Kinotipp: Ziemlich beste Freunde
13.01.2012 - Kein Mitleid, genau das möchte der reiche Rollstuhlfahrer Philippe. Und findet mit dem Ex-Häftling Driss den richtigen Pfleger, um wieder Spaß am Leben zu haben.
"Ziemlich beste Freunde" handelt von einem querschnittsgelähmten, sehr reichen Mann, der es sich leisten kann, einen privaten Pfleger anzustellen. Wie es das Schicksal will, bekommt ein Ex-Häftling (wegen Raubüberfalles) die Stelle, obwohl dieser sich gar nicht ernsthaft beworben hatte. Er wollte lediglich einen Stempel für das Arbeitsamt... wie das Leben so spielt.
Herrlich anzusehen, wie die Gegensätze aufeinander prallen: arm und reich, schwarz und weiß, gesund und krank. Und vor allem, wie beide voneinander profitieren. Der unerfahrene und ahnungslose Pfleger geht seinen Job völlig pragmatisch an und durchbricht damit übliche Pflege- und Behindertenklischees. Seinem ehemals abenteuerlustigen Chef macht er damit die größte Freude.
Der Film basiert auf einer wahren Geschichte, die Personen und die Story gibt es tatsächlich. Dennoch ist es eher ein Märchen, da die wenigsten von Behinderung betroffenen Menschen, so viel Geld zur Verfügung haben, wie der ehemalige Prokurist eines weltbekannten Champagnerunternehmens. - Kinostart: 05.01.12.
Redaktion: AMSEL e.V.
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