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Filderstadt 


Altötting 2008

Das wäre doch gelacht

Erlebnisse und Erkenntnisse einer Freizeit unter Freunden

 


Altötting zum ersten-! . . . zum zweiten-! . . . und zum dritten Mal!!!
So, oder so ähnlich könnte die reißerische Aussage unserer jüngsten Freizeit lauten, denn tatsächlich besuchten wir diesen schnuckeligen Wallfahrtsort nun zum dritten Mal – und das in Folge. Wer weiß, vielleicht wird diese Liebesbeziehung irgendwann sogar erneut fortgesetzt.

Um das Wichtigste vorweg zu nehmen: Es war wieder einmal so etwas von gelungen, so etwas von schön, so etwas von Verbindendem, wie es nur unter Freunden, oder in einer Großfamilie, möglich ist und sein kann – zwar mit manchen Ecken und Kanten, aber auch mit Achtung und Verstehen dem Anderen gegenüber. Wir sind uns näher gekommen - eine herzlich verschworene Gemeinschaft. Trotz oder erst recht wegen auch unterschiedlicher Meinungen und Einstellungen.

Aufgezeigt und bewusst machte uns dies auf lockere Art und durch etliche Beispiele Hans-Martin Bauer, der uns begleitete, um vielfältige und interessante Einblicke therapeutischen Humors zu vermitteln (daher auch der Titel dieses Artikels).  So manche Anregung, so manchen Quergedanken, das Leben trotz Handicap froh und lebenswert im wahrsten Sinne des Wortes erleben zu können, haben wir ihm in diesen fünf Tagen zu verdanken. Anders sein, als es uns häufig gelehrt  und anerzogen wurde, kann so ein großer Gewinn sein, wenn man es schafft, aus Überzeugung die alt ausgetretenen Pfade und Denkweisen zu verlassen – und wenn es auch nur ein kleines Stück weit ist. Der Verfasser spricht da aus eigener Erfahrung. Kurz, Hans-Martin war und ist für Viele eine große Bereicherung dieser Freizeit.

Nun aber zurück zu eben diesem Kurzurlaub:

31 Personen, einschließlich unserer zwei Helfer Magnus/Maggi (ehemaliger Zivi) und Andreas (ihn kennt Ihr u.a. als Küchenchef bei den letzten Weihnachtsfeiern, oder als Grillmeister am Sommerfest) und Lydia Matter, unserer Jüngsten,  bestiegen am 14. Mai – wieder einmal ein Mittwochmorgen nach Pfingsten - in Bernhausen vor der Filharmonie den Bus von Holger-Tours.  Wie es sich für reisende Engel gehört, lachte die Sonne von einem strahlend blauen Himmel. Um 10 Uhr ging es los ins „Ausland“ nach Bayern. Und wie in einer Großfamilie wurden wir dort im Freizeit- und Begegnungszentrum St. Elisabeth in Altötting mit Kaffee, Kuchen und viel Herzenswärme empfangen. Der Abend galt Hans-Martin Bauer mit einer für Manche gewöhnungsbedürftigen Einführung (was d´r Bauer ned kennd ...) in die Therapie des Humors.

Tags darauf, Donnerstag, war der Tag unseres großen Ganztagsausflugs nach Passau bei wiederum ganz tollem Wetter. Diejenigen, die mobil waren, unternahmen einen Ausflug in die romantische Altstadt. Leider konnte sich nur der Verfasser  dem Augenschmaus des Passauer Domes und dem einmaligen Hörgenuss des dortigen Orgelkonzertes hingeben.  Fünf (!) Orgeln, verteilt im gesamten Kirchenschiff,  mit fast 18.000 Pfeifen (genau 17.974 Stück) erheben den Besucher in wahrlich himmlische Sphären! Genial, zu was Menschen fähig sein können! Dies gilt genau so gut für das Bauwerk selbst!: Innen kalte, nackte Säulen, die sich aufwärts strebend wie in einem Zeitraffer entwickeln zu aufkeimenden Pflanzensymbolen, zu menschlichen Antlitzen werden und als Krönung übergehen in prachtvolle, wunderschöne Deckengemälde. Grandios!!! Der Mensch ist – Gott sei Dank – nicht nur zu Kriegen und Hass fähig, sondern auch zu solchen – fast überirdischen – Meisterleistungen.
Daran anschließend ein weiterer Höhepunkt, eine zweistündige Schifffahrt auf dem Swarowski-Schiff „Cristall“. Ein schickes, ein großzügiges, ein fast mondänes Schiff mit Glitzerdecks, Springbrunnen, Putten und Blumenarrangements – manchmal fast kitschig, aber nie aufdringlich. Einfach Klasse!!!
Leider mussten wir an diesem Tag auch Abschied nehmen von Brigitte Strobel. Dies taten wir mit einer Kerze im Passauer Dom und gemeinsam in einer Gedenkminute. So ist das nun einmal im Leben: Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen.
Am Abend erwartete uns dann wiederum der legendäre Grillabend im lauschigen Garten mit Drehorgelspiel, Gitarrenbegleitung und heftigem – oftmals harmonischem – Singen.

Am Freitag konnte Jede(r) unternehmen, zu was er/sie gerade Lust hatte. U.a. war auch eine Stadtführung angesagt. Am Abend lud Hans-Martin Bauer zu einem Humor-Seminar ein. Dessen Ergebnis war fruchtbringend wohl für die meisten Teilnehmer. Bei der Gelegenheit sei erwähnt, dass Hans-Martin anbot, ein offenes Ohr für Alle mit Problemen Beladenen zu haben. Mit Genugtuung  konnte der Verfasser feststellen, dass von diesem Angebot Viele Gebrauch machten und sicher auch Nutzen davon hatten.

Für den Samstag hatte Barbara Visser, unsere agile Reiseleiterin, einen Halbtagesausflug an den Chiemsee auf die Fraueninsel geplant. Die Wettervorhersage ließ uns wegen einer Sturmwarnung zittern, da das Wetter umschlug. Ein Alternativ-Ausflug wurde deshalb kurzfristig von Barbara gesucht und ausgearbeitet. Letztendlich erhielten wir jedoch grünes Licht für die Fraueninsel. Nachdem wir dann am  Chiemsee aus dem Bus stiegen, fing es zu regnen an. Toll! Wir hatten eine Inselführerin engagiert, also mussten/durften wir im Regen eine interessante Inselführung absolvieren. Was macht das aber schon, sie war dann immerhin staubfrei.
In Altötting dagegen gab es keinen Niederschlag. Mit vollem Genuss konnten wir uns deshalb dem traditionellen Pizza-Abend im Garten widmen. Jede/r konnte seinen Pizzateig mit den großzügig bereitgestellten Zutaten selbst belegen. In einem echt italienischen Pizzaofen wurde dann gebacken. So Manche/r erkannte danach sein Unikat nicht wieder, so dass er/sie unfreiwillig des Anderen Gebäck verzehrte. Aber was macht das schon?!
Auch diesmal war wieder in Altötting das Volksfest/die Kirmes „Dult“. Manche zog es zum Festplatz, um leicht enttäuscht schnell wieder zurückzukehren. Für den Verfasser war die optische Erkenntnis erstaunlich, dass zum „Dult“ überwiegend junge Menschen kamen, und das meistens im Dirndl bzw. in Lederhosen. Das Althergebrachte scheint sich wieder durchzusetzen.
Die Dult-Rückkehrer fanden dann eine wunderschön romantische Situation vor:  Im Garten ein Lagerfeuer, das immer wieder von Lydia mit neuem Holznachschub angefacht wurde. Stilgerecht sangen wir dazu. Der Hausherr begleitete mit Gitarre/Klampfe und einfühlsamen Worten. Zum Schluss hin weihte er uns noch in die Geheimnisse der mit flüssigem Kerzenwachs getränkten Klopapier-Rollen ein. Sie ergeben (natürlich nur im Freien!) wunderbar stimmungsvolles Fackellicht. Ein sehr, sehr gefühlvoller Abschluss unserer kleinen Auszeit neigte sich dem Ende. Schade!!!

