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Video zur Therapie der progredienten Multiplen Sklerose

Prof. Orhan Aktas erklärt im Video, was Menschen mit schleichender MS schon heute tun können, noch vor der erwarteten Zulassung von Ocrelizumab.

Warum helfen die Wirkstoffe gegen schubförmige Multiple Sklerose meist nicht oder weniger stark bei progredienter MS? Wie unterscheiden sich eigentlich primär progrediente und sekundär progrediente MS? Wie funktioniert symptomatische Therapie?

Antwort auf diese Fragen gibt Prof. Orhan Aktas im aktuellen Video von Multiple Sklerose TV. Der Leiter des MS-Zentrums am Universitätsklinikum Düsseldorf berichtet über Einzelheiten, die auch manch gut Informiertem fremd sein dürften:

  • Dass zum Beispiel die primär progrediente Verlaufsform in einem sehr frühen Stadium durchaus auf Wirkstoffe gegen schubförmige MS ansprechen kann, aber oft zu spät diagnostiziert wird.
  • Oder dass heute MS-Spezialisten ihre Patienten von sich aus auf Tabuthemen wie Blasen- und Mastdarmstörungen ansprechen.

Fest steht, dass die symptomatische Therapie einen wichtigen Pfeiler in der Therapie der schleichenden Verläufe darstellt. Sie muss aber individuell und interdisziplinär erstellt werden, um die Symptome effektiv zu verbessern.

Quelle: Entwickelt und herausgegeben wird das Video auf Multiple Sklerose.TV durch die AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V. und die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V.

Redaktion: AMSEL e.V., 15.11.2017