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Älter werden mit Multipler Sklerose

In einer Online-Umfrage geht die MSIF diesem wichtigen Thema auf den Grund

Multiple Sklerose - diese Diagnose trifft die meisten in recht jungen Jahren, grob zwischen 20 und 40. Zuerst ist es für die meisten ein Schock. Es dauert unterschiedlich lange, die Krankheit zu akzeptieren, sie anzunehmen, sich mit ihr zu arrangieren.

Und die Multiple Sklerose äußert sich von Anfang an bei allen sehr unterschiedlich - eben die Krankheit mit den 1.000 Gesichtern. Die Zukunft ist ungewiss, weil keiner weiß, welche Körperfunktion als nächstes betroffen sein wird. Das erschwert das Älterwerden mit MS.

Hinzu kommen können natürlich noch andere Krankheiten, Altersschwächen oder im günstigsten Fall nur Wehwehchen. Man spricht dann von Co-Morbidität oder auch Polymorbidität. Was für die eine Erkrankung gut wäre, schadet bei MS und umgekehrt. Wärmepackungen etwa sind gut bei Rückenleiden, können mit MS aber Symptome verschlimmern. Und das Alter bringt manchmal einen anderen Umgang mit sich, seinen Mitmenschen, der Krankheit und dem ganzen Leben. - Ein großes Thema also, das Älterwerden mit MS.

Die MSIF (Multiple Sclerosis International Federation) plant aus diesem Grund ein Magazin zum Älterwerden mit MS für das kommende Frühjahr. Im Vorfeld dazu gibt es eine Online-Umfrage (auf Englisch). Wer sich beteiligen möchte und etwas sagen kann zum Thema, ist jederzeit willkommen:

Quelle: MSIF-Newsletter, Oktober 2014

Redaktion: AMSEL e.V., 20.10.2014