Tja, und tags darauf ging es nach dem Mittagessen schon wieder zurück in die Heimat. Wir denken, den Meisten haben wir etwas Abwechslung vom trögen Alltag bieten können.

Ein ganz herzliches Dankeschön gilt Allen, die uns diese schönen Tage ermöglicht haben – zuförderst unserer quirligen Reiseleiterin Barbara: Dank für all die Mühe und Dank für Deine Nervenstärke. Wir wissen es zu schätzen, was Du alles in vielen, vielen Stunden ausgearbeitet und letztendlich auch verwirklicht hast!

Siegfried Adler


Adventsfeier am 01.12.2007

Dieses Jahr wurden unsere Besucher der Adventsfeier von einem Gospelchor überrascht. Die Darbietung des Chores war richtig toll. Unser Jubläumsjahr haben wir somit mit viel Rhythmus ausklingen lassen. Frau Kraus lies noch ein paar lustige Geschichten vor und so liesen wir den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. Bei Allen die wieder Salate, Kuchen oder Nachtisch mitgebracht möchten wir uns herzlich bedanken.

Bilder von der Adventsfeier:


 

14.07.07                   Alte Mühle, Bonlanden, Humboldtstr. 7 

Beginn:  17.00 Uhr

Sommerfest

Sommerfest

Wie jedes Jahr durften wir wieder in der Alten Mühle in Bonlanden unser Sommerfest veranstalten und wie fast immer hatten wir auch wieder Glück mit dem Wetter. Andreas grillte wieder vorzüglich für uns und unsere Besucher brachten wieder tolle Kuchen, Nachtische und Salate. Herzlichen Dank für Eure Spenden.

Bilder vom Sommerfest:


 

Eine Moldau für die AMSEL

20 Jahre Kontaktgruppe Filderstadt

1987 im Frühjahr schlossen sich auf den Fildern beherzte Männer und Frauen zusammen, um eine Heimat, eine Familie für MS-Betroffene zu gründen – die Kontaktgruppe Filderstadt. Über 20 Jahre ist dies nun schon her mit vielen Höhen und Tiefen, mit Irrungen und Wirrungen, eben wie im richtigen Leben einer  großen Familie. Wie dort nahmen wir dieses Jubiläum zum Anlass, nicht nur rückschauend dankbar zu gedenken, sondern im Jetzt ordentlich zu würdigen und zu feiern. Gleich dreimal taten wir dies – man gönnt sich ja sonst nichts. Für Sie, liebe Leserin, lieber Leser, die Sie nicht dabei sein konnten, jetzt eine kleine Rückschau darauf. Für die Anderen ist es sicher eine – hoffentlich – nette Erinnerung.

Begonnen haben die Festivitäten am 3. März mit einem Gesundheitstag. Dazu konnten wir bekannte Referenten zu interessanten Vorträgen gewinnen. Der Neurologe Dr. Rösener aus Stuttgart erklärte auf lockere Art, wie Reisen auch mit MS Spaß machen und erholsam sein kann und was bei eventuell notwendigen Impfungen zu beachten ist. Die medikamentöse Behandlung der MS brachte uns Dr. Mauch von der Fachklinik Dietenbronn nahe. Sehr viele Fragen konnten jeweils geklärt und sicher auch manche Ängste genommen werden. Schließlich erfuhren wir Neues und Anregendes von Elke Pohland, der Leitenden Physiotherapeutin derselben Klinik. Und damit nach so viel Gehörtem die Glieder nicht steif wurden, oder gar das Gesicht einschlief, folgten belebende praktische Körperübungen. Somit waren Körper und Geist wieder eins. Ein schöner und interessanter Nachmittag ging spät abends zu Ende.

Zwei Wochen später, am 17. März, haben wir dann etwas für Körper und Seele geboten. Da feierten wir so richtig unser eigentliches Familienfest, mit allem Drum und Dran: Viele, sehr viele Gäste konnten wir mit einem Glas Sekt begrüßen. Mit dabei waren unter anderem Filderstadts Oberbürgermeister mit einer Spende, die Vorstandschaft der örtlichen Selbsthilfe-Siedlergenossenschaft, ebenfalls mit einem noblen Geldgeschenk. Abordnungen der Kontaktgruppen Biberach, Bretten-Bruchsal und Tübingen kamen ebenfalls. Vom AMSEL-Vorstand gab sich Peter Bystron die Ehre. Er war allerdings nicht „nur“ Gast, sondern er hatte auch noch die Aufgabe, die Leitung unserer Kontaktgruppen-Quadriga mit AMSEL-Ehrenmedaillen auszuzeichnen. Als charmante Vertreterin des Landesverbandes konnte Regina Huber begrüßt werden. Nach Alledem, garniert mit vielen, bei solchen Anlässen natürlich unumgänglichen Reden, Rückblicken, Glückwünschen, Ermunterungen so fortzufahren, gab es dann endlich das, was für diesen Tag angesagt war, nämlich Kaffee und Kuchen – unter anderem auch von den örtlichen Landfrauen spendiert und natürlich von unseren eigenen Leuten, ist doch klar. Eingebunden war dieser wichtige leibliche Vorgang in ein buntes Programm, musikalisch untermalt durch junge Mitglieder der Musikschule, sowie unseren Zivi Christoph mit einschmeichelnden Klavierklängen. Schön zu erfahren, welche künstlerischen Kleinode in einer Kontaktgruppe verborgen sein können. Dies trifft auch auf Thomas mit seinen lustigen Clownereien und unbedingt auf die Tanzformation Charlotte und Rainer zu. Genial, wie harmonisch und einfühlsam Rollstuhltanz sein kann! Nicht zu vergessen, der durch den „Gründervater“ Günter Kilbertus lebendig dargebotene Rückblick in die Analen der Kontaktgruppen-Geschichte, lebhaft unterstützt durch Charlotte. Eindrucksvoll unterstrichen wurden diese Erinnerungen durch viele, viele Dias, auch aus alten Zeiten, die während dessen still im Hintergrund an die Wand geworfen wurden – eine sehr schöne Idee. Bei alledem verstrich natürlich die Zeit wie im Fluge. Vereinzelt war im Saal verschämtes Magenknurren hörbar. Jetzt aber nichts wie ran an die warmen Leberkäsweckle. Die gab es nämlich auch noch. Allerdings musste zuvor noch schnell improvisiert werden. Der Metzger hatte den Auftrag schlicht vergessen! Anschließend ging es dann über in den noch gemütlicheren Teil. Der harte Kern der Truppe harrte bei einem guten Tropfen noch aus bis es kuhnacht war – halt so, wie im wirklichen Leben auch, bei guten Freunden. Es war sehr, sehr schön. Auch wenn so manche/r Helfer/in total geschafft war. Ehrenamt ist oft anstrengend, nicht nur körperlich.

