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Komplementäre MS-Therapie

Nicht-medikamentöse Therapie der Multiplen Sklerose

05.10.2017 - Erstmals in ihrer Geschichte schreibt die Hertie-Stiftung Fördermittel zur MS-Behandlung außerhalb der medikamentösen Therapie aus. Bis zu 100.000 Euro können beantragt werden.

Sport, Fitness, Kraft, 510px

Der Lebensstil, unser Verhalten im Alltag, spielt eine große Rolle bei jeder chronischen Erkrankung, so auch bei Multipler Sklerose. Lebensstil, das betrifft z.B.

  • die Ernährung
  • Sport und Bewegung
  • das Klima
  • den Schlaf und
  • psychologische Faktoren.

Ein gesunder Lebensstil kann zwar geeignete medikamentöse Therapien nicht ersetzen, zusätzlich aber doch die Lebensqualität erheblich verbessern sowie Symptome der MS lindern. Immer wieder berichten die Medien über den positiven Einfluss von regelmäßiger Bewegung zum Beispiel auf Fatigue oder von Krafttraining auf die Hirnatrophie.

Deshalb schreibt die Gemeinnützige Hertie-Stiftung erstmals eine Fördermittelvergabe für wissenschaftliche Projekte im Rahmen der Nicht-medikamentösen MS-Therapie aus. Gemeinsam mit einem wissenschaftlichen MS-Konsortium der Pharmaindustrie (derzeit bestehend aus: Bayer Vital GmbH, Roche Pharma AG, Sanofi-Genzyme und TEVA GmbH) möchte die Hertie-Stiftung Forschungsprojekte finden, welche die nicht-medikamentöse MS-Therapie (Ernährung, Sport etc.) in den Fokus stellen.

Dr. Eva Koch, Leiterin der MS-Projekte bei der Hertie-Stiftung, dazu: "Menschen, die eine chronische Erkrankung haben, sind häufig auf der Suche nach Möglichkeiten, sich zusätzlich zur Medikamenteneinnahme etwas Gutes zu tun und gesund zu leben. Umso wichtiger ist es uns, dass die Forschung auf dem Gebiet der Lebensstilfaktoren intensiviert wird."

Die Ausschreibung richtet sich an MS-Forscher. Diese können bis zu 100.000 Euro für Personalmittel und Sachmittel beantragen. Anträge können bis zum 15. Dezember 2017 eingereicht werden. Mehr zu den Antragskriterien auf der Seite der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung:
https://www.ghst.de/gehirn/erforschen/nicht-medikamentoese-ms-therapie/

Quelle: Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Oktober 2017
Redaktion: AMSEL e.V.

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