil erfunden wurde. In einem Rundgang durch sieben Ebenen und 120 Jahre Automobilge-schichte folgte dann chronologisch ein Mythos auf den anderen, bis man sich schließlich wieder im "Erdgeschoss" des Museums und in der Gegenwart befand. Wer nun noch nicht genug Autos gesehen hatte, der konnte zusätzlich in der angegliederten Neuwagen-Ausstellung ca. 130 Fahrzeuge von Mercedes-Benz in jeglicher Ausstattung und Preisklasse bestaunen. Da wir keine offizielle Führung buchten, hatte jeder Ausflugsteilnehmer die Möglichkeit, sein eigenes Tempo "vorzulegen"; und die vielen wunderbar ins Museum integrierten Sitzgelegenheiten luden den Einen oder Anderen zum Pausieren, Verweilen und Betrachten ein.

Wer nun allerdings denkt, dass man in einem Automobilmuseum nur etwas über Autos erfahren kann, der irrt sich gewaltig. Zwar sind im "Mercedes-Benz-Museum" 40 Renn- und Rekordwagen, etwa 120 Personenwagen und Motoren sowie rund 40 Nutzfahrzeuge aus allen Epochen des vergangenen Jahrhunderts ausgestellt. Durch zahlreiche Bild- und Schautafeln gelingt es dem Museum aber ausgezeichnet, weltgeschichtliche und politische Ereignisse mit der Entwicklung des Automobils in Zusammenhang zu bringen. Unterschiedlich gestaltete Mythos- und Kollektionsräume sowie der Bereich "Faszination Technik" vereinten für uns an diesem Tag Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einer eindrucksvollen "Zeitreise". Und so kamen nicht nur Automobil-Liebhaber voll auf ihren Geschmack.

Gegen 13.00 Uhr trafen wir uns dann alle wieder im angegliederten Restaurantbereich des Mercedes-Benz-Museum, um uns mit einem hervorragenden Mittagessen zu stärken. Nach dem Essen und dem anschließenden gemütlichen "Beieinanderhockens" machten wir noch ein paar Gruppenfotos vor dem Museum als Erinnerung und traten dann gegen 15.30 Uhr die Heimfahrt an. Und so neigte sich für uns alle ein schöner und gelungener Tag dem Ende zu.

 

Hier paar Eindrücke des Tages in Bildform:

(Zum Vergrößern der kleineren Bilder, einfach das entsprechende Bild anklicken)

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Was ist MS

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Aus bislang noch unbekannter Ursache werden die Schutzhüllen der Nervenbahnen an unterschiedlichen Stellen angegriffen und zerstört, Nervensignale können in der Folge nur noch verzögert oder gar nicht weitergeleitet werden. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen über Seh-, Koordinations- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Lähmungen. Die bislang unheilbare, aber mittlerweile behandelbare Krankheit bricht gehäuft zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus. Weitere Informationen:

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