Jetzt kommen wir zu einem weiteren Bonbon, sozusagen zum Dessert unseres Jubiläums-Menüs und damit auch zum Titel dieses Beitrages:

Eine besonders große Freude machte uns das Akkordeon-Orchester Concave aus Filderstadt. Im Rahmen der Benefizveranstaltung „Eine Moldau für die AMSEL“ unter der Schirmherrschaft von Ursula Späth erhielten wir am 17. Juni ein ganzes Konzert geschenkt. Einfach so zum Jubiläum. Und was für eines! Wer glaubt, die Musik von Ludwig van Beethoven, Gioachino Rossini, Bedrich Smetana, oder Wladislaw Solotarjow wäre unmöglich für  Akkordeons geeignet, der hat noch nie Concave gehört. Beim Klang vom Klavierkonzert Nr. 1 op. 15 mit Stefan Mack am Klavier, oder der Ouvertüre aus „Eine Italienerin in Algier“, oder beim Rondo Capriccioso, oder bei „Die Moldau“ (siehe Titel) vergisst man völlig, kein Streichorchester vor sich zu hören. Einfach grandios! Wunderbar auch die Variationen über das russische Volkslied „Schwarze Augen“ mit Erwin Schuster als Akkordeon-Solist. Eine tolle Gesangseinlage brachte Lea Kolb, ein Orchestermitglied, mit „Totale Finsternis“ aus „Tanz der Vampire“. Einen temperamentvollen Abschluss dieses herrlichen Kunstgenusses lieferte das wirbelnd sprühende Tanzpaar Judith Trollst (selbst MS-Betroffene) und Wolfgang Stephan mit dem Tango nuevo „Fracanapa“. So vielseitig, so voller Lebenslust ist Concave. Ein ganz besonderes, ein sehr wertvolles Geschenk für uns, das wir umso mehr zu schätzen wissen, als Concave vor drei Jahren schon einmal für uns ein Benefizkonzert gab. Auch diesmal gehen die Eintrittsgelder an uns. Recht herzlichen Dank  auch an dieser Stelle, insbesondere an den Leiter des Orchesters, Herrn Rolf Weinmann, und seinen Musikerinnen und Musikern. Dank sagen wir außerdem an die Musikschule Filderstadt als Konzert-Veranstalterin, an die Sponsoren BW-Bank, biogen idec, Wohngemeinschaft für Senioren, an die Inserenten, Spenderinnen und Spender, den vielen  Besucherinnen und Besuchern, sowie den fleißigen Helferinnen und Helfern im Hintergrund – sowohl bei Concave, als auch in unseren Reihen - ohne die es nicht möglich wäre, so etwas Schönes auf die Beine zu stellen.

So, das war unser Jubiläumsreigen. Zur Nachahmung wärmstens empfohlen.

Der Verfasser hofft jetzt nur, nichts Wichtiges vergessen zu haben. Wenn doch, bittet er ganz herzlich um Nachsicht.

Siegfried Adler

Bilder vom Benefinzkonzert

 

 

 

Eine Moldau für die AMSEL

Spendengala und Benefizkonzert

unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Peter Bümlein

zugunsten

Kontaktgruppe Filderstadt der AMSEL
mit der Schirmherrin Frau Ursula Späth

Sonntag, 17. Juni 2007
FILharmonie Filderstadt

Beginn 17:00 Uhr

CONCAVE Orchester Filderstadt

Gesamtleitung: Rolf Weinmann

Programm:

Rossini            Eine Italienerin in Algier
Beethoven      Klavierkonzert Nr. 1
Solotarjow      Rondo Capriccioso
Smetana         Die Moldau
Würthner        Schwarze Augen
Barry               Goldfinger
Piazzolla          Fracanapa

Veranstalter: Musikschule Filderstadt, 
                      Biogen idec, 
                      Pflegen mit Herz und Verstand

Abendkasse 12 Euro: Vorverkauf 10 Euro: Ermäßigt 5 Euro      


 

Jubiläums-Kaffeenachmittag am 17. März 2007

Feste feiern ist schon etwas Schönes (vor allem für diejenigen, die mit der Organisation nichts am Hute haben). Und weil unsere Kontaktgruppe seit nunmehr immerhin 20 Jahren besteht, gilt dies sogar im doppelten Wortsinn (für Nichtschwaben: feste = kräftig). Gleich dreimal putzt sich unsere Gruppe heraus: Am 3. März war unser Gesundheitstag mit interessanten Themen und Gästen. Die dritte und letzte Veranstaltung wird am Sonntag, 17. Juni (ja nicht vergessen!), das Benefizkonzert zusammen mit dem Concave-Orchester sein.

Zu berichten ist jetzt aber von der zweiten Jubelfeier, dem Kaffeemittag am 17. März, der bis in den späten Abend ging. Wie es eben feste Feste so an sich haben.

Der Anlass war es wert, ihn mit einem bunten Programm zu begehen, um den oftmals grauen Alltag für ein paar Stunden vergessen zu lassen. Wir denken, mit unseren vielen, teilweise aufopfernd tätigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und den kräftig zupackenden und auch mitdenkenden Zivis ist uns dies ein gutes Stück weit gelungen. Ein ganz großes und herzliches Dankeschön an Alle, die in irgendeiner Form am Gelingen dieses Tages mitgewirkt haben.

Viele, sehr viele Gäste konnten wir mit einem Glas Sekt – auch alkoholfreien – begrüßen. Mit dabei waren u.a. der Oberbürgermeister von Filderstadt, Dr. Peter Bümlein, mit einer Spende von 200,00 € in der Tasche, die Vorstandschaft der Stiftung der Selbsthilfe-Siedlergenossenschaft Bonlanden, ebenfalls mit einem wieder ganz noblen Geldgeschenk von immerhin 1.500,00 €. Ebenfalls gekommen sind Abordnungen der Kontaktgruppen Biberach, Bretten-Bruchsal und Tübingen. Schön, dass sie unserer Einladung folgen konnten. Vom AMSEL-Vorstand gab sich Peter Bystron die Ehre. Er war allerdings nicht „nur“ Gast, sondern hatte auch noch die Aufgabe, die Leitung unserer Kontaktgruppen-Quadriga mit  AMSEL-Ehrenmedaillen auszuzeichnen. Regina Huber konnte als charmante Vertreterin des Landesverbandes begrüßt werden. Nach alledem, garniert mit vielen, bei solchen Anlässen unumgänglichen Reden, Rückblicken, Glückwünschen, Ermunterungen, so fort zu fahren, gab es dann endlich das, was für diesen Samstag angesagt war, nämlich Kaffee und Kuchen – übrigens u.a. auch von den Landfrauen spendiert. Eingebunden war dieser wichtige leibliche Vorgang in ein buntes Programm, musikalisch untermalt durch junge Mitglieder der Musikschule, sowie unseren Zivi Christoph mit einschmeichelnden Klavierklängen.  Schön zu erfahren, welch künstlerischen Kleinode in solch einer Kontaktgruppe schlummern. Dies trifft u.a. natürlich auch auf Thomas mit seinen lustigen Clownereien und unbedingt auf die Tanzformation Charlotte und Rainer zu. Genial, wie harmonisch und einfühlsam Rollstuhltanz sein kann! Nicht zu vergessen der durch den „Gründervater“ Günter Kilbertus lebendig dargebotene Rückblick in die Analen unserer Kontaktgruppen-Geschichte, lebhaft unterstützt durch Charlotte. Eindrucksvoll unterstrichen wurden diese Erinnerungen durch viele, viele Bilder, auch aus alten Zeiten, die währenddessen still im Hintergrund an die Wand geworfen wurden – eine sehr schöne Idee. Bei alledem verstrich natürlich die Zeit wie im Fluge. Vereinzelt war im Saal verschämtes Magenknurren hörbar. Jetzt aber nichts wie ran an die warmen Leberkäsweckle. Die gabs nämlich auch noch. Allerdings musste zuvor noch ganz schnell improvisiert werden. Der Metzger hatte unseren Auftrag schlicht vergessen.

Anschließend gings dann über in den noch gemütlicheren Teil. Der harte Kern der Truppe harrte bei einem guten Tropfen noch aus bis es kuhnacht war – so halt, wie im wirklichen Leben auch, bei guten Freunden. Es war sehr, sehr schön. Bis zum nächsten Fest!

