Hach (!), wie wohlig warm ist es hier. Ich kann denken, was ich will und muss nichts hören, was ich nicht will - wie im internet. Wir sind kokonisierte interspacer.
29.11.2009, 08:42, renate
Wer hätte es gedacht, tatsächlich gibt es Ähnlichkeiten zwischen dem Würfelspiel der Riesen und der Arbeit der Zwerge. Danke für die Frühstücksgedanken.
29.11.2009, 08:17, hugh
Liebe Renate, dein Blog ist mein Katalysator. Hier werden mir viele Dinge klar. Hier gehen mir Lichter auf. Gleich schaue ich nach der Debatte bei den erratischen Blöcken. Hugh. Hugh. Hugh.
So leicht doch die Metapher von Renate sein sollte, so schwermütig war die anschließende Diskussion darum ;)
Ich kann Renate´s Gedanken nachvollziehen (Danke für das Danke ;))
Meinen eigenen Erfahrungen nach, spinnt man sich autom. irgendwie ein, in der Hoffnung doch mal schlüpfen zu dürfen u. so zu sein wie man ist.
Mit MS ist es doch so, wenn sie dich nicht wirklich kennen - aussen pfui, innen hui - wenn die Leute einen doch mal schlüpfen lassen würden ...
27.11.2009, 11:36, edss
Angefangen hat alles mit dem Kokon-Bild. Renate spönne sich gerne darein und stellt dann das Fragezeichen auf. Wie gewinnt, hält, verliert man Freunde?
Stell den Kokon in die Besenkammer und veranstalte KaffeeundKuchen ohne Ende. Höchstens zwei Gäste, damit du alles mitkriegst. Die Fäden laufen hin und her. Netzwerk knüpfen für eine Schmetterlingswiese alias Kinderspielplatz alias Gartenwirtschaft ist lustiger als Kokon spinnenin in einer Besenkammer.
27.11.2009, 09:04, renate
:-)
27.11.2009, 08:52, lupocane
Ach, die sog. Freunde haben sich für immer verabschiedet. Das hatte ich nicht verstanden; dachte, sie seien nur für den Winter in der Höhle verschwunden oder nach Teneriffa.
Neue Freunde zu bekommen braucht in der Tat viel Geduld.
27.11.2009, 07:42, renate
@ Anahirl Danke - es war dchön aufzuwachen und als erstes Deine Mitteilung zu lesen. Das wollte ich gestern morgen schreiben. Aus zweitrangigen Gründen habe ich es nicht getan und dafür entschuldige ich mich. :-)
26.11.2009, 23:07, renate
Oh, da gab es ja auch die Geschichte deiner gehörnten Nachbarn. Vielleicht leiden sie an der Wirtschaftskrise, müssen dan leider ihr Stücklä abtreten, finden keinen Käufer, die Schmetterlinge kommen zurück, weil ddie Wiese verwildert und wir bekommen im nächsten Frühjahr Bilder in unseren Blog gestellt, der die Heilkräfte der Natur dokumentieren.
26.11.2009, 22:23, edss
Entomologen, Prinzen und jetzt bringst du die Problematik der Freunde aufs Tablett. Das ist komplex: Einerseits Frust, wenn sich jemand übern Acker macht, andererseits das grenzenlose Glück, wenn unverhofft jemand im nächsten Sommer mit einer Sense kommen will, um eine herzallerliebste Schmetterlingswiese zu mähen. Was für ein Lichtblick an einem schlappen November-Nachmittag!
26.11.2009, 19:51, renate
Entschuldigung, meinst Du, dass ich mich um ehemalige Freunde, die sich verdünnisiert haben, Gedanken machen sollte? Ist es nicht so, dass ich mich fragen muss, ob es wirklich Freunde waren und nicht nur Bekannte? Ist es nicht besser, wenn ich mich frage, ob ich mir etwas vorzuwerfen habe - und der Vorwurf kann nicht der sein, ms zu haben. Ich finde sie, die ms ist eine Lehrmeisterin, die sehr deutlich den Weizen von der Spreu trennt. Und so sage ich noch heute, die MS sagt mir mehr, als ich verstehe; doch ich will aufmerksam sein.
26.11.2009, 19:25, edss
Bald werden die Tage länger. Dann fällt Schnee. Dann schmilzt der Schnee. Und schwuppdiwupp wachsen die Narzissen. Dann ist mein Gedöns von heute Lebkuchen von vorgestern.
26.11.2009, 17:00, renate
Lieber lupocane, das ist nicht mehr mein Problem.
26.11.2009, 15:28, lupocane
Was machen die verlorenen Freunde in den Monaten bis zum Frühling?
26.11.2009, 12:49, renate
Seitdem man denken darf, dass Schmetterlinge Tsunamis auslösen können tausche ich meine Gedanken mit keinem sogenannten Realismus aus. Doch hier geraten wir in die Psychologie und in ihre Einteilung der Menschen in Optimisten und Pessimisten und ich gehöre nicht zu den letzteren. Glückssache.
26.11.2009, 11:49, edss
Bei einem fragwürdigen Konzept dieser Art hilft dir ein Entomologe möglicherweise aus der Hülle, versagt aber bei der wundersamen Verwandlung. Die Gebrüder Grimm wären in diesen Fragen kompetent genug.
26.11.2009, 10:20, renate
Du hast richtig verstanden: in meinem Kokon warte ich auf meine Verwandlung zum Schmetterling. Wackeren Prinzen war ich nie abgeneigt, auch wenn ich heute eher einem Entomologen vorziehe
25.11.2009, 15:49, edss
Du spinnst ein Kokon um dich rum und wartest dann auf Schmetterlinge? Über dieses Konzept würde ich noch mal nachdenken. Ein wackerer Prinz mit Ross erscheint mir wahrscheinlicher. Und warum warten die Weiber immer?
Kommentare (20)
06.12.2009, 08:47, renate
Hach (!), wie wohlig warm ist es hier. Ich kann denken, was ich will und muss nichts hören, was ich nicht will - wie im internet. Wir sind kokonisierte interspacer.
29.11.2009, 08:42, renate
Wer hätte es gedacht, tatsächlich gibt es Ähnlichkeiten zwischen dem Würfelspiel der Riesen und der Arbeit der Zwerge. Danke für die Frühstücksgedanken.
29.11.2009, 08:17, hugh
Liebe Renate, dein Blog ist mein Katalysator. Hier werden mir viele Dinge klar. Hier gehen mir Lichter auf. Gleich schaue ich nach der Debatte bei den erratischen Blöcken. Hugh. Hugh. Hugh.
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