Therapeutische Impfung
13.03.2006, 09:40, Kommentare (4)
Hallo,
einem MS-Patienten wird Blut entnommen. Ein Arzt isoliert daraus die
Immunzellen, die gerne an Nervenumhüllungen knabbern, vermehrt
sie, bestrahlt sie und gibt sie dem Patienten zurück.
Das Immunsystem geht dann nicht nur gegen die neuen "Eindringlinge"
vor, sondern erledigt gleich auch seine "Brüder", die im Blut
verblieben sind.
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/262708.html
Grüße von edss
Kommentare (4)
14.03.2006, 10:11, edss
Hallo kay, auf der einen Seite sitzen in den Arzt-Praxen die emotionalen Würstchen, die morgen aufs Matterhorn klettern wollen. Auf der anderen Seite arbeiten die vernünftigen Leute, die erst einmal randomisieren müssen. Da bleibt für Würstchen die Hoffnung, dass Randomisierer es auch eilig haben. Grüße von edss
14.03.2006, 09:47, kay
liebe edss, ja, es ist eine behandlungsMETHODE, die in der theorie schon funktioniert und nun vielleicht auch bald bei MS-Erkrankten. aber vor den erfolg hat der herr bekanntlich den schweiss gesetzt, und darum müssen wir noch ganz, ganz vorsichtig mit unseren hoffnungen sein und den forschern zeit geben, damit sie daraus eine SICHERE behandlungsmethode entwickeln. solange so viel gedacht und geforscht wird an dieser undurchsichtigen krankheit und ihrer behandlung, besteht hoffnung :-) viele grüße - kay
13.03.2006, 17:12, edss
"MS-Experten warnen allerdings vor allzu großen Hoffnungen. Bislang hat kein Impfstoff die MS gestoppt. Ein Test mit nur 15 Patienten ist keine Basis für medizinisch seriöse Erkenntnisse. Auch mögliche Nebenwirkungen sind erst nach einer größeren randomisierten Doppelblindstudie abzuschätzen." (Aufsatz auf der Amsel-Website). Dieser Ansatz ist jung, aber er weckt trotzdem die leise Hoffnung, dass welche auf der Suche nach Ostereiern erfolgreich sein könnten. Grüße von edss
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