Der Schreiber hofft, dass er nichts Wesentliches und Wichtiges vergessen hat. Wenn doch, bittet er ganz herzlich um Nachsicht.

Einige unserer langjährigen Kontaktgruppenmitglieder haben alte Bilder von den letzten 20 Jahren ausgegraben. Es kamen 130 Bilder heraus. Wir haben diese auf eine DVD brennen lassen und bei unserem Jubiläum vorgeführt. Wir danken allen herzlich die sich bei dieser Bildersammelaktion beteiligt haben. Wer eine DVD haben möchte kann diese für einen kleinen Unkostenbeitrag bei Charlotte Gutzeit bestellen. Ihr könnt die Bilder verkleinert ansehen, wenn Ihr unten auf   Galerie Alte Bilder   klickt.

» Galerie Alte Bilder


03.03.07                   Bürgerzentrum, Bernhausen, Bernhäuser Hauptstr. 2

Beginn:  13.30 Uhr

Gesundheitstag

Wir werden 20 Jahre alt und wollen das mit mehreren Veranstaltungen gebührend feiern.
Um
14 Uhr       Vortrag von Herrn Dr. Rösener, Neurologe, „Reisen und Impfen bei  MS“
15.30 Uhr  Vortrag von Prof. Dr. Mauch „Medikamentöse Behandlung der MS“
17 Uhr       Vortrag von Physiotherapeutin E. Pohland zum Thema „MS,          
                  neurophysiologische Krankengymnastik


05.12.2006

Wir haben einen Super-Zivi !!!

Heute hat unser ZDL Benjamin (Benny) Soldner seinen Preis als Super-Zivi vom Paritätischen Wohlfahrtsverband in Empfang genommen. Er hat ein Wochenende für 2 Personen im Wellness-Hotel Parkhotel-Flora im Hochschwarzwald gewonnen. Er hat diese Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde in Empfang genommen.
Wir freuen uns mit Ihm.


                             Weihnachtsfeier 2006                     


Nun schon zum zweiten Mal feierten wir im Bürgerhaus in Plattenhardt, und zwar am Samstag, 02. Dezember. Es war ein fast frühlingshafter Tag noch vor dem ersten Advent. Deshalb wollte für Manche/n anfänglich gar keine so richtige Advents- oder Weihnachtsstimmung aufkommen, trotz des traditionell zur Begrüßung zelebrierten Glühweins. Um einen der vielen positiven Punkte gleich vorweg zu nehmen: Beim Auseinandergehen, also zum Schluss unseres Festes, sagten die Meisten – und wir durften immerhin etwas 70 Gäste begrüßen -  es wäre sehr, sehr schön gewesen. Mal ganz ehrlich, das ist doch etwas!

Schön war es auch, mal wieder Gesichter zu sehen, die so unterm Jahr nicht so häufig oder gar nicht an unseren Treffen teilnehmen können. Ein Novum war außerdem, die Eltern unserer Zivis einzuladen. Dem konnten Benjamins Mutter, Vater und Schwester folgen und bei der Gelegenheit erfahren, dass ihr Sohn bzw. Bruder als Super-Zivi vom Paritätischen Wohlfahrtsverband gekürt wurde.

Leider konnte unsere Susanne Matter nicht mit dabei sein. Deshalb übernahm Charlotte nicht weniger professionell die Begrüßung und Moderation. Sie ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Dem folgte ein anspruchsvolles Abendmenü, bei dem die Auswahl schwer fallen konnte. Unser ehrenamtlicher Gastronom Andreas, sowie Stefan vom „Schnecken“ mit ihren Crews zelebrierten – nicht nur für den Magen, sondern durchaus auch fürs Auge – trotz teilweise nicht vorhersehbarer Schwierigkeiten:    
     Schwäbische Flädlessuppe
     Puten-Geschnetzeltes
     Wildschweinbraten
     Schweinebraten
     Rosenkohl
     Blaukraut
     Brokkoli-Kartoffelgratin
     Weckknödel
     Spätzle
     diverse Süßspeisen zum Nachtisch,
     u.a. ein Champagner-Souffle, Kuchen, Torten,
die teilweise aus unserem Kreise spendiert wurden.
Dazu wie immer eine große Auswahl an Getränken.            

Unser Zivi Magnus beschenkte als Nikolaus unsere Gäste. Charlotte und Barbara bedachten die Ehrenamtlichen und Halbehrenamtlichen mit Präsenten.

Benjamin und Charlotte bewiesen Gelenkigkeit und Geschicklichkeit mit einer Rollstuhl-Tanzeinlage, deren weitere gegen später mit Charlottes Tanzpartner folgten: Wirklich ein Genuss für Augen und Sinne. Weniger dagegen für die Ohren, denn der CD-Spieler hatte so seine akustischen Macken. Natürlich wurde auch weihnachtlich gesungen, musikalisch begleitet von Christoph. Literarisches brachten uns Frau Krauß als Gast der Stiftung der Selbsthilfe-Siedlergenossenschaft Bonlanden sowie Siegfried zu Gehör. Frau Krauß ließ uns wieder einmal mit einem heiteren Weihnachtsgedicht schmunzeln, und zwar mit der Geschichte vom Sauerkraut-Lametta. Den besinnlichen Teil schloss dann unser Buchhalter vorlesenderweise.

Wieder einmal verging die Zeit viel zu schnell. Die Letzten gingen erst lange nach Mitternacht nach Hause, erst nachdem alle Arbeiten erledigt waren. Auseinander gingen wir mit dem warmen Gefühl, einer großen und prächtigen Familie anzugehören, die füreinander da ist und wo es sich lohnt, für Andere da zu sein.

Eine schöne Adventszeit, ein geruhsames, zufriedenes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Euch Allen das Team Eurer Kontaktgruppe.


Am Donnerstagnachmittag, 07. September, setzte sich in Bernhausen ein Tross, bestehend aus unseren beiden Bussen und mehreren Privatfahrzeugen Richtung Ludwigsburg in Bewegung. Wir wollten der Residenzstadt anlässlich eines Ausfluges unsere Referenz erweisen. Zuvor stärkten sich 25 Teilnehmer und zwei Zivis im Vereinsheim des Tanzclubs bei Kaffee und Riesen-Kuchenstücken. Danach ging es zur Schlossbe-sichtigung. Was gab es da aber auch in zwei Stunden zu sehen und zu hören! Von mehr und auch weniger Schönen, von korpulenten Adeligen, von Mätressen, vom damaligen Schönheitsideal, von Ehekrisen. Die Pracht ist teilweise umwerfend schön und edel. Dargeboten und hervorragend erläutert wurde all dies in charmanter Weise durch die Nichte von Bernd und Monika. Toll hat sie es gemacht! Die vielen Eindrücke verarbeiteten anschließend die ganz hart Gesottenen während eines Gewitters in einer spontanen Abschlusseinkehr bei gewohnt leckerem Essen, einem guten Viertele und/oder einem spritzigen Weizenbier im Damato in Bernhausen. Damit ging ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag zu Ende. Vielen Dank Charlotte für Deine Organisation und Danke an Alle – vor Allem an die Zivis - die zum Gelingen dieses Ausfluges mit dazu beigetragen haben.


