AMSEL - Aktion Multiple Skleroser Erkrankter - Landesverband der DMSG (AMSEL, Landesverband e.V.)


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Ganz frisch reingekommen

17.11.2016, 19:38, Kommentare (7)


Vitamin-D-Mangel als Ursache der MS identifiziert

Ein US-amerikanisch-schwedisches Forscherteam konnte belegen, dass Vitamin-D-Mangel eine Ursache von MS ist.

BERKELEY/STOCKHOLM (Biermann) – Die Multiple Sklerose (MS) wird schon seit Langem mit einem Mangel an Vitamin D in Verbindung gebracht, das mithilfe von UV-Strahlung in der Haut gebildet wird. Hinweise darauf sind eine Abnahme der Erkrankungshäufigkeit mit geografischer Nähe zum Äquator sowie der hohe Anteil von Menschen mit Vitamin D-Mangel unter MS-Betroffenen. Allerdings konnte eine umgekehrte Kausalität bislang nicht ausgeschlossen werden.

Hier setzt die Studie eines US-amerikanisch-schwedischen Forscherteams an, das den Einfluss eines niedrigen Vitamin-D-Status auf das MS-Risiko mithilfe eines biostatistischen Verfahrens (Mendelsche Randomisierung) analysiert und dabei tatsächlich Hinweise darauf gefunden hat, dass ein Vitamin-D-Mangel unabhängig von anderen Umweltfaktoren eine MS-Ursache ist.

Dazu hatten die Wissenschaftler die Effekte dreier bekannter Genvarianten, die mit einem Vitamin-D-Mangel einhergehen, auf das MS-Risiko, das Alter bei Ausbruch und die Schwere der Störung in zwei unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen mit jeweils mehr als 10.000 Personen analysiert. Andere Risikofaktoren für MS wie Geschlecht, Alter, Rauchen, BMI oder genetische Veranlagung wurden dabei mitberücksichtigt.

Dabei fanden die Forscher, dass steigende Vitamin-D-Spiegel in beiden Populationen signifikant und unabhängig von anderen Umweltfaktoren mit einem sinkenden MS-Risiko verbunden waren. Auf das Alter bei Ausbruch der MS und die Schwere der Störung hatte der Vitamin-Status keinen Einfluss.

Quelle: Neurol Genet 2016;2(5):e97; doi: 10.1212/NXG.0000000000000097. 


http://www.aktiv-mit-ms.de/leben/artikel/vitamin-d-mangel-als-ursache-der-ms-identifiziert/

 http://www.aktiv-mit-ms.de/leben/artikel/vitamin-d-mangel-als-ursache-der-ms-identifiziert/http://www.aktiv-mit-ms.de/leben/artikel/vitamin-d-mangel-als-ursache-der-ms-identifizi



Kommentare (7)


21.11.2016, 22:08, Christina

Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass die Behandlung von Dr. Coimbra wirkt. Meine ehemals als hochaktiv eingestufte MS, die mir in den letzten Jahren regelmäßig alle drei Monate einen Schub und zunehmende Behinderung beschert hat, ist nach gerade mal acht Monaten Behandlung mit dem Coimbraprotokoll zum Stillstand gekommen! Gerade letzte Woche hat mein Kontroll-MRT gezeigt, dass keine Entzündungsaktivität mehr nachweisbar ist, keine Schrankenstörung und die alten Herde beginnen, kleiner zu werden. Klinisch sind alle in den letzten 12 Monaten entstandenen Symptome verschwunden und ich bin vom Pflegefall wieder zu einem halbwegs normalen Leben zurück gekehrt. Auf Facebook gibt es zwischenzeitlich in mehreren Ländern Gruppen mit über 20.000 Mitgliedern, in denen viele Coimbraprotokoll-Patienten von ähnlichen Erfolgen berichten. Die Studien zur immunmodulierenden Wirkung und remyelinisierenden Wirkung von Vitamin D häufen sich. Warum wird hier nicht gezielt weiter geforscht? Der Gedanke, dass Vitamin D nicht patentierbar ist und darum "uninteressant" drängt sich auf... Wer mehr über das Coimbraprotokoll erfahren möchte findet hier Infos und Austausch https://www.facebook.com/groups/vitamindundmscomibraprotokoll/


21.11.2016, 22:01, Christina

Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass die Behandlung von Dr. Coimbra wirkt. Meine ehemals als hochaktiv eingestufte MS, die mir in den letzten Jahren regelmäßig alle drei Monate einen Schub und zunehmende Behinderung beschert hat, ist nach gerade mal acht Monaten Behandlung mit dem Coimbraprotokoll zum Stillstand gekommen! Gerade letzte Woche hat mein Kontroll-MRT gezeigt, dass keine Entzündungsaktivität mehr nachweisbar ist, keine Schrankenstörung und die alten Herde beginnen, kleiner zu werden. Klinisch sind alle in den letzten 12 Monaten entstandenen Symptome verschwunden und ich bin vom Pflegefall wieder zu einem halbwegs normalen Leben zurück gekehrt. Auf Facebook gibt es zwischenzeitlich in mehreren Ländern Gruppen mit über 20.000 Mitgliedern, in denen viele Coimbraprotokoll-Patienten von ähnlichen Erfolgen berichten. Die Studien zur immunmodulierenden Wirkung und remyelinisierenden Wirkung von Vitamin D häufen sich. Warum wird hier nicht gezielt weiter geforscht? Der Gedanke, dass Vitamin D nicht patentierbar ist und darum "uninteressant" drängt sich auf... Wer mehr über das Coimbraprotokoll erfahren möchte findet hier Infos und Austausch https://www.facebook.com/groups/vitamindundmscomibraprotokoll/


18.11.2016, 18:36, lupocane

Weiß jemand, welche Studie(n) die Äquatornähe im Zusammenhang mit MS-Häufigkeit untersucht hat? Welche Daten wurden da verwendet? Dass es in Angola weniger MS-Diagnosen gibt als in Ländern wie Polen, Deutschland oder den USA, scheint mir eventuell noch an anderen Gründen als der Äquatornähe zu liegen. Gibt es in Island prozentual mehr MS-Fälle als in Großbrittanien? Oder Liegt eine Statistik vor, die so alt ist, dass niemand mehr ihr Zustandekommen kennt, sie aber wie der - inzwischen widerlegte - extrem hohe Eisengehalt von Spinat immer weiter zitiert wird?

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