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Die Räuber
14.08.2006, 11:32, Kommentare (1)
Wie weit würde ich gehen, um eine Krankheit loszuwerden? Würde ich meine Seele dem Teufel verkaufen? An diesem Wochenende habe ich "Die Räuber" gelesen:
"Der Mut wächst mit der Gefahr; die Kraft erhebt sich im Drang. Das Schicksal muß einen großen Mann aus mir haben wollen, weil's mir so quer durch den Weg streicht."
"Mut genug, um mich unterm lichten Galgen mit dem leibhaftigen Teufel um einen armen Sünder zu balgen."
"Auch im elendesten äsopischen Krüppel kann eine große liebenswürdige Seele wie ein Rubin aus dem Schlamme glänzen."
"Der ist ein Stümper, der sein Werk nur auf die Hälfte bringt und dann weggeht und müßig zugafft, wie es weiter damit werden wird."
Würde ich meinen Räuberhauptmann, würde ich Karln verraten? Ginge ich ins Kloster? Am Montag stellen sich andere Fragen: Krankenkasse, Rechnung, Werkstatt, Buchführung...
Wer bin ich?
Was soll das alles?
"Lern erst die Tiefe des Abgrunds kennen, bevor du hineinspringst."
Alle Zitate aus: Friedrich von Schiller: Der Räuber
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Kommentare (1)
15.08.2006, 18:31, Martina
"Der Mut wächst mit der Gefahr; die Kraft erhebt sich im Drang." Dieses zitat find ich einfach stark, auch ich hab gemerkt, wie stark ich bin, auch mit der krankheit, gerade mit der krankheit ist meine kraft vielleicht gewachsen. Wer bin ich, was soll das alles? Natürlich hab ich auch diese gedanken, möchte manchmal alles hinschmeißen. Aber immer wieder kämpfen, immer weiter kämpfen. Ein anderes zitat als antwort: "Du bist ein Mensch, beweise es" aus "Nackt unter Wölfen" von Bruno Apitz