15.07.06                   Alte Mühle, Humboldtstr. 7, Bonlanden

Beginn:  17.00 Uhr

Sommerfest

Vergangenen Samstag feierten wir unser Sommerfest. Bei exzellent Gegrilltem, mit knackigen Salaten und manch süßer Verführung konnten wir es uns wieder einmal im lauschigen Garten des Frauentreffs in der Alten Mühle in Bonlanden ganz besonders gut gehen lassen. Ein wunderschöner  Sonnentag, ein angenehmer Abend mit vielen anre-genden Gesprächen und fröhlichem Lachen neigte sich erst in lauer  Nacht dem Ende zu. Allen, die mitgeholfen haben, dass wir wieder einmal entspannt und zufrieden nach Hause gehen konnten, sagen wir ein ganz herzliches Dankeschön. Ohne tatkräftiges Zupacken unserer Zivis und Helfer, ohne Einkaufen, Kuchenbacken, Salate schnipseln, am heißen Grill stehen, Getränke schleppen, Fahrdienst machen, Keybord spielen, Grill und Sonnenschirm schleppen, anschließendes Aufräumen und Putzen wäre das Alles nicht möglich gewesen! Nochmals vielen Dank für diese besonders schöne Art bürger-schaftlichen Engagements. Unser Dank gilt auch ganz besonders dem Team des Frauentreffs, die uns wieder dieses schöne Fleckchen Erde nutzen ließen

      

Altötting –
Erlebnisse einer Freizeit

Es war Mittwoch nach Pfingsten,  7. Juni 2006.

Ort der Handlung: Ein Parkplatz auf den Fildern, genauer, in Bernhausen vor der Veranstaltungshalle Filharmonie.

Nach endlos lang erscheinenden Tagen der Kälte und des Regens lacht die Sonne von einem fast azurblauen Himmel, der mit strahlend weißen Wattewolken behängt ist. Ungewöhnlich um diese Zeit bildet sich ab 9.15 Uhr ein Grüppchen, das immer größer wird. Wenn da nicht die vielen Taschen und Koffer gewesen wären, könnte man meinen, die Menschen suchten und genössen die wärmenden Sonnenstrahlen.           32 Mitglieder der AMSEL-Kontaktgruppe Filderstadt fanden sich ein in Vorfreude auf fünf erholsame Freizeittage. Mit von der Partie waren Benjamin, unser ZIVI, sowie Andreas, unser Helfer. Tja, und da standen wir also alle. Alle waren pünktlich, nur Einer nicht. Die wichtigste Person, Heiko, unser Busfahrer steckte im Stau. Nun, so eine kurze Zeit der kribbeligen Nervosität und Ungewissheit macht so einen Ausflugsbeginn einfach noch etwas spannender. Tatkräftig zupackende Hände verstauten ruck-zuck Rollstühle, E-Stühle, Rollatoren, Koffer, Taschen, trockenen und flüssigen Proviant in den Bus und los gings, eben etwas verspätet.
Auf der A 8 ging es Richtung München, vorbei an blühenden Raps-Karos, Wäldern im Gegenlicht, an wunderschöner Landschaft, die das Herz und alle Sinne erfreuten – wenn man nicht gerade pennte. Als zweites Frühstück mundeten uns Patricks berühmte Flachswickel (wirklich ein unvergleichlicher Genuss) und/oder dick beschmierte Butterbrezeln. Fing der Tag nicht wunderbar an? Unterwegs stieg als letzter Gast noch Gerlinde Ames aus Friedrichshafen zu. Zur Kaffeezeit erreichten wir unser Ziel, das Freizeit- und Begegnungszentrum St. Elisabeth in Altötting. Natürlich wurden wir nicht nur mit großer Herzlichkeit, sondern auch mit Kaffee und Kuchen empfangen. Und über Allem lachte eine wunderbar strahlende Sonne. Und das sollte die ganze Zeit über auch so bleiben. Klar, wenn Engel reisen. Bei Etlichen kamen angenehme Erinnerungen auf, waren sie doch vor zwei Jahren schon einmal hier.
Für den Nachmittag war eine Stadtführung angesagt, die sehr informativ ausfiel. Bekanntlich sollte ja nicht nur der Körper, sondern auch der Geist angeregt werden. Wer wollte, konnte deshalb abends an einer religiösen Gesprächsrunde teilnehmen, was in einem Wallfahrtsort sicher ein passendes Ansinnen ist. Aus geplanten 60 Minuten wurden über zwei Stunden anregende, erbauende Gespräche. Nicht schlecht. Zum feucht-fröhlichen Ausklang des ersten Tages versuchten sich einige uner-schrockene an einer Wasserpfeife. Sicher eine neue Erfahrung.
Der Donnerstag-Nachmittag war von unserer Reiseleiterin Barbara Vißer reserviert für die wunderschöne Stadt Burghausen. In Ermangelung eines zentralen Busparkplatzes führte unser Fahrer ganz spontan eine Rundfahrt durch den mittelalterlichen Ort durch. Einige Mutige ließen es sich nicht nehmen, die gewaltige Burganlage wenigstens ein Stück weit zu besichtigen. Sie wurden u.a. mit einem grandiosen Ausblick in das Salzachtal belohnt. Weiter gings dann Richtung Salzburg nach Geretsberg, um eine Mini-Schnapsbrennerei zu besichtigen. Um dorthin zu kommen, wurde allerdings unser Busfahrer erfolgreich verunsichert mit dem Ergebnis einer kleinen Irrfahrt. Schließlich kann es doch nicht so wichtig sein, den Unterschied zwischen Jagdhaus – wie vor Ort benannt – und Jagdstüberl – wie im Prospekt erwähnt – zu kennen. Oder doch? Völlig überraschend tischten uns die Hofbesitzer eine mächtige Brettljause auf. Uff! Zum Nachtisch (den gabs auch noch!) lernten wir dann einen neuen Begriff kennen: Zwetchkenpofesen, ein besonders gebackenes und entsprechend beschmiertes Zwetschgengsälzbrot. Der zweite Tag ging als genialer Grillabend zu Ende. Hierbei kamen auch die Freunde des fröhlichen Liedgutes auf ihre Kosten. Eine Zwei-Mann-Jugendkapelle verstand es dann, die Stimmung so anzuheizen, dass es Etliche vom Hocker riss, um zumindest kräftig zu klatschen, oder gar das Tanzbein zu schwingen. Unvergesslich die perfekt von Charlotte Gutzeit und unserem ZDL Benjamin darge-botenen Rollstuhl-Tanzeinlagen. Da tobte der Bär! – oder so ähnlich.
Am Freitag machten wir uns dann Alle (fast Alle) auf nach Salzburg.Da mussten wir allerdings improvisieren, was uns bekanntermaßen nicht schwer fällt.Die geplanten Führungen durch Schloss und Mirabellengarten fielen aufgrund schlechter Vorbe-reitungskommunikation des österreichischen Verkehrsamtes aus. So besichtigten wir eben intensiv die malerische Altstadt. Manche schipperten auf der Salzach und wunderten sich darüber, wie denn ein Schiffchen Walzer tanzen kann. Zur Eröffnung der Fußball-WM legte Gaby, die Dame des Hauses, eine Wettliste aus, bei der Jede/r seinen Spielstand-Tipp angeben konnte. Nur ein einziger Tipp war richtig, und das auch noch von Jemand, der Null Ahnung von Fußball hat: Marianne Denzler. Wie war das mit dem blinden Huhn . . .? Als Preis erhielt sie einen Reiseführer und eine Fahrt mit der Fahrrad-Rikscha durch Altötting, durch den Festplatz und zurück. Benjamin radelte. Beiden und den vielen Hunderten von Zuschauern machte es Riesen-Spass.
Samstag war Qi-Gong-Tag mit je einer Therapie morgens und nachmittags für die Einen, Bummeln und Faulenzen für die Anderen. Um 14 Uhr fand anlässlich der Eröffnung des Volksfestes, der Altöttinger Hof-Dult, ein Trachten- und Musikkapellenumzug statt – so richtig schön bayerisch mit viel Folklore. Abends gab es ein romantisches Pizza-Essen. Jede/r belegte selbst seine Pizza. Dann hinein damit in einen richtigen Pizzaofen. Genial! Abends war es an der Zeit, wieder etwas für den Geist zu tun. Für Interessierte war ein Gottesdienst mit anschließender Lichterprozession angesagt. Anschließend war dann wieder der Körper an der Reihe, ein Besuch auf dem Volksfest.
Der letzte Tag, der Sonntag begann durch heftigstes, teilweise sehr lange anhaltendes Glockengeläute ab sechs Uhr, vermutlich aller 14 Kirchen Altöttings. Der geistlichen Erbauung diente nach dem Frühstück das Verweilen und Beobachten der Menschen auf dem Kapellenplatz. Tja, und dann hieß es um 13 Uhr Abschied zu nehmen nicht nur von dem sehr fürsorglichen Heimpersonal, sondern auch von fünf wunderschönen Tagen, die wieder einmal viel zu schnell vorübergingen. Dabei ist Eines schon heute gewiss: Wir kommen wieder, und zwar in zwei Jahren – schon gebont.

