Fußmuskulatur – Kräftigung und Stabilisierung, Teil 3
Die Fußmuskulatur ist wichtig für den gesamten Körper. In diesem Video zeigen Klaus Gusowski und Flavius Vorovenci, wie sie gestärkt und stabilisiert werden kann.
Unsere Fußmuskulatur stellt die Basis für unseren ganzen Körper dar. Wir benötigen sie, um zu gehen und zu stehen, aber auch, um Auto zu fahren oder nur die Zehen zu bewegen. Eine Fehlstellung der Achse von Fuß und Bein kann der Ursprung für Schmerzen in Knie oder Hüfte sein. Besonders für Menschen mit spastischer Fußmuskulatur ist Stabilität hier essenziell, da sie schnell umknicken und sich dadurch verletzen können. Spastik der Extremitäten gehört zu den häufigen Symptomen bei Multipler Sklerose.
Klaus Gusowski und Flavius Vorovenci vom Quellenhof zeigen in diesem Video der Übungsreihe „In Bewegung bleiben“ eine Übung im Stehen, mit der die Fußmuskulatur trainiert werden kann.
Ausgangsstellung:
Stellen Sie sich in eine sichere Umgebung, wie beispielsweise eine Ecke im Raum oder auch ein Möbel bzw. einen Handgriff, um sich daran festzuhalten.
Ausführung:
Kreuzen Sie Ihren linken Fuß vor dem rechten. Daraufhin können Sie langsam Ihr Gewicht auf den vorderen Fuß verlagern und langsam zurück auf den hinteren. Nach 5 Wiederholungen wechseln Sie die Fußstellung, sodass Ihr rechter Fuß vor dem linken steht.
- Wiederholungen: 5 Mal je Fuß
Achtung:
- Die Fußfläche sollte über die ganze Übung hinweg voll am Boden bleiben. Sie sollten also nicht auf der Fußaußenkante stehen.
- Halten sie die Körperspannung während der Übung.
- Achten Sie darauf, in einer sicheren Umgebung zu stehen, falls Sie schwanken oder fallen.
Wichtiger Hinweis für Übungen zum Mitmachen
Manche Übungen erfordern eine gewisse Kraft, Balance oder Stabilität. Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie bitte vor der Durchführung Ihren Arzt oder Ihren Therapeuten, ob diese Übungen für Sie geeignet sind. Beim Üben sollten Sie außerdem nach Möglichkeit nicht alleine sein.
Es geht immer nur darum, sich selbst in seinem eigenen Rahmen zu bewegen und zu üben, und nicht etwa darum, so weit zu kommen wie andere. Einen "Wohlfühlschmerz" kann man akzeptieren. Richtige Schmerzen sind hingegen ein Zeichen, dass man für sich persönlich zu weit gegangen ist. Das gilt auch für Spastik. Am besten, man tastet sich langsam heran.
