Unsere jährliche 6-Tage-Reise mit Teilnehmern aus den Kontaktgruppen Wernau, Filderstadt und Böblingen-Sindelfingen.
Am 16. August war es wieder soweit: Unsere jährliche 6-Tage-Reise startete, diesmal nach Kirchberg in Tirol. Von dort aus starteten verschiedene Tagesausflüge mit 34 Teilnehmern aus den Kontaktgruppen Wernau, Filderstadt und Böblingen-Sindelfingen mit einem Reisebus der Firma Sack, die barrierefreie Reisen ermöglicht.
Nachdem wir am ersten Tag mit der Hinreise zum Urlaubsort beschäftigt waren, ging es am nächsten Tag zu der Glitzerwelt
Swarovski in Wattens
Für einen regnerischen Tag war es genau die richtige Veranstaltung.
Es erwartete uns ein Museum mit Wunderkammern, gespickt mit Kunst, Kultur und vor allem Kristall. Ein Festival für die Sinne.
Das Circus-Theater Roncalli zeigte spektakuläre Darbietungen im Außenbereich.
In den Parkanlagen konnte man Kristallwolken, ein Labyrinth und andere Kunstwerke bestaunen.
Bei Swarovski-Steinen handelt es sich um Glas mit besonderem patentiertem Schliff, der die Steine wie Diamanten funkeln lässt.
Nationalparkwelten Hohe Tauern in Mittersill
Die Nationalparkwelten gewähren Einblicke in die einzigartige Naturlandschaft des Nationalparks. Auf 1.800 m² interaktiver Erlebniswelt führt die Ausstellung durch verschiedene alpine Lebensräume und Themenbereiche. Ein besonderes Highlight ist das 360-Grad-Panoramakino, das Landschaften durch das ganze Jahr zeigt.
Kitzbühel
Kitzbühel ist bekannt als Wintersportort und für das Hahnenkamm-Rennen. Man findet zahlreiche Cafés und exclusive Geschäfte. Die historische Altstadt zieren mittelalterliche, mit farbigen Fassaden geschmückte Häuser. Ein Blick in die Kirchen lohnt sich allemal. Das
Kitzbüheler Horn
ist einer der bedeutenderen Berge der Kitzbüheler Alpen und bietet schöne Wanderwege. Im Winter kann man dort auf 17 Pistenkilometern skifahren.
Unser Busfahrer fuhr mit großer Souveränität die engen Serpentinen den Berg hoch zum Alpenhaus, damit wir für ein paar Stunden die Bergwelt genießen konnten.
Es bestand die Möglichkeit, den Gipfel auf 1996 m zu besteigen und das Panorama und den Alpenblumengarten zu bewundern. Der steile Anstieg war für die Rollstuhlfahrer eine große Herausforderung, denn die Motoren überhitzten schnell. Dafür wurden wir mit der schönen Aussicht bei bestem Wetter belohnt.
Zell am See
Bei einer Seerundfahrt konnten wir uns über die Schönheit der Umgebung ein Bild machen. Ein Spaziergang an der Seepromenade und in der historischen Altstadt war ebenso lohnend.
Besonders beeindruckt war ich von der Pfarrkirche St. Hippolyt. Diese hat ihre Wurzeln im 10. Jahrhundert und wurde bis zum 13. Jahrhundert im gotischen Baustil erweitert. Besonders interessant waren die freigelegten Fresken aus dem 14. und 17. Jahrhundert.
Im Hof des Grand Hotel steht der Österreich-Brunnen nach den Plänen von Friedensreich Hundertwasser.
Die Tage vergingen wie im Flug. Viele interessante Gespräche und reger Austausch fanden im gemütlichen Rahmen statt.
Ein großer Dank für die Organisation geht an Willi Holub.
Unser Busfahrer Jürgen brachte uns sicher an jedes Ziel, und Harry transportierte unser Gepäck in einem Transporter, damit wir im Laderaum des Busses genügend Platz für Rollatoren und Rollstühle hatten. Auch hierfür ein großes Dankeschön!
Michaela Obst
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