Ein ganz großes Dankeschön an Alle, die uns diese schöne Zeit ermöglicht haben.


 

Hallo Zusammen,
 
kann das wirklich sein? Ist es tatsächlich so, daß schon wieder über ein Jahr vergangen ist, seitdem wir zum letzten Mal in so trauter, familiärer Runde zusammen waren?! Ich denke, es ist wie mit Weihnachten: Es kommt ganz schnell, unverhofft und urplötzlich. Nun, schließlich haben meine Zeilen ja tasächlich etwas mit Weihnachten zu tun: Ich berichte möglichst kurz und knapp über unsere Weihnachtsfeier Anno Domini 2005:
 
Trotzdem, weil eben die Zeit so wahnsinnig schnell vergangen ist: Wißt Ihr noch wie es letztes Jahr war, als wir voller Spannung auf den Nikolaus warteten, der mit seinem Schlitten unterwegs in einer Schneewehe steckenblieb, oder so ähnlich?
 
Nun, dieses Jahr kam nicht der Nikolaus, aber nichts desto trotz war unsere Feier kein bisschen langweiliger - auch dank wieder vieler Kräfte, die ganz bescheiden und unauffällig im Hintergrund mitwirkten. Was wäre so ein Fest aber auch ohne tatkräftige Organisatoren, die unter anderem dafür sorgen, dass Ideen geboren, Speis und Trank organisiert, Unterhaltung geboten und für die Mobilität unserer Mitglieder gesorgt wird. Dahinter stehen natürlich auch Namen, und zwar - versuchsweise alphabetisch - unsere Charlotte Gutzeit, Barbara Vißer, Susanne Matter, sowie unsere Zivi´s Benjamin und Philipp. Sollte ich jemand vergessen haben, bitte ich schon jetzt ganz herzlich um Nachsicht.
 
Nun aber zu unserer Feier:
 
Dieses Mal waren wir im Bürgerhaus in Plattenhard. Ich denke, schon alleine das Ambiente war hervorragend. Ich behaupte einfach mal, wir haben uns dort alle sehr, sehr wohl gefühlt. Schön und großes Lob an die Stadt Filderstadt, daß sie es den Vereinen ermöglicht, solch tolle Räume zu nutzen.
 
Begrüßt wurden wir mit einem sagenhaft tollen Glühwein, der auf Wunsch noch sagenhafter durch einen mehr oder weniger kräftigen Schuss Amaretto wurde.
 
Die Kinder und Schwiegerkinder von Monika und Bernd Groß begleiteten unsmusikalisch den ganzen Abend. Herrlich, zu erfahren, was wir in unserer Kontaktgruppe für Talente haben!
 
Natürlich haben wir auch gesungen - und wie! Ein Lied ging mir besonders an "die Nieren", wie man umgangssprachlich so schön sagt: Der Himmel ist offen von Peter Strauch. Ein Teil unserer Kontaktgruppe hat dieses wunderschöne einfühlsame Lied eingeübt und heute uraufgeführt. Fantastisch! Der Refrain ist wahnsinnig bewegend: Der Himmel ist offen, der Weg ist nun frei, das Licht leuchtet hell und die Nacht ist vorbei. Es ist dies eines der Lieblingslieder von Ingrid Vetter. Und um diese frohe Botschaft "unter´s Volk zu bringen" interviewte Siegfried Adler unsere Ingrid. Ich denke, es wurden dabei interessante Gedanken angesprochen, die auch auf mich nachhaltig wirkten. Das nächste Mal müsen wir nur daran denken, daß wir ein Mikrofon zuschalten. Unser Zwiegespräch wurde wohl nicht von allen akustisch verstanden.
 
Anschließend durften wir einem wunderschönen Puppentheater lauschen. Obwohl es fast eine Stunde in Anspruch nahm, lauschten alle ganz entspannt - ein Zeichen, daß auch dies eine gelungene Sache war.
 
Zuvor gab es natürlich wieder ein wunderbares Abendessen. Es war ganz einfach köstlich! Neu hatten wir im Programm Spätzle und Soße. Also, wer da Vorbehalte hatte und die Mundwinkel nach unten zog, der war selber schuld. Dem/der müßte man eigentlich die Zunge schaben. Ich fand die Auswahl einfach toll.
 
Überraschend und völlig unprogrammmässig hörten wir von unserem Ehrengast, Frau Krauss von der Siedlergenossenschaft Bonlanden, eine sehr einfühlsame Geschichte vom kleinen König. Ich denke, dies war bestimmt auch ein Höhepunkt unseres Weihnachtsabends. Wunderschön und sehr romantisch.
 
Natürlich ist es an solch einem Tag einfach Pflicht und Schuldigkeit, diejenigen zu ehren, die das ganze Jahr über uneigennützig für unsere Kontaktgruppe tätig sind. In dieser Aufgaben wechselten sich, wie immer ganz gekonnt, Susanne und Barbara ab.
 
Ausgeklungen ist dieser wieder einmal sehr, sehr schöne und familiäre Abend mit kräftigem Gesang und der Gewissheit, daß es in unserer Gruppe einen harten Kern gibt, der einfach nicht nach Hause gehen will, und total erschrocken ist, wenn der Uhrzeiger gen Mitternacht geht.
 
Schön war es wieder einmal!!!
 
Ich denke mal, nicht nur der offizielle Teil war wichtig und schön, viel wichtiger waren die Gespräche und Kontakte, die sich "so nebenher" ergaben. Und das ist doch eigentlich der ganze Sinn der Sache.
 
Ich wünsche Euch Allen eine gesegnete Adventszeit und ein möglichst schönes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben. Sollte dies nicht klappen, wünsche ich Euch, daß Ihr daran nicht verzweifelt, sondern daß Ihr großzügig darüber hinweg sehen und verzeihen könnt.
 
Euch Allen alles Gute
Siegfried

Bildergalerie von der Weihnachtsfeier:






Am Samstag 16. 07. 05 durften wir in Bonlanden im Frauentreff der „Alten Mühle“ unser diesjähriges Sommerfest feiern.  
Wir verbrachten diesen Tag wieder in dem wunderschönen Garten. Trotz sehr schlechter Wettervorhersage fassten wir unseren ganzen Mut zusammen und bauten das Fest doch im Garten auf. Die Überlegung ob wir nicht sicherheitshalber ins Bürgerzentrum gehen sollen war in unseren Köpfen allgegenwärtig. Petrus war uns doch wieder einmal wohl gesonnen und wir feierten bei wunderschönem Wetter bis in den späten Abend.
Wir möchten uns bei all denen bedanken, die durch Ihre Mithilfe zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Sei es durch Kuchen , Nachtische, Salate usw.. Auch all den freiwilligen Helfern und Helferinnen ein herzliches Dankeschön.
 
