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Das Coimbra-Protokoll - Vitamin D, hochdosiert bei Multipler Sklerose

Im Internet wird Vitamnin D gehypt, wird Dr. Coimbra gefeiert. Prof. Mathias Mäurer findet klare Worte zum sogenannten Coimbra-Protokoll.

Es kann inzwischen als gesichert gelten, dass zwischen Vitamin-D-Spiegel und Multipler Sklerose ein Zusammenhang besteht, zumindest was das MS-Risiko betrifft. Je näher am Äquator, um es kurz zu fassen, desto weniger häufig erkranken die Menschen an Multipler Sklerose.

Außerdem kann eine Vitamin-D-Substitution – völlig unabhängig davon, ob jemand Multiple Sklerose hat oder nicht – bei niedrigen Vitamin D-Leveln sinnvoll sein. Hier bewegt sich die Dosierung normalerweise in einem gemäßigten Rahmen.

Ob jedoch Vitamin D, womöglich in hohen Dosierungen, einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf der MS hat, konnten Studien bisher nicht beweisen. Konkret gibt es eine Studie, und diese spricht Prof. Dr. med. Mathias Mäurer in seinem jüngsten DocBlog-Beitrag auch an, welche zwei Patientengruppen miteinander vergleicht: Die eine Patientengruppe nahm ein Interferon-Präparat plus Vitamin D ein, die andere Gruppe erhielt Interferon plus Placebo.  

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer äußert nicht nur seine Meinung zum Coimbra-Protokoll sondern er erklärt dieses Modell auch im aktuellen MS-Docblog-Beitrag.

Quelle MS-DocBlog.de, 12.09.2018

Redaktion: AMSEL e.V., 12.09.2018