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Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

17.08.05 – Spezielle Strandrollstühle fahren locker über den Sand.

Eigentlich sind die Ferien ja bereits zur Hälfte um und unser Bericht über Strandrollstühle somit etwas spät dran. Doch nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, darum wollen wir nicht länger vorenthalten, was unsere Suche zu diesem Thema ergab.

Man kennt das ja, auch als Nicht-Rollifahrer, von diversen Koffer-Trolleys, Fahrrädern etc.: Schmale Räder unter Last vergraben sich mit jedem Zentimeter tiefer in den Sand, erschweren das Fortkommen, anstatt locker über die Fläche zu rollen, rücken das Ziel, eine schöne Bucht in 200 Metern oder einen lediglich 30 Ellen entfernten Sonnenschirm auf schier unerreichbare Distanz.

Diverse Hersteller schaffen Abhilfe. Hier nur eine kleine Auswahl dieser so unterschiedlichen wie exotischen Produkte. Vom Zusatz-Strandreifen bis zum Amphibien-Strandrolli scheint alles möglich. Am rollstuhl-ähnlichsten wirken das „Strandmobil“, der „De-Bug“ und die „Roleez-Räder“, die lediglich am Luftballon-Unterbau das Spezialfahrzeug erkennen lassen, während der „Tiralo-Strandrollstuhl“ obendrein schwimmen kann und eher an ein Tretboot erinnert, scheinbar ohne jeden Zusammenhang mit einer Mobilitätshilfe für gehbehinderte Menschen.

Redaktion: AMSEL e.V., 21.07.2008