 

Am 21. Mai 2005 Besuch des ABBA-Musical MAMMA MIA

 

Pünktlich trafen wir uns ( 29 Teilnehmer davon 10 Rollstuhlfahrer ) voller Vorfreude auf das Musical um 14:30 Uhr vor dem Palladium-Theater. Barbara hatte das ganze wieder hervor-ragend vorbereitet. Das Musical hat allen sehr gut gefallen. Es war eine tolle Stimmung. Es wurde im Takt mitgeklatscht. Zum Schluß stand das Publikum  und es gab noch eine tolle Zugabe, es war fast noch einmal ein halbes Konzert. Es war einfach toll. Danach waren für uns in der Schlußturm Hausbrauerei Tische reserviert, wir wollten noch gemeinsam zu Abend essen. Normalerweise kann man dort gar nicht reservieren, doch Barbara hat das wieder einmal geschafft. Wir wurden dort sehr freundlich empfangen, der Ober, Ralf Suppan, war sehr nett. Wir hatten unseren Spaß mit ihm. Er hat für alles gesorgt für Essen, Trinken und sogar für die neuesten Fußballergebnisse, also eine Rundumversorgung. Es war ein gelungener Nachmittag und Abend.
Danke Barbara du hast das wieder toll gemacht hat.






 

Unsere Weihnachtsfeier 2004
 
Am 04. Dezember feierten wir
im Bürgerzentrum Bernhausen
unsere diesjährige Weihnachts-
feier. Eröffnet wurde sie durch
vier junge Damen der Musik-
schule mit einem wunderschönen
festlichen Flötenkonzert. Da-
ran schloss sich ein wunder-
bares warmes Büffet an. Hier-
zu kamen die exzellenten fleisch-lichen Genüsse vom Metzger, während für die reichhaltigen Beilagensalate und das vielfältige
Dessert fleißige Hände unser-
er eigenen hilfreichen Geister –
in der Weihnachtszeit sollten
wir sie sicher als Engel bezeich-
nen - sorgten. Für Letztere, die
Engel, sei auch an dieser Stelle
noch einmal ganz herzlich danke
gesagt. Und was wäre eine Weih-
nachtsfeier ohne Weihnachtsge-
schichte?! Siegfried Adler las
zwei davon aus der Familienbibel
vor. Damit war dann auch der rote Teppich für den Nikolaus gelegt.
Er kam mit einiger Verspätung
überraschenderweise in unsere Runde. Bevor er jedem ein kleines Geschenk überreichte, erzählte er uns die für die Meisten sicher hochinteressante Ursprungsge-schichte seiner Person. Dadurch wissen wir jetzt Alle, dass er aus einem kleinen Ort in der Türkei stammt. Ein Nikolaus ist uns nicht
genug, nein, Susanne Matter und Barbara Vißer spielten einen Ebensolchen – sozusagen als weiblicher Gegenpart wegen
der Geschlechter-Neutralität: Sie ehrten und beschenkten unsere Ehrenamtlichen, ohne die unsere Kontaktgruppe nicht das wäre, was sie ist, nämlich eine ganz tolle emeinschaft, die zusammenhält wie Pech und Schwefel. Wie jedes Jahr sangen wir dann noch noch
viele Weihnachtslieder. Dass dies überhaupt so toll klappte, haben wir Katharina Schaible zu verdanken, die uns mit ihrer Flöte nicht nur den richtigen Ton vorgab, sondern uns da-mit auch virtuos begleitete. Schade, die Zeit verging wieder einmal viel zu schnell. Es war wieder einmal ein gelungenes Fest, eine sehr schöne und sehr familiäre Feier. Allen, die
mit dazu beigetragen haben, sagen wir ein ganz herzliches Dankeschön. Auseinander gingen wir in dem warmen Gefühl, eine große Familie zu sein, die füreinander da ist.
Wir wünschen Allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2005.



Rollstuhltraininig am 16.10.04

Wir, 10 Rollstuhlfahrer teilweise mit Begleitpersonen, trafen uns morgens um 10 Uhr mit Frau Schmied vom Quellenhof in Wildbad im Bürgerzentrum zum Rollstuhltraining. Zuerst begut-achtete Frau Schmied unsere Rollstühle. Sie klärte uns über die jeweiligen Arten und Bereifun-gen der Rollstühle auf. Das war für viele in unserer Gruppe was ganz Neues. Danach starte-ten wir auch sofort.

Wir übten mit unseren Rollstühlen:

- Gewichtsverlagerung beim Anfahren vorwärts und rückwärts
- drehen auf der Stelle
- Gewichtsverlagerungen bei Steigungen
- Balancieren auf zwei Rädern


- dabei Anweisung für die Begleitpersonen zur Hilfestellung der Rollstuhlfahrer
- Steigungen fahren
- überwinden von Hindernissen (Bordsteinkanten, Treppen)

Nach diesem Paket, indem wir alle eifrig mitmachten und übten sowie teilweise Ängste überwunden haben, gönnten wir uns eine ausgiebige Mittagspause. Bei Maultaschen mit teilweise selbst gemachten Kartoffelsalat (von Monika) führten wir gute Gespräche. Das aufraffen zu unserem Highlight fiel uns dann auch gar nicht so leicht.

Wir gingen bei schönem, kühlen Wetter raus Richtung S-Bahnhof, denn dort wollten wir das Rolltreppen fahren mit Rollstühlen erlernen. Die Begleitpersonen sowie die Rollstuhlfahrer hatten teilweise schon Bedenken ob sie das schaffen. Frau Schmied wollte ja niemand  zum üben zwingen  und so gingen wir mutig an die Arbeit. Ein paar mutige Freiwillige machten dann auch ohne langes Nachdenken mit und stürzten sich mit Frau Schmied und unserem ZDL/FSJ ins Abenteuer. Als die Ersten dann Wohlbehalten wieder oben waren, wurden die anderen dann auch mutig. Einige von uns konnten dann zum Schluss ganz alleine ohne Begleitpersonen die Rolltreppen fahren. Das war richtig toll und eröffnet ganz neue Möglich-keiten Barrieren zu überwinden.
Beim anschließenden Kaffeenachmittag zeigte uns Frau Schmied noch einen Film der im Quellenhof vom Fernsehen gedreht wurde und in der Sendung Volle Kanne ausgestrahlt wurde. Charlotte Gutzeit zeigte uns dann noch den Film der im Juli im Fernsehen gebracht wurde. So ließen wir den informativen aber auch anstrengenden Tag ausklingen.
Die AOK beteiligte sich an den Kosten für die teilnehmenden AOK Mitglieder. Die Firma Biogen stiftete das Mittagessen für die Teilnehmer. Über diese finanziellen Zuschüsse haben wir uns sehr gefreut und wir bedanken uns bei der AOK und der Firma Biogen. 



 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reisebericht über unsere Freizeit in Altötting vom 14. bis 18.04.2004  
 
Gleich das Beste und Wichtigste vorneweg.
Es war wunderschön, herrlich, klasse, bombastisch mit einem hohen Erlebnis- und Erinnerungswert für Alle. Die Freizeit verband und sie vermochte, den/die Andere(n) zu verstehen. So manches Herz konnte sich ausschütten, manche Seele sich erleichtern. Und das ist gut so.
 
Jetzt aber zur Sache:
 
Bei herrlichstem Sonnenschein starteten wir am Mittwoch gegen 11.00 h in Bernhausen mit einem behindertengerechten Bus. Nach einer „Tank“-Pause zu Mittag erreichten wir das Freizeit- und Begegnungszentrum St.Elisabeth in Altötting zur Kaffeezeit. Deshalb wurden wir dort nicht nur sehr herzlich empfangen, sondern zusätzlich auch noch mit Kaffee und Kuchen. Nun gings ans Auspacken, Einräumen, Entspannen und Abendessen.
 
