AMSEL - Aktion Multiple Skleroser Erkrankter - Landesverband der DMSG (AMSEL, Landesverband e.V.)

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Wie alles begann

23.01.2014, 10:37, Kommentare (3)

    November 2006/ Sarah meine Tochter ist nun 12 Jahre alt. Sie geht zur Schule ist eine aufgeweckte junge Dame. Nein Nein sie ist natürlich kein Kind mehr. Mir war es immer schon sehr wichtig meine Kinder (habe drei) möglichst früh zur Selbstständigkeit zu erziehen. So hatten die drei auch schon früh selbst entschieden wann sie zum Arzt gehen oder nicht. Die Mama war immer nur so etwas wie ein Berater. Als Sarah allerdings anfing unter starken Kopfschmerzen zu leiden und es keine Seltenheit war, dass sie auch mal vier oder fünf Ibuprofen 800 nahm, wurde es mir doch etwas zu bunt. (Der Papa leidet unter chronischen Kopfschmerzen, somit sind Schmerzmittel etwas normales. Leider)) In Gesprächen war keine Ursache zu finden. Liebe, Schule, Freunde alles lief rund. Also ab zum Kinderarzt. Er hat dann Sarah heftig ins Gewissen geredet dass, das mit den Pillen nicht okay ist. Besser ein Arzt als die Mama, die hat eh keine Ahnung. Also legte er los. Blutabnahme, EKG,EEG. Alles unauffällig aber die Kopfschmerzen blieben. Sie wurden noch massiver so das Sarah auch Fehlzeiten in der Schule hatte. Der Kinderarzt tippte auf Migräne aber er wollte noch ein MRT. Er gab mir auch direkt eine Überweisung mit. Dann fragte ich mich lebe ich in Düsseldorf oder auf dem Lande. Einen Termin in 6-8 Wochen. Hallo Sarah hat jetzt Probleme nicht in 6 oder 8 Wochen. Auch ein Anruf vom Kinderarzt änderte nur wenig. 4 Wochen Wartezeit sind etwas ganz normales. Okay also abwarten. Der Kinderarzt versuchte es in der Wartezeit mit anderen Schmerzmitteln aber auch die halfen nicht besonders.



    2007. Abends gegen 20 Uhr der Kinderarzt am Telefon mit der Aussage auf den MRT Bildern sei einiges nicht in Ordnung. Wir mögen uns doch bitte morgen früh in der Düsseldorfer Uni melden. Er habe uns schon angemeldet. Einweisung und Bilder natürlich vorher abholen und mitnehmen. Nun fing ich mir doch an Sorgen zu machen. Wenn ein Kinderarzt abends um diese Zeit anruft muss doch mehr dahinter stecken.

    Die Düsseldorfer Uni eine Stadt für sich. Mensch was haben die dort die Ruhe weg. Die nächsten Tage bestanden aus Warten, warten, Blut abnehmen, warten warten MRT wie noch eins? Ja diesmal mit einem Zusatzmittel inzwischen weiß ich Kontrastmittel. Damals hatte ich keine Ahnung aber dies Ärzte sagen einem ja auch nichts. Versteht ja eh keiner. Nur zu einer Aussage ließen sich die Herrschaften herab. Die MRT Bilder auch die neuen seien nicht okay. Na super das wussten wir ja schon sonst wären wir ja nicht seit einer Woche da.

    Ein gutes hatte die Zeit. Sarah bekam einen Tropf der ihr die Kopfschmerzen ein wenig nahm. Und dann nach 8 Tagen ein Oberarzt:“ Sie hegen den Verdacht auf Multiple Sklerose“ , aber das sei noch nicht sicher. Sie wollen nun eine LP. LP???? Wieso Musik? Langsam wurde es mir ein wenig zu bunt. Und so wurde ich dann doch ein wenig lauter und massiver in dem Wunsch nun mal ein paar vernünftige Informationen zu bekommen. Also LP ist Lumbalpunktion noch nie von gehört. Sei eine Routine Sache. Das waren dann die Infos. Was für ein Glück das es das I-Net gibt also mal gegoogelt. Nun bekam meine Maus aber doch Angst. Was ist wenn dabei was passiert, dann kann ich nicht mehr laufen ihre Gedanken. Also wieder warten und dem Arzt mitteilen das wir doch noch einmal mit ihm reden wollen. Er versicherte uns das dabei absolut nichts passieren kann. Sarah wird ruhig gestellt und dann geht es ganz schnell. Plötzlich hatten es auch die Ärzte eiliger. Denn schon zwei Stunden später kam eine Schwester mit ein paar Beruhigungstabletten. Sarah wurde auch ruhiger aber ich spürte ihre Angst.


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Kommentare (3)


25.01.2014, 00:20, klaus

Ihr habt mein allertiefstes Mitgefühl............


24.01.2014, 23:16, klaus

Ihr habt mein allertiefstes Mitgefühl............


24.01.2014, 09:09, lupocane

Willkommen hier im Blog!

Als Vater einer Tochter denke ich, das, wovon du berichtest, ist vermutlich schlimmer zu erleben, als wenn man selbst, als Erwachsener betroffen wird.


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