Leben mit MS
Multiple Sklerose - die Krankheit mit den tausend Gesichtern
Von kurzzeitiger Behinderung mit Seh- oder Gefühlsstörungen die wieder vollständig ausheilen bis hin zu schwerster Behinderung mit Pflegebedürftigkeit - soweit reicht, leider, der Bogen der möglichen Beeinträchtigungen bei der Diagnose MS. Eine Vorhersage wie die Krankheit verläuft kann nicht gemacht werden. Dies wird zu einer zusätzlichen Belastung für den MS-Betroffenen und seinen Partner.
Diagnose MS - Wie geht es weiter?
Für den MS-Betroffenen und seinen Partner ändert sich mit der Diagnose MS das Leben schlagartig. Es tauchen viele, viele Fragen auf
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sitze ich bald im Rollstuhl oder werde ich pflegebedürftig?
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wie lange kann ich noch meinen Beruf ausüben?
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wie sieht meine finanzielle Zukunft aus?
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wo bekomme ich Hilfe her ?
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wie geht mein Partner / meine Umwelt mit der Krankheit um?
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wie bringe ich die Diagnose meinem Partner / meinen Kindern bei?
Hier wollen wir unsere Hilfe anbieten.
Nicht nur die Weitergabe von Informationen in Form von Broschüren, Büchern oder Veranstaltungen ist hier das Ziel, sondern wir möchten auch unsere persönlichen Erfahrungen weitergeben.
Aber nicht nur mit Worten helfen wir, wir lassen auch Taten folgen.
AMSEL-Treff, Informationsveranstaltungen, Fahrdienst, Betreuung, Gedächtnistraining, Familienentlastende Massnahme, Pflegeheim - mit all diesen Massnahmen helfen wir den Betroffenen und ihren Angehörigen ihre schwierige Lage zu meistern.
Der Weg ist das Ziel
Dieses Motto der AMSEL trifft den Nagel wirklich auf den Kopf. Denn so wie die Krankheit tausend Gesichter hat, und damit jeder Betroffene "seine" MS, gibt es viele Wege um mit der Krankheit umzugehen und sie zu akzeptieren. Hier muss, oder besser darf, jeder seinen eigenen Weg finden. Patenrezepte gibt es leider keine. Aber wir helfen dabei.
MS und Beruf
An dieser Stelle wollen wir Ihnen wichtige Informationen zum Berufsalltag liefern. Sei es für Berufstätige, Jugendliche die an der Schwelle zum Berufsleben stehen oder auch für Wiedereinstieger.
Aktionsprogramm "Berufliche Integration Schwerbehinderter"
Die Bundesanstalt für Arbeit (Arbeitsamt) will mit Hilfe dieses Aktionsprogramms die rechtlichen und sonstigen Möglichkeiten ausschöpfen, um die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten deutlich zu verringern. Das Aktionsprogramm "Berufliche Integration Schwerbehinderter" ist darauf ausgerichtet, die Solidarität in der Öffentlichkeit für die behinderten Menschen zu stärken, ihre Leistungsfähigkeit hervorzuheben, Vorbehalte und Vorurteile ihnen gegenüber abzubauen und Arbeitgebern, die Arbeitsplätze für Schwerbehinderte bereitstellen, technische und finanzielle Unterstützung anzubieten. Auf diese Weise sollen 50.000 neue Arbeitsplätze für behinderte Menschen geschaffen werden.
Ansprechpartner für den Schwarzwald-Baar Kreis ist beim Arbeitsamt Villingen: Hr. Erich Liehr, Tel. 07721 / 209 - 423
Integrationsfachdienst für schwerbehinderte Schulabgänger
Da leider immer mehr junge Menschen an MS erkranken, stellt sich auch immer häufiger das Problem des Übergangs von der Schule ins Berufsleben. Für dies Aufgabe steht der Integrationsfachdienst zur Verfügung. Er hilft, in Zusammenarbeit mit den Schulen bei der Vorbereitung der beruflichen Eingliederung, unterstützt bei der Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsverhältnissen und begleitet die Betroffenen langfristig in ihren Arbeitsverhältnissen.
Adresse: Integrationsdienst Mönchweilerstr. 8 78050 VS - Villingen Tel.: 07721 / 8451 - 60 Fax: 07721 / 8451 - 65
MS und Partnerschaft
Nicht nur der Erkrankte selbst, sondern auch sein Partner wird von der Diagnose getroffen und ist dann betroffen. Jeder in einer ganz speziellen Weise. Die AMSEL will auch speziell den Angehörigen und Partnern mit ihren ganz spezifischen Problemen helfen.
Durch Informationen, Seminare und die Möglichkeit des persönlichen Geprächs leisten wir Hilfe, vorallem auch für pflegende Partner und Angehörige.
Welch hohen Stellenwert die Partner und Angehörigen in der AMSEL haben, zeigt die Auslobung eines speziellen Preises für pfelgende Angeörige, den im Jahr 2002 Bärbel Hirt und im Jahr 2009 Erika Meßmer überreicht bekamen.
Humor ...
braucht man gerade auch als MS-Kranker oder Angehöriger. Wie es einem ergehen kann, wenn man mal ins Krankenhaus muss lesen sie » hier ... |