AMSEL - Aktion Multiple Skleroser Erkrankter - Landesverband der DMSG (AMSEL, Landesverband e.V.)

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Meine Einsicht, und das Akzeptieren der MS

27.02.2013, 10:55, Kommentare (2)

Die Depression wächst ,meine Familie leidet unter meinen Aussetzer ,obwohl sie nichts dafür können,

Sie wissen wohl um meinen Zustand Bescheid ,und die Daraus folgenden Aktionen ,aber haben sie das Verdient ,obwohl wir einmal sagten

in Guten Zeiten,sowohl auch in Schlechten Zeiten“


Ich wendete mich gleich an meinen Hausarzt der mittlerweile schon alle Befunde hatte und ich erzählte im mein leid,doch vorher Entschuldigte er sich bei mir das im meine Symptome nicht vorher aufgefallen sind und er nicht richtig reagieren konnte,ein Schlaganfall wäre im lieber wie MS,na ja ….......

So dann schalteten wir gleich eine Neurologien seines Vertrauens ein ,einen Psychiater, Physiotherapeut also alles was die Krankenkasse belastet,was ich auch bald zu spüren bekommen sollte.


Nach wenigen Tagen hatte ich auch schon meinen Ersten Termin.

Sie ist nett und auch sehr viel Erfahrung mit MS Patienten


Nochmals alle Untersuchungen meines ganzen Körpers, Blutabnahme,Beschwerden aufnehmen um erst mal einen Befund meines Ich`s zu bekommen,dann die Abfrage was ich schon an Beschwerden meines Körpers festgestellt habe und was noch kommt.


Mittlerweile stand schon die 2Reha auf dem plan,diese wahr in der Schmiederklinik am Bodensee,sie war bekannt wie ein Bunter Hund und die Beste Klinik auf dem Neurologischen Sector überhaupt.

In diesen 4 Wochen wurden mir die Augen richtig geöffnet ,das es nicht um mich geht ,sonder was ist die Krankheit ,was heißt es für dich selber ,was geschieht,und wie lebe ich mit dieser Krankheit und auch dein Umfeld.Was absolut wichtig ist ,dein direktes Umfeld.

Was ich alles sah,welche schwere Schicksale da wahren ,und auch lebten,so musste ich mir immer wieder sagen ,mir geht es doch gut, mache jetzt aus deinem neuen leben mit deiner Familie was noch wirklich geht.


Übrigens auf meiner Reha traf ich auch noch für 4 Tage lang Monica Lierhaus,sie ist eine Nette offene Person,und kämpferisch.


So packte ich dann nach meiner Reha ,das mir wieder neu geschenkte Leben richtig an.


Jetzt kam die Aufnahme zur Medikamentenstudie für das MS Medikament Gylenia,ich war heilfroh kein MS Medikament zum Spritzen ,nur zum Schlucken.Frühstens aber ab 1.04.2011,da ist das Medikament auf dem Deutschen Markt dann zugelassen.


Ich bekam mein Medikament und habe dies auch heute noch.

Hab mein Leben dann mit meiner Familie zusammen komplett umgestellt,

als erstes habe ich mein treues Motorrad verkauft ,mich bei VDK angemeldet und dann die ganzen Ämter durchlaufen die nicht ausblieben,

mein Schwerbehinderten Ausweis auf 80% B aG ,heraufsetzen lassen,und dann einen Rollstuhl mit Restkraftverstärkung zugetan ,jetzt war ich wieder mobil,

Psychologisch und Physiologisch steht jede Woche immer an ,ganz wichtig für mich und auch für meine Familie.


Das einzige was ich nicht beeinflussen kann das Wetter,wie sich herauskristallisierte vertrage ich keine Wärme über 22C das ist leider im Sommer ein heikles Problem,da ich immer ein Sonnenanbeter war und auch noch hinterm Haus einen eigenen Pool habe,schade ,aber die Familie genießt das immer noch.


Warum schreibe ich das,weil ich genau weiß es gibt noch mehr Menschen die wie ich diese Unnötige Krankheit haben,aber zum zeigen es geht immer weiter und wichtig ist einfach man muss jeden Tag genießen ,machen was man sich noch selber zumutet ,ansonsten steht noch der nächste Tag an,und weiter geht’s mit dem neue zugewiesenen Lebensabschnitt.


Die vielen Freunde die ich früher hatte,hat sich durch meine Krankheit schlagartig reduziert ,jetzt Taucht noch einer auf und er ist absolut ehrlich ,das ist noch ein guter Freund.

Jetzt habe ich andere gute Gleichgesinde Freunde und es macht absolut Spaß .

Mit alten und neuen Freunde.

Und natürlich auch meine Familie,die wohl am meisten belastet wird ,und auch Heute noch zusammenhält wie Pech und Schwefel


Kommentare (2)


25.03.2013, 17:09, Picard

Hey, Dieter! Du bist der erste Blogger, der die Belastung seiner Familie angesprochen hat. Schön!


01.03.2013, 17:22, Billy

Dieser Brief spricht mir aus der Seele.Ich könnte es nicht besser schreiben. Es geht jeden Tag aufs Neue rauf und runter. Danke


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