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Multiple-Sklerose-Video

Multiple Sklerose und PML

25.07.2017 - Dieser Erklärfilm zeigt anschaulich, warum bestimmte MS-Medikamente PML auslösen können, wie man Symptome erkennt und wie man das Risiko gering halten kann.

Erklärfilm "MS und PML": Symptome einer PML.

Multiple Sklerose-Erklärfilm „MS und PML“

PML steht kurz für Progressive Multifokale Leukenzephalopathie. Die PML ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns. Auslöser dafür ist das John Cunningham Virus, kurz JC-Virus. Das Virus schlummert in den meisten von uns bereits von Kindesbeinen an. Gefährlich wird es nur, wenn die Viren reaktiviert werden und ins Gehirn eindringen können. Dies kann passieren, wenn das Immunsystem unterdrückt wird, zum Beispiel durch Medikamente.

Manche der immunmodulierenden Wirkstoffe gegen Multiple Sklerose können genau dies bewirken. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar gering, da PML allerdings zum Tod führen kann, wenn nicht rechtzeitig eingegriffen wird, sollte man das Risiko unbedingt einschränken. Die beste Maßnahme dazu ist es, sich zu informieren. Genau dies macht der Erklärfilm "Multiple Sklerose und PML".

Welche Wirkstoffe können eine PML auslösen? Wie genau kommt es zu einer PML? Und, ganz wichtig, wie erkenne ich eine PML? Weil bei einer PML ähnlich wie bei der MS auch die Myelinscheiden zerstört werden, können die Symptome sehr ähnlich sein. Der Erklärfilm “MS und PML" listet klar und anschaulich mögliche Symptome, die typisch sind für eine PML:

  1. Störungen der Motorik
  2. Störungen des Denkvermögens
  3. Stimmungs- oder Verhaltensänderungen

Im Unterschied zu einem MS-Schub beginnen PML-Symptome eher langsam, klingen aber nicht wieder ab, sondern verschlimmern sich zunehmend. Ganz wichtig sind die Risikofaktoren. Ein erhöhtes Risiko, an einer PML zu erkranken, haben Patienten, die:

  1. das JC-Virus in sich tragen und einen erhöhten Antikörperspiegel aufweisen,
  2. den Wirkstoff Natalizumab schon mehr als zwei Jahre einnehmen
  3. oder zuvor bereits andere, das Immunsystem unterdrückende Medikamente eingenommen haben.

Entwickelt und herausgegeben wurde das multimediale Angebot gemeinsam von AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg, und DMSG-Bundesverband.

Dank für die wissenschaftliche Begleitung dieses Erklärfilmes geht an Prof. Dr. med. Andrew Chan, Universitätsspital Bern, Schweiz. Dank für die finanzielle Unterstützung geht an die Techniker Krankenkasse, TK.

Redaktion: AMSEL e.V.


 

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