Salz

Salz bringt Geschmack ins Essen und ist eines der begehrtesten Gewürze weltweit. Doch Salz ist mehr als ein Genussmittel. Im Körper regelt es lebenswichtige Vorgänge. Ohne Salz könnte der Mensch nicht leben. Eine zu hohe Aufnahme ist allerdings auch nicht gesund.

Salz nehmen wir in Form von Speisesalz (Kochsalz) zu uns. Chemisch betrachtet handelt es sich bei Speisesalz um Natriumchlorid (NaCl), eine Verbindung aus Natrium und Chlorid. Im menschlichen Körper reguliert Salz den Wasserhaushalt und den Blutdruck, außerdem ist es für die Funktion der Nerven, die Verdauung und den Knochenaufbau wichtig.

Speisesalz wird dem Essen nicht nur als Geschmacksgeber hinzugefügt, sondern auch für die Haltbarmachung von Lebensmitteln genutzt.

In Deutschland nehmen die meisten Menschen deutlich mehr Salz zu sich als empfohlen. Zu viel Salz im Essen kann den Blutdruck erhöhen. Dadurch steigt das Risiko für Bluthochdruck (Hypertonie) und weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Wie viel Salz esse ich? Denken Sie dabei nicht nur an den Salzstreuer. Viele „versteckte“ Salz sind auch in unserer Nahrung enthalten (v. a. in Fertiggerichten, Wurst, Brot und Käse).

Tipps zur Salzreduktion:

  • Verwenden Sie möglichst viele frische Lebensmittel.
  • Vermeiden Sie vorgefertigte Lebensmittel.
  • Schmecken Sie das Essen zunächst mit Kräutern und Gewürzen ab, bevor Sie zum Salzstreuer greifen.

Ob Speisesalz einen Einfluss auf die Entstehung der MS hat, wird derzeit kontrovers diskutiert. Einige Studien sprechen dafür, andere dagegen. Einer neueren Studie [Corteses et al., 2017] zufolge scheint die Salzzufuhr nicht mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko der MS einherzugehen.

Letzte Änderung: 17.01.2020