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Eine ganz normale Familie - mit MS

Das kriegen wir hin - gemeinsam sind wir stark, ist das Motto der Familie, die gerne die Angebote der AMSEL für Familien nutzt.

Wir kriegen das hin

"Sie haben MS". Die Diagnose, die Tobias 2014 bekommen hat, traf nicht nur ihn, sondern auch seine Frau und seine beiden Söhne. Sie alle mussten lernen, mit der Diagnose umzugehen. Damit, dass die MS das gesamte Familienleben immer wieder aus dem Lot bringt. Die Angebote der AMSEL haben alle dabei unterstützt, ihren Weg mit der Krankheit zu finden. So dass heute wie vor fünf Jahren die Reaktion von Ehefrau Michaela gilt: "Das kriegen wir hin, gemeinsam sind wir stark."

Für Tobias war die Diagnose Impuls zur Neuordnung seines Lebens. Beruflich und privat wurde alles auf den Prüfstand gestellt und der neuen Situation angepasst. "Man muss Sicherungen einbauen, um Sicherheit für sich und die Familie zu haben“, lautet Tobias‘ Devise.

Offenheit und Respekt

Tobias hat die sekundär progrediente Form der MS mit aufgesetzten Schüben. Schmerzen, Spastik , Fatigue sind die Symptome, die den Alltag am meisten belasten. Die Familie hat gelernt, trotz aller Unsicherheiten, die die Krankheit mit sich bringt, zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft zu blicken. Offenheit und Respekt sind zentrale Werte im Leben der Familie. So hat Tobias seinen Kindern nach der Diagnose die Krankheit erklärt. Die  Erklärvideos der AMSEL haben dabei geholfen. Für die Vier ist es wichtig, Dinge zu besprechen und Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Sie sehen sich als ganz normale Familie, in der die MS des Vaters präsent ist, aber nicht die erste Rolle spielt. (Ein Porträt der Familie lesen Sie im AMSEL-Magazin together, Ausgabe 1/19).

Die AMSEL hilft

Eltern und Kinder nehmen ganz verschiedene Angebote der AMSEL an. Tobias nutzt die  Fachvorträge und den Austausch mit anderen Betroffenen oder auch das von AMSEL initiierte Klettern speziell für MS-Erkrankte in Stuttgart. Die gesamte Familie schätzt das Angebot der von AMSEL organisierten Familienauszeit auf dem Feldberg. "Das war abgefahren cool“, sind sich die Söhne einig. Die Familienfreizit hat ihnen neben allen Aktivitäten gezeigt, dass sie mit den Herausforderungen durch die MS nicht allein stehen.

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Redaktion: AMSEL e.V., 08.04.2019