Der nächste Tag begann wieder mit Sonne aus allen Knopflöchern außerdem wurden wir mit solch einer Frühstücksauswahl verwöhnt, die echt hotelreif war. Und das wiederholte sich jeden Tag – nicht nur das mit dem Frühstück, sondern auch das mit der Sonne.  Bis zum Mittagessen hatten wir die Zeit zur freien Verfügung. 
Möglichkeiten die Freizeit in Altötting zu verbringen gab es gar viele.
Man konnte, wenn man wollte
- den Kreuzweg an der Stiftskirche aufsuchen,
- die mechanische Krippe ansehen,
- das Panorama besichtigen. Dies ist die Darstellung der Ostergeschichte in einem   
   überdimensionalen Rundgemälde,
- der Schwarzen Madonna huldigen, die nicht aus schwarzem Ebenholz ist, sondern über die 
   Jahrhunderte von – früher - schlechten Kerzen rußgeschwärzt wurde,
- an der Kapelle Hunderte Votivtafeln ehrfurchtsvoll bewundern,
- stille Einkehr halten in den Gotteshäusern (Altötting ist Wallfahrtsort),
- an einer Kerzenprozession teilnehmen,
- Postkarten-Ziehharmonikas für Daheimgebliebene kaufen,
- sich´s im Biergarten gut gehen lassen,
- in der Oase der Ruhe hinterm Freizeitheim am Taubenbrunnen die Seele baumeln lassen,
- in Kultur machen: Im unmittelbar benachbarten Bürgerzentrum gabs ein sehr 
  ansprechendes Kammerkonzert,

Jetzt aber weiter im – offiziellen – Programm:
 
Am Donnerstag nach dem Mittagessen ging es mit sechs Bussen nach Österreich. Wir besuchten eine kleine aber feine Bio-Käserei. Auch hierbei kamen wir uns näher, denn Keine(r) von uns wusste bis dahin, dass wir unter uns einen Käsermeister, auch Senn genannt, haben: Bernd. Reisen bildet eben nun mal. Unsere jüngste Fahrerin, Dajana, hatte Mühe, bei den vielen Kurven auf engen Straßen den Anschluß zu halten. Natürlich hat sie´s geschafft. So ist nun mal unsere heutige Jugend. Alle Achtung! Auf dem Heimweg machten wir noch einen Abstecher zur jahrhundertealten Kaiserlinde. Dort gabs etwas Ärger, weil ein Nordlicht meinte, unbedingt einen unserer Kleinbusse touchieren und dann auch noch uns die Schuld in die Schuhe schieben zu müssen. Schwamm drüber!
 Dann, am Abend, aber kam der absolute Höhepunkt: Unser Grillfest mit anschließender Livemusik von einem ganz tollen Alleinunterhalter, zeitweise unterstützt vom einmalig guten Hausgeist Josef und seiner Drehorgel. Könnt Ihr Euch noch an das herrliche Singspiel mit den Burgfräulein, mit der Hexe, dem Hofhund, dem Burggeist, dem gar gräußlich blickenden Grafen erinnern? War das nicht genial?! Was haben wir Tränen gelacht! Was haben wir anschließend – mehr oder wenig – tiefschürfende Gespräche geführt und diskutiert. Es war einer der wenigen Abende in unserem Leben, die wirklich gelungen und bis zum großen Zeh hinunter befriedigend waren (Widerspruch ist erlaubt).
 
Und jetzt kommt der Freitag:
 
Natürlich – wie könnte es anders sein – war es wieder ein durch und durch sonnendurchfluteter Tag. Dabei hatten wir das Vergnügen, uns morgens durch einen Stadtführer die Geschichte und Einiges mehr erklären und aufklären zu lassen. Unser Wissen wurde ungemein angereichert, für den Moment. Leider hat der Verfasser das Meiste wohl schon wieder vergessen. Macht nichts, der Mann war klasse, er nahm´s unglaublich genau.
 
Am Samstag,
 
eigentlich muß ich es erst gar nicht erwähnen: Selbstverständlich war wieder strahlendblauer Himmel mit einer Sonne, die im Frühling gar nicht schöner scheinen könnte – vor allem nicht in Bayern. Wieder mit sechs Kleinbussen brachen wir nach dem Frühstück auf zu unserem Tagesausflug an den Chiemsee. Wir durchfuhren eine Gegend, die einfach nicht malerischer sein könnte. Es folgte eine romantische Schifffahrt, die uns dank unserem guten Hausgeist Josef und seinen Beziehungen keinen Cent kostete, zur Insel Herrenchiemsee. Dort bestaunten und bewunderten wir das prachtvolle Schloß des Königs Ludwig, das dem Schloß Versailles nachempfunden ist.
 
Am Sonntag
 
weinte der Himmel Tränen, weil wir leider schon wieder heimwärts mussten. Macht nichts, je weiter wir der Heimat kamen, desto freundlicher und trockener wurde es.
 
Das war´s.
 
Schön war es. So schön, dass wir uns bereits für 2006 in Altötting vormerken ließen. Ich denke, die Meisten von Euch machen dann doch sicher wieder mit.
 
Vielen Dank an Alle, die mitgewirkt haben, dass unsere Freizeit diesen -  auch nachwirkenden – Erfolg hatte und hat. Unser Dank gilt vor allem Barbara. Sie hat das Ganze so toll organisiert.  


 
Bilder von der Freizeit in Altötting vom 14.04. - 18.04.04

 

























 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Am 19.06.04  waren wir (23 Kontaktgruppenmitglieder) bei der Mitgliederversammlung in der Filderhalle in Leinfelden. Das war wirklich richtig Klasse, dass so viele dabei waren. Die An-wesenden haben eine tolle Überraschung vor Ort miterleben dürfen. Dieses Jahr bekamen Susanne Matter und die anderen Kontaktgruppenmitarbeiter/innen  den Selbsthilfepreis von der Firma Biogen in Höhe von        2500 € !          Ist das nicht Toll ?

Wir haben uns riesig gefreut!





 

 

 

 

 

 

 






Das war, wie Ihr ja wisst, noch nicht alles. Barbara hatte sich ja zur Wahl in den Vorstand für die Junge INI aufstellen lassen. Sie hatte keinen Gegenkanditaten/in und wurde so mit großer Mehrheit gewählt.

Sie bekam von 181 möglichen Stimmen 177 Stimmen:
Für ja:                 168
Für nein:                 5
Enthaltungen:        4

Barbara Visser möchte versuchen, die Interessen junger MS Kranker im Vorstand zu vertreten.
Wir wünschen Ihr dabei viel Glück und natürlich auch Freude an der Vorstandsarbeit.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 



 

Sommerfest 17.07.2004

Wie immer, wenn unsere Kontaktgruppe schönes Wetter braucht, haben wir das auch. Unser Sommerfest starteten wir um 17.00 Uhr. Wir bekamen Salate, jede Menge Kuchen und Nach-tisch von unseren Sommerfest-Besuchern gespendet, wofür wir uns im Namen aller herzlich bedanken. Es war wie immer ein gelungenes Sommerfest in diesem herrlichen Garten der Alten Mühle in Bonlanden. Auch dafür möchten wir uns bedanken, dass wir diesen jedes Jahr zur Verfügung gestellt bekommen.

                         

     Sommerfest 2004

 





 

 






 

 

 

 

 

 

 

 

  

                                                                                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




























 































































 



























 




































 



























 


 



 



 

 

 

 






























 





















 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 









 


 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 





 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 


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